News

 

30. November 2021

Tierisch viel im Wald geschuftet

Gemeinsam sind wir stark! Eine beispielhafte Pflanzaktion in der Gemeinde Nohfelden. Politik, Kids, Cado der kraeftige Ardenner

und Foerster Oliver Linnebach (von der Fa. Schmitz Waldwirtschaft aus Ormont) bei der Wiederaufforstung von Kaeferflaechen.

 

Ist möglicherweise ein Bild von 6 Personen, Pferd, außen und Text „ST. WENDEL Hilfe üreinen kranken Jungen Seite 2 DONNERSTAG, 25. NOVEMBER2 ST. WENDELER ZEITUNG MIT FREISEN, MARPINGEN, NAMBORN NOHFELDEN NONNWEILER OBERTHAL ÛHYST Tierisch viel im Wald geschuftet Frauen-Union CDU-Kreisverbands Wendel organisierte Saat- und Pflanz-Aktion. Wie Rücke-Pferd Cado dabei half. mAu ebah, besprechendie . HORSTENGRM benbei“

19. November 2021

Die Arbeit im Wald steht nicht still! Beispiel aus der Ortsgemeinde Freisen

8. November 2021

Naechtlicher Holztransport

Auch unter nächtlichen Bedingungen zeigt hier unser LKW-Fahrer Sven, dass er auch ein guter Kranführer ist.
Hier beim Abladen einer Holzlierferung (Buchenholz) aus dem Kottenforst am 04.11.2021.

Zum Video »

20. Oktober 2021

Lob fuer unseren Revierfoerster Simon Becker

16. Juli 2021

Försterinterview mit Alexander Mayer

1. Warum bist Du Forstwirt/Förster geworden?

Ich habe Forstwirt zu meinem Ausbildungsberuf gewählt, da ich von Kind an sehr gerne in der Natur bin und mich im Wald wohlfühle. Außerdem habe ich großes Interesse an der Natur und an den Tierarten, die in unseren heimischen Wäldern und Feldern beheimatet sind. Des Weiteren sehe ich es als meine Aufgabe, etwas in der Natur und unserem Ökosystem zu bewirken und zu verbessern.

2. Erfüllt dich der Beruf als Forstwirt/Förster? Was macht dir besonders Spaß?

Der Beruf erfüllt mich vollkommen, da ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Am meisten macht es mir Spaß, wenn ich nach bestimmten Maßnahmen oder Projekten gute Ergebnisse erkennen kann, die für die Natur von großer Bedeutung sind. Außerdem habe ich große Freude an der praktischen Arbeit draußen. Auszeichnen und Vorbereiten der Bestände, Zusammenarbeit mit den Unternehmern sowie die naturgemäße Produktion des Rohstoffs Holz. Auch die Jagd in den einzelnen Revieren ist eine große Leidenschaft, da die richtige Jagd und der Waldbau für mich zusammenpassen müssen, damit es funktioniert.

3. Was siehst du als deine persönliche Aufgabe?

Meine persönliche Aufgabe sehe ich darin, Reviere und Flächen naturgemäß zu bewirtschaften, sodass wir die Natur gut für uns nutzen können. Die nachhaltige Betreuung spielt dabei eine wichtige Rolle, diese steht bei der täglichen Arbeit für uns im Vordergrund.

4. Was sind deine täglichen Herausforderungen?

Die Herausforderungen sind aktuell Kalamitäten, wie Käferholz und der Klimawandel, die sich in unserer Natur stark bemerkbar machen und auch waldbaulich eine große Rolle spielen. Diese müssen wir überwachen und dementsprechend ordnungsgemäß, rechtzeitig und sinnvoll handeln.

5. Was wünschst du Dir für die Zukunft?

Für die Zukunft wünsche ich mir sehr, dass wir alle an einem Strang ziehen, um unsere Natur und das Ökosystem erhalten zu können. Besonders in Punkto naturgemäße Waldbewirtschaftung, dem Umgang mit dem Klimawandel und Kalamitäten, können wir nur gemeinsam etwas bewegen.

Im Rahmen der Wald- und Wild Debatte, sollte man versuchen, sich zukünftig strukturierter und nüchterner gegenüberzutreten. Dabei ist es wichtig, dass wir die Natur und unser Ökosystem mehr in den Vordergrund stellen.

14. Juli 2021

Erfreuliche Nachricht: Neuer Pachtvertrag mit der Ortsgemeinde Matzenbach

 

Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass wir die Ortsgemeinde (OG) Matzenbach von unserem Waldbewirtschaftungskonzept überzeugen konnten und einen Pachtvertrag mit der Gemeinde geschlossen haben. Dieser Vertrag ist am 08.06.2021 in Kraft getreten.

Ortsbürgermeisterin ist Frau Andrea Müller.

Die OG Matzenbach liegt am Glan in der Westpfalz. Nordöstlich erhebt sich der Potzberg.

Matzenbach gliedert sich in die Ortsteile Matzenbach, Eisenbach und Gimsbach.  Die OG Matzenbach zählt rund 650 Einwohner.

Die OG liegt an einem der schönsten Flussabschnitte des Landschaftsschutzgebietes „Mittleres Glantal“. Dort sind die Weißstörche seit Jahren beheimatet und ziehen im Sommer ihre Kreise.

Die OG Matzenbach besitzt insgesamt 168 ha Gesamtbetriebsfläche. Der Wald der OG Matzenbach ist durch einen sehr hohen Buchen- und Eichenanteil (jeweils mehr als ein Drittel) geprägt.  Der Fichtenbestand ist wie überall abgängig.

Die Herausforderungen für uns sind:

  • Überführung von gleichaltrigen, einschichtigen Altholzbeständen in ungleichaltrige, mehrschichtige Plenterwälder
  • Etablierung der Eichennaturverjüngung zum langfristigen Erhalt eines hohen Eichenanteils
  • Förderung seltener Mischbaumarten wie z. B. Tanne, Douglasie, Edellaubhölzer
  • Verbesserung der Erschließungssituation (Wegebau, Lichtraumprofil, Rückegassen)

 

12. Juli 2021

Waldverjüngung mit Hilfestellung

Wenn sich unsere Waldbäume natürlich verjüngen, hat das vielerlei Vorteile. Oft gelingt dies ohne Zutun jedoch nicht. „Verjüngungshindernisse“ gibt es viele. Fehlende Mutterbäume, Trockenheit, Wildverbiss, Konkurrenzvegetation, Mäusefraß,…

In diesem Beispiel hat sich in den letzten Jahren in dem von uns bewirtschafteten Gemeindewald Hallschlag eine Blöße gebildet. Die früher hier stehenden, ca. 60-jährigen Fichten hatten sich noch nicht verjüngt und sind durch Käferbefall bzw. Sturmwurf ausgefallen. Starker Wildverbiss und aufkommende Konkurrenzvegetation aus Gräsern und krautigen Pflanzen verhinderten – bis auf einige wenige Fichten – das Aufkommen von Naturverjüngung. Unzählige v.a. Fichtensamen sind jährlich auf diese Fläche gefallen, konnten aber nicht keimen, da sie es nie auf den für sie lebenswichtigen Rohboden geschafft haben. Gräser, Kräuter sowie der Rohhumus haben die Samen daran gehindert.

Hier braucht der Wald unsere Hilfe. Entweder wir pflanzen Bäume oder wir ermöglichen es den von Mutter Natur zur Verfügung gestellten Samen zu keimen. So haben wir den Rohboden in diesem Frühjahr mit einer Forstfrästreifenweise freigelegt. Hier entscheidet der richtige Zeitpunkt über Erfolg oder Misserfolg. Die Samen der verschiedenen Baumarten – aber auch der Konkurrenzvegetation – fliegen bzw. fallen zu unterschiedlichen Jahreszeiten. 

Bereits 2 Wochen nach den Fräsarbeiten war die Fläche übersäht von unzähligen Fichtensamen. Keine zwei Monate später sind Anfang Juni überall kleine Fichtensämlinge zu finden.

Der Startschuss für die nächste Waldgeneration ist gefallen – eine Erfolgsgeschichte.

Bild: Forstfräse

Bild: Fichtensämlinge

Bild: Fichtensämlinge

Bild: Förster Gregor bei der Arbeit

 

 

24. Juni 2021

Schnappschuss während Käferholzernte..

Dieser Schnappschuss stammt aus der FBG Bielstein und wurde Anfang der Woche von unserem Förster aufgenommen. Auf dem Foto sieht man unseren Harvester mit Fahrer Christian.
Die Aufgabe bestand darin, eine schmale Waldrandparzelle vom Fichtenaltholz zu räumen, da diese vom Käfer befallen war, bei maximalem Schutz des Unterstandes und des angrenzenden Grünlandes 🌲🚜.
15. Juni 2021

Neuer Pachtvertrag mit der OG Matzenbach

Quelle: Die Rheinzeitung Nr. 134

10. Juni 2021

Wildvogel wieder aufgepeppelt...

Unser Förster Simon hat dieses kleine Kerlchen (junger Eichelhäher) in der Gemeinde Rothselberg gefunden. Nach 2 Stunden saß der Kleine immernoch an der gleichen Stelle. Unser Förster entschloss sich dazu den Vogel mitzunehmen und ihn bei sich zuhause aufzupeppeln. Am nächsten Tag hat er ihn dann in der Wildvogel- Auffangstation im Saarland abgegeben.
Was für eine gute Tat 😊!
7. Juni 2021

Gesehen am Swister Türmchen in Swisttal.

25. Mai 2021

Neues Waldbrand- Warnstufenschild für die OG Düngenheim

Dieses Waldbrand- Warnstufen Schild und drei weitere Schilder mit unterschiedlichen Warnstufen wurden mit unserer finanziellen Unterstützung für die Ortsgemeinde Düngenheim erstellt.
Je nach Waldbrandgefahr werden die Schilder dann mit der jeweiligen Waldbrand- Warnstufe ausgetauscht.
Das Schild hat seinen Heimatplatz nun am Waldrand zur Schutzhütte/ Weiher in Düngenheim gefunden 🌳😊.
25. Mai 2021

Neuer Pachtvertrag mit der OG Dasburg

Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass wir die Ortsgemeinde (OG) Dasburg von unserem Waldbewirtschaftungskonzept überzeugen konnten und einen Pachtvertrag mit der Gemeinde geschlossen haben. Dieser Vertrag wurde am 10.05.21 von der Ortsbürgermeisterin Silke Nelles unterschrieben.

Dasburg ist als OG im Eifelkreis Bitburg-Prüm die westlichste Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Im Tal des Ortes fließt der Fluss Our, der zudem die natürliche Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg bildet. Die OG Dasburg zählt aktuell 220 Einwohner.

Die OG Dasburg besitzt insgesamt 89,2 ha Gesamtbetriebsfläche. Der Wald der OG Dasburg ist durch einen hohen Douglasienanteil, von einem Drittel, geprägt. Eiche und Buche ergeben ein weiteres Drittel im Dasburger Wald. Der Fichtenbestand ist wie überall abgängig. Herausforderung im Forstbetrieb vor Ort ist die Topographie des Waldes. Die Bewirtschaftung ist größtenteils in Hanglage zu verrichten. Außerdem sind alle Douglasienbestände stark von der Schütte betroffen.

30. April 2021

Müll verschmutzt unsere Wälder..

Liebe Waldbesucher 🌲
mit diesem Beitrag möchten wir auf vermüllte Wälder aufmerksam machen und an alle appellieren, ihren Müll an den dafür vorgesehenen Stellen zu entsorgen, statt unsere Wälder damit zu beschmutzen.
Auf den Fotos hat unser Förster das Ergebnis einer einstündigen Müllsammelaktion festgehalten. Die Menge, welche auf lediglich 500m² gesammelt wurde, ist für uns erschreckend.
Wir sollten unsere Natur und unsere Wälder schützen und sie so verlassen, wie wir sie vorfinden möchten 😊.
29. April 2021

Zeitungsartikel aus dem öffetnlichen Anzeiger..

23. April 2021

Bikepark in der Gemeinde Freisen..

Dieser Bikepark in der Gemeinde Freisen ist das Ergebnis einer tollen Zusammenarbeit.
Unser Förster Oli hat mit der Gemeinde Freisen Flächen und Holz zur Verarbeitung für die Strecke zur Verfügung gesetellt.
Wir wünschen in Zukunft viel Erfolg! 🚲🚵‍♂️😊

23. April 2021

Försterinterview mit Susan..

1. Warum bist Du FörsterIn geworden?
Das Studium als Grundvoraussetzung für diesen Beruf habe ich mehr oder weniger durch Zufall begonnen, manche würden es vielleicht auch Schicksal nennen. Bis dato gab es nur zwei wesentliche Dinge für meinen Berufswunsch: Auf gar keinen Fall Büro und bitte was mit Tieren! Die Zusage für Tiermedizin kam, zufälligerweise aber erst eine Woche vor Studienbeginn, da hatte ich bereits für den Studiengang Forstwissenschaft in Tharandt zugesagt.
Bis zu meinem ersten Praktikum war mir allerdings noch nicht recht klar, was ich damit anfangen wollte. Dann bin ich bei einem Förster mit Leib und Seele gelandet, der mich mit seinem Blick und Engagement für das Ökosystem Wald mit allen Facetten (Holz, Waldbau, Naturschutz, Jagd,..) so fasziniert hat, das für mich klar war: Das will ich auch!
2. Erfüllt dich der Beruf als Förster? Was macht dir besonders Spaß?
Ich würde nie wieder etwas anderes machen wollen! Es ist die Summe aller Teile, die den Spaß bringt. Jeden Tag Abwechslung, Bewegung an der Luft und die Chance etwas zu gestalten.
3. Was siehst du als deine persönliche Aufgabe?
Den mir anvertrauten Wald bestmöglich für den Klimawandel zu rüsten und damit die Leistungen des Waldes für Mensch und Tier auch in der Zukunft zu erhalten.
4. Was sind deine täglichen Herausforderungen?
Eine Herausforderung besteht für mich vor allem darin, den Menschen die funktionalen Zusammenhänge des Ökosystems näher zu bringen, sodass sie unser Handeln verstehen können und insbesondere den Holzeinschlag und die Jagd als ein notwendiges, aber ebenso wertvolles Steuerungsinstrument für die Waldentwicklung erkennen können.
5. Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass die Menschen, egal ob sie eine Generation vor oder nach mir leben, sich wieder mehr mit Natur und ihren Zusammenhängen beschäftigen. Es sollte nicht immer um höher, schneller, weiter in unserer Gesellschaft gehen. Man hört es von überall her. Jeden Tag Schnelllebigkeit, Stress, Hektik und abends noch fix eine Runde in den Wald zum Entspannen. Nicht aber, um Vögeln zu lauschen oder den Wald als solches einmal genauer zu betrachten, sondern ihn als Kulisse zu nutzen, in der sich jeder fühlt wie der König in seinem Reich. In dem Moment, in dem er es betritt, dreht sich alles nur um ihn. Mir ist klar, dass ich das hier sehr spitz formuliert habe und in keinster Weise auf jeden zu trifft, aber es verdeutlicht mein Anliegen, meinen Wunsch.
Es geht darum sich mal eine Hand voll Erde zu nehmen oder ein Stück frisch geschlagenes Holz. Mal zu fühlen, zu riechen, zu sehen oder ja, auch mal zu schmecken, einfach aktiv zu erleben! Zu erfassen, wo Sachen herkommen und wo sie hingehen. Das wir in einem dynamischen System Leben, was sich ständig verändert, aber jedes einzelne Element Bestand hat. Das Beeren von Sträuchern kommen und nicht aus Plastikschalen, das Holz geschlagen werden muss, um es zu verbauen, dass Wild das gesündeste Nahrungsmittel ist, was wir zur Verfügung haben, aber es dafür eben auch erlegen müssen. Und- und das ist mir noch sehr wichtig, wir Menschen sind vielleicht König der Nahrungskette, aber nicht Herrscher über das System in dem wir Leben. Also: Wenn ihr das nächste Mal im Wald seid, nehmt doch mal die Ohrstöpsel raus oder steigt für einen Moment vom Rad und erlebt den Wald.

16. April 2021

Lesermeinungen- Wald in Not und forstwirtschftliche Staatsgläubigkeit

Quelle: Holz- Zentralblatt Nummer 14

 

7. April 2021

Flächen nach der Räumung von Käferholz

 

Käferholz Flächen:

Nach der Zwangsnutzung und der flächigen Räumung von Fichten-Käferholz, sieht es für viele Bürger und auch Gemeinderatsmitglieder so aus, als ob eine größere Atombombe eingeschlagen hätte. Es stellt sich hier oftmals die Frage, ob die Flächen so bleiben oder noch „aufgeräumt“ werden, so wie das früher immer gemacht wurde. Damals wurde das Hecken-und Astmaterial oftmals auf Haufen aufgeschichtet und oftmals sogar verbrannt.

 

Die Flächen werden heutzutage in der Regel vor einer Pflanzung oder während der Wartezeit auf das Einsetzen der natürlichen Verjüngung nicht mehr verändert. Das hat verschiedene Gründe:

  1. Eine Räumung der Fläche würde zu einer flächigen Befahrung mit Maschinen führen. Diese hätte eine Bodenverdichtung (Schaden) zur Folge. Bodenverdichtungen müssen vermieden werden zum Schutz der Bodenlebewesen und der Möglichkeit einer guten durch Durchwurzelung des späteren Aufwuchses.
  2. Eine Flächenräumung führt zu einem Nährstoffaustrag aus der Fläche und zu einer Konzentration in einem bestimmten Bereich. Das ist aus ökologischer Sicht sehr negativ. Der Verbleib von verteilter Biomasse auf der Fläche führt zu einer flächigen Verrottung. So ist eine unter diesen Umständen bestmögliche Versorgung des nachfolgenden Aufwuchses mit Nährstoffen sichergestellt. Nährstoffe werden durch ein intaktes Bodenleben für die Pflanzen aufgeschlüsselt.
  3. Astansammlungen und Kronenmaterial führen zu einer Verbesserung der Voraussetzungen für eine natürliche Verjüngung. In diese Astansammlungen und das Kronenmaterial kann Wild nicht so leicht eindringen und die dort entstehende Verjüngung wird nicht bzw. deutlich weniger verbissen.
  4. Die Verrottungsprozesse der verbleibenden Biomasse führen zu einer deutlichen Steigerung der Artenvielfalt im Bereich der Insekten und der Bodenlebewesen im allgemeinen.
  5. Durch die auf der Fläche liegenden Äste und Restholzstücke ist der Waldboden bestmöglich abgedeckt. Das führt dazu, dass Bodenfeuchte länger erhalten bleibt und auch die Temperatur im Oberboden niedriger ist. Beides sind wichtige Voraussetzungen für die Ansamung und das Wachstum neuer Pflanzen.
  6. Zusätzlich zu all den negativen Auswirkungen einer Flächenräumung würden Kosten entstehen, die ob der soeben aufgeführten positiven Auswirkungen vom Verbleib des Materials auf der Fläche schlicht sinnlos wäre.
  7. Vorhandene Naturverjüngung wird so nicht beseitigt oder beschädigt (das wird sie bei flächigem Fräsen oder dem Räumen auf Wälle nämlich).

 

26. März 2021

Försterinterview mit Simon..

 

1. Warum bist Du Förster geworden?
Die Liebe und Faszination zum Werkstoff Holz hat mich zum Beruf des Försters gebracht. Angefangen hat alles damit, dass ich in meiner kleinen Studentenwohnung angefangen habe, mit Holz zu arbeiten. Schnell hatte mich das Holzfieber gepackt und ich wollte auch alles Weitere rund um das Thema aufsaugen: Welche Holzarten und welche Bäume gibt es? Wo wachsen die? Wie schnell wachsen sie? Um das alles herausfinden zu können, habe ich mein Studium der Forstwissenschaften in Göttingen begonnen. Dabei habe ich sehr schnell gemerkt, dass mir die praktische Arbeit als Förster besonders viel Spaß bereitet und ich Wälder aktiv mitgestalten möchte.
2. Erfüllt dich der Beruf als Förster? Was macht dir besonders Spaß?
Ja, der Beruf als Förster erfüllt mich. Alleine die Tatsache, dass ich als Förster meinen Arbeitsplatz in der Natur habe, ist für mich erfüllend. Allerdings muss ich häufig auch viel Geduld mitbringen, um die Früchte meiner Arbeit zu sehen. Umso schöner ist es dann, wenn ich nach einer zufriedenstellenden Pflegemaßnahme in den Folgejahren beobachten kann, wie durch das eigene Handeln die natürlichen Prozesse „angekurbelt“ wurden.
Besonders macht mir die Arbeit im Gelände Spaß und das wohlüberlegte Auszeichnen der Waldbestände. Dabei kann ich mir schon vorstellen, wie der Wald in ein paar Jahren oder Jahrzehnten aussehen wird. Das Auszeichnen mache ich am liebsten zusammen mit meinen KollegInnen, weil der Austausch nicht nur super viel Spaß macht, sondern auch davor bewahrt, dass man zu dogmatisch handelt.
Daneben gibt es viele weitere Aspekte an dem Beruf, die mir Spaß machen, z. B. mit den Bürgern durch ihren Gemeindewald zu laufen und ihnen interessante Fakten und Details zu zeigen, die sie so vorher noch nicht kannten. Auch der Einsatz von digitaler Technik im Wald ist ein Thema, mit dem ich mich besonders gerne auseinander setze.
Beeindruckend finde ich Baumarten, die in unseren Wäldern nur selten vorkommen, wie z. B. die Eibe, Elsbeere oder den Speierling und auch Arten, die es vor der Eiszeit einmal bei uns gegeben hat. Diese Arten ziehe ich auch gerne selber in Töpfen an, weil mich ihr Wachstum fasziniert.
3. Was siehst du als deine persönliche Aufgabe?
Ich sehe es als meine persönliche Aufgabe, die mir anvertrauten Wälder möglichst schonend und ökologisch unter ganzheitlicher Betrachtung des Ökosystems Wald zu bewirtschaften. Die Bewirtschaftung schließt selbstverständlich auch die Erzeugung und Bereitstellung des Rohstoffes Holzes mit ein, auf dessen lokale Produktion unsere Gesellschaft angewiesen ist..
Außerdem sehe ich es als meine Aufgabe, bestimmte Bäume und Wälder sehr alt werden zu lassen, um auch Platz für Natur und Ökologie zu belassen.
Wichtig ist mir ebenso, den Wald und die Prozesse im Wald mithilfe von Apps und Digitalisierung moderner zu gestalten, um dadurch langfristig auch die Waldeigentümer, nämlich in meinem Fall die Bürger der Gemeinden besser einbinden zu können.
4. Was sind deine täglichen Herausforderungen?
Eine große tägliche Herausforderung besteht für mich darin, meine Arbeit sinnvoll zu strukturieren und organisieren, da ich für viele Ortsgemeinden verantwortlich bin und möglichst allen Waldbesitzern gerecht werden will. Bei der Arbeit im Wald stellen mich oft die Witterungsbedingungen vor eine große Herausforderung. Die letzten Winter waren alle sehr mild und nass, was natürlich auch dazu geführt hat, dass man nur schlecht im Wald arbeiten konnte. Gleichzeitig waren die Sommer dann sehr heiß und trocken und haben dadurch viele Wälder geschädigt.
5. Was wünschst du Dir für die Zukunft?
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass das Ökosystem Wald durch uns Förster so bewirtschaftet wird, dass es dem Klimawandel trotzen kann. Ich wünsche mir außerdem, dass die Menschen Verständnis dafür haben, dass im Großteil unserer Wälder so schonend und nachhaltig wie möglich Bäume gefällt werden, um unseren lokalen Bedarf zu decken. Das ist für mich immer noch der bessere Weg als Holz in großem Stil aus anderen Ländern zu importieren und damit in diesen Ländern zum Raubbau am Wald beizutragen.

24. März 2021

Holzeinschlag ..

 

Ein kleiner Einblick in die tägliche Arbeit unserer Waldarbeiter während des Holzeinschlages - Bei den Stämmen handelt es sich um Buchen Stammholz, welches je nach Güteklasse als Brennholz oder zum Möbelbau verwendet wird 🌳🚜.

 

 


19. März 2021

Duales Studium BSc. Forstwirtschaft

 

Zum Wochenende hin haben wir tolle Neuigkeiten:
Seit Anfang dieser Woche ist es offiziell - In Kooperation mit der HAWK Göttingen sind wir als Ausbildungsbetrieb für den dualen Studiengang BSc. Forstwirtschaft anerkannt worden 🎓🌲.
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Kerstin Oldendorf für das tolle- selbstgezeichnete Bild für diesen Beitrag.

11. März 2021

Försterinterview mit Förster Oliver..

 

1. Warum bist du Förster geworden?
Meine Eltern sind früher mit uns praktisch jeden Sommer in die Alpen zum Urlaub machen. Bei den Wanderungen in den Bergwäldern erzählte mein Vater mir sehr viel vom Wald und, dass er, wenn er die Uhr zurück drehen könnte, besser Forstwirtschaft studiert hätte. Ich spürte seine Begeisterung für diesen Beruf. Er pflanzte sozusagen bei mir das erste Samenkorn.
Gegen Ende meiner Schulzeit beschäftigte ich mich dann zwangsläufig mit meinem weiteren Werdegang. Eigentlich tendierte ich damals eher in den sozialen Bereich oder Richtung Sportmanagement. Beim Durchblättern eines Buches „Studien- und Berufswahl“ stolperte ich wieder über die Forstwirtschaft, und das Samenkorn ging auf……..
Nach dem Vorpraktikum war es dann klar, dass ich da meinen Platz habe.
2. Erfüllt dich der Beruf als Förster? Was macht dir besonders Spaß?
Absolut! Ich bin jeden Tag dankbar und ich würde nie meckern! Außer übers Wetter, aber dazu komme ich später. Ich bin sehr frei in meiner Arbeit, kann mir die Arbeiten selbst einteilen. Wenn es schön ist, geht es raus in den Busch, wenn es regnet geht es ins Büro. Wenn ich nachmittags was mit den Kindern machen will oder meiner Fußballtrainertätigkeit nachgehe, dann bin ich auch schon mal um 6 Uhr im Büro. Diese Freiheit ist ein Privileg.
Im Wald finde ich die Ruhe, die ich brauche. Deswegen bleibt das Handy beim Auszeichnen auch schon mal bewusst im Auto liegen.
Unser Team macht mir Spaß. Sei es unser Büroinventar Gerlinde und Didi oder unsere Neulinge.
Da ich viele Waldbesitzer im nördlichen Saarland betreue, habe ich mit sehr vielen, unterschiedlichen Menschen und auch Zielsetzungen zu tun. Neben den Waldbesitzern gibt es auch viele Kontakte mit Brennholzkunden, Waldbesuchern etc.
Für mich ganz wichtig ist das Miteinander mit meinem Kollegen Simon. Wir gehen zum Beispiel gerne auch mal zusammen auszeichnen. Da Simon ja 10 Jahre jünger ist, muss er immer in die Hänge, ich bleibe im flachen Terrain. Zur Belohnung spendiere ich ihm dann ein Eis oder ein Puddingteilchen. Dafür hat Simon eine Schwäche und ist bestechlich! Der ständige Austausch mit ihm hat den Spaß an der Arbeit und auch die Qualität nochmals auf ein anderes Niveau gehoben.
Große Freude macht es mir auch, dass mich mein Vater sowohl mit dem Rückepferd als auch bei anderen Arbeiten tatkräftig unterstützt.
3. Was siehst du als deine persönliche Aufgabe?
Große Fragen stellt ihr da…..
Als ich vor 11 Jahren als Förster mit der Waldbewirtschaftung begonnen habe, war das Ziel, die von mir betreuten Wälder strukturreicher, artenreicher und qualitativ hochwertiger irgendwann mal meinem Nachfolger zu übergeben. Meine Handschrift sollte erkennbar sein. Die letzten 3 Dürrejahre haben die Handschrift in Teilen verwischt. Der Käfer hat auch vor mäßig, pfleglich durchforsteten Beständen nicht Halt gemacht. Jetzt haben wir vielerorts eine Mammutaufgabe vor uns. Neuer artenreicher, klimastabiler Wald soll entstehen. Den kleinen Pflanzen setzen allerdings Wetterextreme, Schädlinge, Wildverbiss etc. enorm zu.
Die aktuellen Entwicklungen im Wald erfordern auf jeden Fall viel Fingerspitzengefühl. Ich meine damit sowohl den Waldzustand als auch die Wahrnehmung in der Bevölkerung. Gerade durch die Berichterstattung in den heutigen Medien verbunden mit dem Ansturm an Waldbesuchern in der Corona-Zeit hat der Wald nochmals eine ganz andere Bedeutung erlangt. In der Corona-Zeit war und ist der Wald für viele zum Ort des Wohlbefindens geworden. Und da fehlt vielen Menschen das Verständnis, dass wir in dem gleichen Wald Bäume ernten. Dass die gleichen Menschen auch gerne mal grillen, mit Brennholz heizen, oder zu Hause auf Eichen-Parkett laufen, wird da leider schnell vergessen.
4. Was sind deine täglichen Herausforderungen?
Das sind eigentlich die Unwägbarkeiten in der Waldbewirtschaftung. Man kann im Wald noch so viel planen, es kommt dann meistens doch ganz anders. Stürme, Dürren, Maschinenausfälle, schlechte Holzpreise, sogar Niedrigpegel am Rhein beeinflussen unser Tun. Und das Wetter bestimmt alles! Büro oder Wald? Im Wald gibt es nie das perfekte Wetter. Wenn es zu trocken ist, dann leiden die Bäume. Ist es zu nass, dann muss die Arbeit eingestellt werden, da sich sonst Fahrspuren bilden etc. Über das Wetter kann ein Förster praktisch immer meckern.
5. Was wünschst du Dir für die Zukunft?
Ich wünsche dem Wald gute Besserung! Und allen, die sich im Wald bewegen, mehr Verständnis füreinander.

4. März 2021

Spezialfällung an Bebauungen..

Diese Bilder sind bei einer Spezialfällung an Häusern ganz in der Nähe unseres Firmensitzes entstanden.
Auch das gehört zu unserem Aufgabengebiet - Spezialfällungen mit seilunterstützter Technik 😁🌲.
Im Einsatz sind hier Krystian und Ryszard zu sehen- die bei guter Kommunikation eine hochspezialisierte Arbeit verrichten.
24. Februar 2021

Impression von Anfang Februar..

 

Bevor wir den Frühling 🌷 willkommen heißen, hier noch eine winterliche Impression von Anfang Februar 😁.
Hierbei handelt es sich nicht um einen süßen Malteser, sondern um das Phänomen Haareis-
Haareis, besteht aus feinen Eisnadeln, die sich bei geeigneten Bedingungen auf morschem und feuchtem Totholz bilden können. Anders als beim Raureif entsteht Haareis aus dem im Holz enthaltenen Wasser und nicht aus der Luftfeuchtigkeit. Haareis sieht vom ersten Blick aus wie ein Pilz, ist es aber nicht. Bei diesem Naturphänomen bilden sich an abgestorbenen Ästen von Laubholz Haare aus Eis, die 30 – 100 mm lang und zum Teil nur 0,02 mm dick sind. Die Besonderheit dieser Eisform ist, dass sie nicht wie ein Eiszapfen an den Enden, sondern von ihrer Basis her wächst. Die Eishaare bilden sich mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit von 5 bis 10 Millimetern pro Stunde, solange genügend Wasser aus dem Holz nachgeliefert wird. Eine Nacht genügt somit für eine ausgeprägte Haarbildung. Dieses Naturphänomen tritt nur bei ganz speziellen Wetterbedingungen auf. Damit Haareis entsteht, muss es vorher ein bis zwei Tage viel geregnet haben und die Temperatur anschließend gerade so um den Gefrierpunkt liegen. Dann muss eine windstille Zeit folgen. Die Temperatur muss anschließend unter den Gefrierpunkt fallen, damit sich Eis bilden kann. Es darf aber auch nicht zu kalt werden, damit der Prozess im Ast nicht zum Erliegen kommt. Das Wachstum der Strukturen entsteht dadurch, dass das Wasser zuerst oben gefriert und sich ausdehnt. Aber zusätzliches Wasser drückt von innen vom Ast her nach. Bei Erreichen der Oberfläche gefriert es ebenfalls und dehnt sich aus (Quelle: Sachsenforst).

 

22. Februar 2021

Rezension eines ehemaligen Mitarbeiters..

 

Rezension eines ehemaligen Mitarbeiters

 

Schmitz Waldwirtschaft kann man ohne Zweifel zu den Arbeitgebern zählen, die man sich wünschen kann. Das Arbeitsumfeld war stets familiär und von Innovation geprägt. Die Verkettung von Beförsterung, eigenem Maschinenpark und selbst organisiertem Holzabsatz vereinfacht viele Arbeitsschritte und führt zu einer hohen Wertschöpfung für die Waldbesitzenden.

Das junge Team (angefangen bei den Maschinenführern und den Förstern, bis hin zur Geschäftsführung) ist stets bemüht, die zahlreichen an den Wald gestellten Interessen miteinander in Einklang zu bringen. So spielt beispielsweise der Schutz des Ökosystems und eine nachhaltige Bewirtschaftung stets eine entscheidende Rolle.

Bei regelmäßigen Teambesprechungen sind Anregungen und Verbesserungsvorschläge stets willkommen. Ich hatte zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass meine Arbeit als Förster wertgeschätzt wird und habe das Team nur schweren Herzens verlassen.

Schmitz Waldwirtschaft gab mir dir Möglichkeit, neben meinem weiterbildenden Studium bereits maßgeblich in der Praxis tätig zu sein. Im Hinblick auf die Doppelbelastung wurde ich stets unterstützt. Dennoch möchte ich mich künftig noch mehr auf mein Studium fokussieren und musste den Betrieb daher leider verlassen.

 

Wir danken von Herzen!

18. Februar 2021

Würdigung unseres Praktikanten..

 


Würdigung der Praktikumsstelle


Während des dreimonatigen Praktikums bei der Firma Schmitz-Waldwirtschaft konnte ich viele
Erfahrungen sammeln und mein forstwirtschaftliches Wissen vertiefen. Ich durfte je einen Monat
die verantwortlichen Förster der Regionen Südpfalz, Saarland/Hunsrück-Südwest und Hunsrück-
Nahe begleiten. Inhaltliche Schwerpunkte während des Praktikums waren die ökologische Jagd,
die Wiederbewaldung und die Holzernte. Es wurden so gut wie alle typischen Arbeitsfelder eines
Försters abgedeckt, einzig die Qualitätsansprache von Stammholz konnte nicht geübt werden, da
in den Wäldern des Unternehmens kaum Stammholz anfällt. Die Bewirtschaftung durch Schmitz-
Waldwirtschaft folgt den Richtlinien des ANW-Konzeptes und wird durch die Förster in Form eines
naturnahen Waldbaus umgesetzt. Man könnte meinen, dass eine ökologische Ausrichtung im
Gegensatz zu einem wirtschaftlich ausgerichteten Privatunternehmen stehen würde, dem ist aber
nicht so. Bei den waldbaulichen Entscheidungen der Förster stand die Stabilität und Vitalität der
Bestände stets im Vordergrund und auch naturschutzfachliche Aspekte (Biotopholz, Artenschutz)
wurden berücksichtigt.
Dadurch, dass ich verschiedene Regionen kennen lernen durfte, konnte ich beobachten, wo
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Arbeitsweise der Förster liegen. Für mich war
es daher eine gute Entscheidung, nicht nur einen Förster begleitet zu haben. Ein Nachteil ist
jedoch, dass ich die Reviere eher oberflächlich kennengelernt habe und weniger stark in die
betriebsinternen Abläufe eingearbeitet werden konnte. Dadurch war es an manchen Stellen nur
bedingt möglich, eigenständig Aufgaben zu übernehmen. Jeder Förster hat trotzdem versucht,
mich einzubinden und ich habe mich nie vergessen gefühlt. Der persönliche Umgang war äußerst
angenehm und die flachen Hierarchien sorgten für eine freundliches Betriebsklima. Von Seiten
des Praktikumsbetriebes wurde mir hinsichtlich Unterkunft und Fahrzeug sehr entgegen
gekommen, dafür möchte ich mich an dieser Stelle bedanken.
Die Arbeitstage waren lang, durchschnittlich wurde jeden Tag neun bis zehn Stunden gearbeitet.
Die Teilnahme an Drückjagden am Wochenende war freiwillig, ist aber sehr zu empfehlen. Wer
sich für ein Praktikum bei Schmitz-Waldwirtschaft entscheidet, sollte diese Arbeitsbelastung im
Hinterkopf behalten. Für mich war es kein Problem, da der ungezwungene Umgang mit den
Förstern und der interessante Arbeitsalltag die Zeit schnell verstreichen ließ.
Wer Interesse an der Arbeitsweise eines privaten Forstbetriebes hat und motiviert ist zu arbeiten,
wird bei der Firma Schmitz Waldwirtschaft ein lehrreiches und spannendes Praktikum absolvieren
können.

 

12. Februar 2021

Auch an kalten Tagen, darf die Arbeit nicht stillstehen..

 

Eine kühle Impression von Jan Wiederstein beim Rücken - wir danken!

11. Februar 2021

Stichprobeninventur OG Großsteinhausen – Vergleich 2015 und 2020

Beim Monitoring setzen wir die Stichprobeninventur als freiwilliges Werkzeug ein. Dabei werden Stichprobenpunkte vermarkt und damit als permanente Probepunkte angelegt. So können die Parameter für jeden einzelnen Baum nach Wiederholungsaufnahmen exakt verglichen werden.

2015

2015

2020

Die Bilder stammen jeweils aus den Stichprobeninventurjahren 2015 und 2020. Bei der genaueren Betrachtung fällt eine Reduzierung des Vorrates auf. Durch gezielte Bestandspflege, konnte sich ein deutliches Wachstum der Bodenvegetation durchsetzen. Einen großen Anteil trägt auch die Reduktion des Wildbestandes, sodass überall dort Naturverjüngungen vorzufinden ist, wo Licht durch die Baumkronen durchfällt. Lässt man den Blick durch den tiefen Wald schweifen, kann man sehr gut erkennen, dass sich die Qualität der Bäume innerhalb von 5 Jahren deutlich verbessert hat.

5. Februar 2021

Verkehrssicherungsmaßnahme in Altstrimmig

 

Die Verkehrssicherungsmaßnahme entlang der L202 in Altstrimmig fand vom 13.01.- 15.01.2021 auf 3 Km Strecke statt. Mehr als 160 Bäume mussten bei dieser Maßnahme gefällt werden, darunter größtenteils Buchen, Fichten und Eichen. Diese wurden durch die letzten drei Trockenjahre geschwächt oder waren bereits abgestorben. Die Straßensicherung wurde durch den Landesbetrieb für Mobilität (LBM) durchgeführt.

Unser Förster Simon hat das Ganze für uns festgehalten- vielen Dank dafür!

 

 

4. Februar 2021

Erfahrungsbericht unseres Praktikanten..

 

Erfahrungsbericht Schmitz-Waldwirtschaft


Die letzten drei Monate habe ich im Zuge eines studienintegrierten Praktikums bei der Firma Schmitz-Waldwirtschaft gearbeitet. Gern möchte ich meine Erfahrungen teilen und habe dazu diesen kurzen Bericht verfasst:

Von November 2020 bis einschl. Januar 2021 durfte ich monatlich im Wechsel die verantwortlichen Förster der Regionen Südpfalz, Saarland/Hunsrück-Südwest und Hunsrück-Nahe begleiten. So konnte ich einen guten Eindruck von dem Unternehmen und der Arbeitsweise der Förster gewinnen.

Die Bewirtschaftung durch Schmitz-Waldwirtschaft folgt den Richtlinien des ANW-Konzeptes und wird durch die FörsterInnen in Form eines naturnahen Waldbaus umgesetzt. Man könnte meinen, dass eine ökologische Ausrichtung im Gegensatz zu einem wirtschaftlich ausgerichteten Privatunternehmen stehen würde, dem ist aber nicht so. Bei den waldbaulichen Entscheidungen der Förster stand die Stabilität und Vitalität der Bestände stets im Vordergrund und auch naturschutzfachliche Aspekte (Biotopholz, Artenschutz) wurden berücksichtigt. Wer einmal einen Blick hinter die Kulissen wirft, wird merken, dass die FörsterInnen ihre Arbeit nach aktuellem Wissenstand und sehr gewissenhaft ausführen. 

Von den FörsterInnen wird ein hohes Maß an Selbstorganisation und Engagement gefordert. Was man hier haben sollte ist Verantwortungsbewusstsein, die Bereitschaft einen Schritt weiter zu gehen und den Willen selbst mitzugestalten/zu entscheiden. Mir hat die Arbeit dadurch immer Spaß gemacht, weil man sich auf fähige Kollegen und Kolleginnen verlassen kann und vieles möglich ist. Neu eingestellte Mitarbeiter-/innen werden freundlich im Betrieb aufgenommen und eingearbeitet. Wenn Unklarheiten bestehen, sind die Kollegen stets bereit zu helfen. Das Arbeitsklima und die flachen Hierarchien habe ich als angenehm empfunden, der Umgang war stets kollegial und freundlich. Auch auf fachlicher Ebene wird sich untereinander geholfen.

Die Firma Schmitz-Waldwirtschaft kann ich sowohl als Dienstleister als auch als Arbeitgeber an alle empfehlen, die sich von den beschriebenen Aspekten angesprochen fühlen. Ich selbst kann mir gut vorstellen, auch in Zukunft mit Schmitz-Waldwirtschaft in Kontakt zu bleiben.

 

Vielen Dank für die tolle Rückmeldung!

 

 

 

1. Februar 2021

Aktuell wird wieder für Forstzweckverbände geworben - wir warnen!

 

Quelle: rhein- zeitung/ Cochem- Zell

Von Seiten der Landesforstverwaltung wird aktuell in Ihrer Region die Bildung von Forstzweckverbänden propagiert. Die angeblich wesentlichen Vorteile sollen sein:

  1. Einsparung von Kosten in der Bewirtschaftung,
  2. Vereinfachung der Bewirtschaftung,
  3. Kosteneinsparung durch gemeinsame Anschaffung von Maschinen und Geräten.

 Zu 1. und 2.:

Aktuell werden die Personalkosten des Landes über die Zahlung von Betriebskostenbeiträgen auf die Gemeinden umgelegt. Künftig trägt der Forstzweckverband die Personalkosten selbst. Die Kosten bleiben gleich bzw. steigen eher.

Eine Einsparung von Kosten kann lediglich über die Fläche erfolgen. D. h. je größer die Fläche, umso niedriger sind die Försterkosten pro Hektar. Es kommt lediglich auf die Fläche an. Wenn also der künftige Forstzweckverband eine größere Fläche hat als das bisherige Revier, dann sinken die Kosten tatsächlich. Allerdings könnte man das ebenso über eine Revierneubildung und eine Vergrößerung des Reviers erreichen.

Die genannten Punkte sind also keine Vorteile des Forstzweckverbandes, sondern ein Vorteil der Flächengröße.

Je größer die Fläche, umso weniger intensiv ist die Bewirtschaftung. In vielen betreuten Forstflächen ist die Bewirtschaftung jetzt schon mangelhaft. Erträge werden vielerorts nicht erzielt, sondern es entstehen Verluste. Was soll sich daran ändern, wenn die Art der Bewirtschaftung gleich bleibt?

Zu 3.:

Es gibt für alle Arbeiten im Wald mehr als genug Unternehmer mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und einer sehr gut Maschinenausstattung. Setzt man Unternehmer ein, so kann man unterschiedliche Angebote vergleichen und sich das beste heraussuchen. Außerdem stellen sich verschiedene Unternehmer heraus, die sehr gute Arbeit leisten und die man dauerhaft einsetzen möchte. Warum also, sollte man sich selbst Maschinen kaufen?

Kauft der Forstzweckverband selbst Maschinen, so müssen diese auch regelmäßig eingesetzt werden. Diese Maschinen gehen müssen gewartet werden und gehen sehr häufig kaputt, da sie unter schwierigen Bedingungen eingesetzt werden. Auch hier muss eine kompetente Person geben, die sich damit auskennt oder zumindest die Arbeit der Werkstätten beurteilen kann. Außerdem muss entsprechendes Personal rekrutiert werden, welches diese Maschinen bedient. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr sehr lange dauert, bis einen guten Mitarbeiter gefunden hat, der die entsprechende Leistung zeigt und auch pfleglich mit den Maschinen umgeht.

 

Für wen ist die Bildung eines Forstzweckverbandes vorteilhaft?

Ganz sicher jedenfalls hat das Land Rheinland-Pfalz (und damit auch Landesforsten) seine Personalverantwortung (-risiko) und damit auch seinen Aufwand deutlich reduziert, wenn die zu bildenden Forstzweckverbände das Personal einstellen, dass bisher beim Land beschäftigt war. Ein tatsächlicher Vorteil für die Mitglieder des Forstzweckverbandes existiert nicht.

Welche Nachteile ergeben sich daraus?

1. Personalverantwortung:

Stellt ein Forstzweckverband einen Förster ein, so hat der Forstzweckverband die Personalverantwortung. Personalverantwortung bedeutet Personalrisiko.

Wer kontrolliert den Förster? Wer hat die Kompetenz beurteilen zu können, wie der Förster arbeitet? Was passiert, wenn der Förster krank wird? Was passiert, wenn der Förster dauerhaft ausfällt? Was passiert, wenn der Förster die Leistung nicht erbringt, die er erbringen soll? Was passiert, wenn seine Leistung im Laufe der Zeit deutlich nachlässt? Denkt der Förster auch betriebswirtschaftlich oder nur verwalterisch? Wer trägt die Rentenansprüche?

 2. Vollständiger Verlust der Freiheit und Selbstbestimmung:

Eines der großen Probleme ist die nicht geregelte Kündigung bzw. der nicht geregelte Austritt einer Kommune aus einem solchen Forstzweckverband oder die Abhängigkeit der Zustimmung von anderen Mitgliedern. Uns liegt aktuell ein Vertragsentwurf aus Ihrer Region vor. Auch in diesem ist ein möglicher Austritt nicht klar und einfach geregelt. Untenstehend erhalten Sie eine Information von Herrn Dr. Thomas Giesen, dem Experten für das Forstrecht in Rheinland-Pfalz zu den großen Nachteilen eines Forstzweckverbandes.

 Jeder privatrechtliche Vertrag sieht eine Kündigung innerhalb einer angemessenen Frist vor. Stellen Sie sich die Frage, wieso das bei einem solchen Forstzweckverband (FZV) nicht so ist. Sie würden sich über eine unbestimmte Zeit verpflichten, eine unbestimmte Höhe von Kosten zu tragen! Das ist aus meiner Sicht schlicht verantwortungslos!

 An dieser Stelle mein deutlicher Appell an Sie: Überdenken Sie die Entscheidung zum Beitritt in einen Forstzweckverband sehr sorgfältig!

 


Statement Dr. Thomas Giesen (Rechtsanwalt):

Ich habe mich seit Jahren mit der Bildung und der Arbeit und mit der Frage eines möglichen Austritts aus einem Forstzweckverband befasst. Ein FZV ist einer Gemeinde in RP derzeit nicht zu empfehlen.

 

1. Forstzweckverbände (im Folgenden FZB) sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Ihre Rechtsverhältnisse werden in Rheinland-Pfalz im Landesgesetz über die kommunale Zusammenarbeit geregelt. Mitglieder sind die Gemeinden und Dritte. Die Verbandsordnung kann nur mit zwei Dritteln der Mitglieder geändert werden. Dort sind die Aufgaben, die Funktionsweise und vor allem die Abwicklung bei Auflösung zu regeln. Es gibt Muster-Verbandsordnungen, die aber in der Regel zu überarbeiten und anzupassen sind.

 

Die Leitung hat meist die Verbandsgemeinde, die aber kein Forstpersonal beschäftigt. So beherrscht in der Praxis das staatliche Forstamt den FZV, der aber eine kommunale Einrichtung ist und viel Geld aus den kommunalen Haushalten verbraucht. Die einzelne Gemeinde hat keinerlei Einwirkungsmöglichkeit.

 

2. Ein einfacher Austritt einer einzelnen Gemeinde ist faktisch unmöglich, weil die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiter des FZV faktisch nicht beendet werden können und der FZV folglich immer weitere Aufgaben hat, nämlich die Beschäftigung und Besoldung dieser Mitarbeiter. Ein Austritt bedarf praktisch der Auflösung des FZV, die aber nur mit Zweidrittelmehrheit der Mitglieder beschlossen werden kann. Aber auch danach bleibt der FZV in Kraft, solange er Personal beschäftigt, das er praktisch nicht los wird.

 

3. Die Forst-Organisation besteht in RP aus der staatlichen unteren Forstbehörde und Forstrevieren, die ihrerseits aber keine Rechtspersonen sind. Die Aufgaben der Forstreviere sind  gesetzlich unklar geregelt; sie können mangels Rechtsperson keine öffentlichen Aufgaben übernehmen. Zudem bedürfte der Entzug kommunaler Aufgaben (Verwaltung des eigenen Waldvermögens) einer genauen gesetzlichen Regelung (Art. 49 der Verfassung RP), die aber in § 9 LWaldG nicht ersichtlich ist. Grenzen der Forstämter und Verbandsgemeinden sind nicht identisch. Das führt zu Unordnung.

 

4. In den meisten Forstrevieren wurde die Durchführung der forstlichen Arbeiten einem staatlichen Bediensteten übertragen. Weil zudem  die Grenzen der Forstreviere meist staatlich organisiert und festgelegt werden (die Gemeinden sagen erfahrungsgemäß zu allem Ja und Amen), überlappen sich Grenzen und Aufgabendurchführung zwischen FZV und Gemeinde bzw. Verbandsgemeinde. Das führt praktisch zu der Situation, dass die FZV den Forstämtern den Personaleinsatz überlassen. Die übliche Folge ist, dass die FZV praktisch die Kontrolle über das eingesetzte Personal verlieren. Dem Forstamt ist der Einsatz des FZV sehr lieb, weil die Kosten durch dessen Mitgliedsgemeinden zu tragen sind. Hier eröffnet sich für das Forstamt eine gute Möglichkeit, Kosten zu verstecken, unliebsame Arbeiten zu verteilen und Strukturen zu nutzen, die man selbst nicht zu verantworten oder zu besolden hat.

 

5. Die FZV sind meist auch finanziell zu schlecht ausgestattet, um eine personelle und maschinelle Ausrüstung für eigenständige Forstarbeiten einschl. Wegebau vorzuhalten. Die Folge ist, dass die Mitarbeiter der FZV mit Pflege- und Kleinarbeiten beschäftigt werden. Keiner hat die wirkliche Verantwortung. Die Aufsicht lässt zu wünschen übrig. jeder, die die Praxis kennt, weiß, was gemeint ist.

 

6. Zusammengefasst: FZV sind keinesfalls zu empfehlen. Sie führen zu Parallelstrukturen, zur Verantwortungsverschiebung, zu einer „ewigen“ Bindung der Gemeinde und zu unsinnigen Ausgaben. Die Erfahrungen, die die Gemeinden mit FZV gemacht haben, sind in RP schlecht. Sie werden das Personal nicht mehr los. Ein Austritt ist faktisch unmöglich.

 

7. Gemeinden, die ihren Wald verpachtet haben, haben damit die Bewirtschaftung ihres Waldes dem Pächter überlassen. Für sie ist die Mitgliedschaft im FZV gegenstandslos, also eigentlich verboten.

 

8. Nur dann, wenn die Gemeinden alle forstlichen Arbeiten selbst bestimmen, organisieren und durchführen - also das Forstamt sich ausschließlich auf die Rechts-Aufsicht beschränkt -, kann diese gemeinsame Bewirtschaftung durch einen FZV sinnvoll werden. Aber auch dann muss die Austrittsmöglichkeit für die einzelne Gemeinde in der Verbandsordnung klar geregelt werden.

25. Januar 2021

Gutachter lobt Wald- Pächter ..

 

Seit Jahren ist der Großsteinhauser Gemeindewald an die Forstfirma Schmitz privat verpachtet. Andreas Eichenlaub, der selbstständige Forstsaachverständige, ist zufrieden mit der Arbeit der Privatfirma.

Quelle: Rheinpfalz- Zeitung, Regionalteil Pirmasenz oder Zweibrücken

22. Januar 2021

Wunderschöner Pfälzer Wald..

 

Dieses wunderschöne Foto hat unser Praktikant Moritz im November im Pfälzer Wald zur "goldenen Stunde" aufgenommen. Besonders einladend sind die zahlreichen und schönen Wanderwege.

Wir danken dir für diese tolle Aufnahme.     

 

18. Januar 2021

Toller Schnappschuss von unserem Förster Olli..

 

Dieses spannende Bild hat unser Förster Olli in der Gemeinde Freisen im Ortsteil Grügelborn in Ortsrandlage beim Auszeichnen geschossen.Hier wächst unter dem Buchen-Altholzschirm kleinflächig Buchen-Naturverjüngung heran. Im Schutz des liegenden Totholzes sind die Etablierungs- und Wachstumsbedingungen für die kleinen Buchen sehr günstig. Das liegende Totholz stellt sowohl ein besonderes Mikroklima dar als auch eine Barriere fürs Rehwild, so dass der Wildverbiss abnimmt. 

 

 

2. Dezember 2020

Die Gemeinde Freisen ist sehr zufrieden...

Die Gemeinde Freisen ist sehr zufrieden mit der Art, wie die Privatfirma Schmitz den Gemeindewald seit mehreren Jahren bewirtschaftet. Das hat Bürgermeister Karl-Josef Scheer gegenüber der RHEINPFALZ betont.

Martin Tiator, selbstständiger Gartenbaumeister und einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die Privatisierung des Breitenbacher Waldes, hatte gegenüber der RHEINPFALZ die Arbeit der Firma Schmitz am Beispiel des Freisener Ortsteils Haupersweiler kritisiert (wir berichteten). Er sei entsetzt gewesen, als er gesehen habe, was Schmitz dort aus dem Wald rausgeholt habe. Eine derart gewinnorientierte Waldbewirtschaftung sei nicht im Sinne der Bürger, hatte er gesagt.

„Arbeit tipptop“

Dem widerspricht der Bürgermeister vehement: „Es passiert alles genau so, wie wir das wollen. Die Arbeit ist tipptop“, betont er. Schmitz ist im vierten Jahr im gesamten Gemeindewald von Freisen tätig. Der Gemeinderat hatte die Bewirtschaftung damals einhellig privatisiert, weil man mit der Arbeit des saarländischen Landesforsten nicht zufrieden gewesen war. Scheer sagte, es gebe keine Beanstandungen an Schmitz’ Arbeit, alles erfolge in Absprache mit der Gemeinde. Und: Dass es nur um Gewinnorientierung gehe, sei schon dadurch ausgeschlossen, dass alle Maßnahmen und Pläne von der Obersten Forstbehörde im Saarland genehmigt werden müssten.

 

Quelle: Rheinpfalz 02.12.2020

10. November 2020

Aufforstung im Gemeindewald Freisen

Aktuell finden im Gemeindewald mehrere Aufforstungen statt. Vorrangig auf Flächen, in denen in den letzten 3 Trockenjahren Fichten mit dem Borkenkäfer befallen wurden. Der Borkenkäfer bringt die Fichten zum Absterben. Diese abgestorbenen Fichten wurden entweder geerntet oder einfach stehen gelassen, sofern von ihnen keine Gefahr für den Verkehr ausgeht bzw. der Käfer schon längst wieder die Bäume verlassen hatte. Also wundern Sie sich nicht, wenn mancherorts auch mal tote Fichten stehen geblieben sind. Diese Fichten werden über die Jahre in sich zusammenbrechen, und stellen damit wiederum ein besonderes Biotop dar.
Auf den entstandenen größeren Freiflächen finden derzeit unter Anleitung unseres Försters Oliver Linnebach insgesamt 7 Aufforstungen statt. Es handelt sich um sogenannte Ergänzungspflanzungen mit  ca. 500 Pflanzen pro Hektar. Bereits vorhandenen Naturverjüngung aus Pionierbaumarten wie Aspe, Weide und Birke aber auch Fichte, Douglasie, Eiche, Buche werden in die Aufforstungen integriert. Wo sich keine Naturverjüngung eingefunden hat, werden Klumpen (ca. 7 x 7m) aus verschiedenen Baumarten gepflanzt.  In jedem Klumpen befinden sich 25-40 Pflanzen. Bei der Baumartenauswahl wurde bei einer großen Baumschule ein breiter Mix bestellt. So finden sich in den Neuanpflanzungen Nadelhölzer, die den Verlust der Nadelholzart Fichte auffangen sollen. Da wäre die Weißtanne, eine bisher in Freisen gar nicht vorkommende Baumart. Aber auch Lärchen und Douglasien werden gepflanzt. Bei den Laubhölzern finden sich Elsbeere, Spitzahorn, Winterlinde, Baumhasel und Roteiche. Alle genannten Arten kommen gut mit viel Licht zurecht, sind wärmeliebend und trockentolerant.
Letztlich ist das langfristige Ziel ein Mischwald aus möglichst vielen Baumarten. Damit das Risiko des Verlustes einer Baumart nicht gleich wieder große Lücken im Wald entstehen lässt. Genau das ist nämlich in den Monokulturen aus Fichte passiert.
Die gepflanzten Bäume werden entweder mit Wuchshüllen oder Freiwuchsgittern einzelgeschützt, um sie vor Wildverbiss zu schützen. Die Rehe bevorzugen nämlich bei der Nahrungssuche gerne das Seltene. Eine weitere Schutzvariante ist neben dem genannten Einzelschutz der altbewährte Flächenschutz durch Zaunbau. In Grügelborn nahe Friedhof wurde eine ca. 0,6 ha große Fläche eingezäunt.
Für die Anpflanzungen und Schutzmaßnahmen werden Fördermittel vom Land verwendet.

9. November 2020

Waldlehrpfad in Grosssteinhausen Projekt des Monats

Der von uns geplante Waldlehrpfad in Grosssteinhausen wurde von der Kreisverwaltung Südwestpfalz zum Projekt des Monats Oktober 2020 gekürt, was uns sehr stolz macht!

Quelle: "Die Rheinlandpfalz" vom 02. November 2020

24. August 2020

Durchgeher mit Hund gesucht!

Am 28. November 2020 findet wieder die große Bewegungsjagd der Firma Udo & Michael Schmitz Waldwirtschaft im Hunsrück statt.

Wir jagen Schwarzwild, Rehwild und besonders Rotwild (Rotwildkerngebiet) im ca. 750ha großen Revier und brauchen dazu noch dringend Durchgeher mit Hund.

Die Verpflegung am Jagdtag ist für Sie kostenfrei. Zudem garantieren wir Ihnen jede Menge Spannung und Spaß am Jagdtag, ein tolles Revier und ein professionelles Team.

Bitte kontaktieren Sie uns gerne unter kerstin.oldendorf@schmitz-waldwirtschaft.de

Wir freuen uns auf Sie!

Neugieriger kleiner Jagdhund streckt sich

24. August 2020

Podcast-Hörempfehlung zum Thema Jagd

Waldsterben 2.0 - so heißt es momentan aufgrund großflächig absterbender Wälder in Deutschland. Alle Baumarten sind betroffen - das "Aus" für den Lebensraum unserer Wildtiere?
Mitnichten! Wir haben mal wieder eine Chance, bessere Lebensräume für sie in Zukunft zu erhalten - nämlich Mischwälder.
Die Jäger haben nun eine Chance zu zeigen, welcher Nutzen von Ihnen für die Gesellschaft ausgeht, und warum die Menschen die Jäger brauchen.
Wenn wir es schaffen, dann können wir alle davon profitieren.

Bester Podcast  zu dem Thema seit langem mit dringlicher Hörempfehlung!

24. August 2020

Neu: Walderlebnispfad für Großsteinhausen

Wir können auch Waldpädagogik: Gerne haben wir die Gemeinde Großsteinhausen bei der Planung eines neuen "Walderlebnispfades" unterstützt, der nun in seiner ganzen Pracht fertiggestellt wurde. Auf insgesamt neun Tafeln wird dem Waldbesucher nun interessantes und nützliches "Waldwissen" zu Fauna und Flora vermittelt. Ein "Waldxylophon" als Erlebnisstation soll besonders die Kinder begeistern. Insgesamt ein sehr gelungenes Projekt mit großem Nutzen.

Geplant hat den Walderlebnispfad unsere Mitarbeiterin Anne Osterheld, die Gemeinde Großsteinhausen sammelte Spenden, um das Projekt zu realisieren. Weitere Informationen zu der Planung des Erlebnispfades finden Sie hier.

Walderlebnispfad

28. April 2020

Neuer Pachtbetrieb in der Eifel - Waldgut Schirmau


Nun ist es offiziell: der Pachtvertrag für das Waldgut Schirmau in Oberdürenbach beim Nürburgring wurde unterzeichnet!

Bei dem Waldgut handelt es sich um einen Betrieb mit etwa 200 ha Waldfläche, der sich in der Trägerschaft der Stadt Krefeld befindet. Die dortige Waldfläche besteht aus einem recht ausgewogenen Anteil an Laubholz und Fichte, wobei unser Arbeitsschwerpunkt zunächst in der Aufarbeitung des Käfer- und Windwurfholzes liegen wird.

In diesem Jahr ist des bereits der zweite Partner, den wir gewinnen konnten. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Das Waldgut Schirmau bietet ein interessantes Programm, das Sie sich gerne hier einmal genauer anschauen können.

4. März 2020

Bürgerwald für Freisen

Die Gemeinde Freise erhält einen Bürgerwald. Die Auswahl des entsprechenden Gebietes hat bereits stattgefunden, am 20. März 2020, dem internationalen "Tag des Waldes" wird der Spaten geschwungen und gepflanzt was das Zeug hält! Für die Zukunft!

Quelle: Saarbrückener Zeitung, 26.02.2020

1. Februar 2020

Ein voller Erfolg: Pflanztage in Altstrimmig

An insgesamt zwei "Pflanztagen" in Altstrimmig halfen zahlreiche Bürger im Dezember bei der Aufforstung einer 0,8 Hektar großen Waldfläche, die im Sommer 2019 wegen Borkenkäfern und großer Trockenheit ausgefallen ist.

Dazu wurden rund 1500 Wildlinge (junge Weißtannen, Bergahorn und Douglasien) aus der natürlichen Vermehrung in der Umgebung entnommen, und unter der Anleitung unserer Förster fachgerecht wieder eingesetzt. Das gemeinsame Ziel ist die Etablierung eines stabilen Laub- und Nadelwald-Mischbestandes.
Um die jungen Pflanzen ausreichend vor Wildverbiss zu schützen, setzten wir zudem etwa 700 Knospenklemmen, 700 Wuchshüllen und 300 Freiwuchsgitter ein und hoffen nun auf ein erfolgreiches Anwachsen.

Unser Dank geht an das außergewöhnliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die großes Interesse an "ihrem" Wald zeigten und mit großer Tatkraft dem Winterwetter trotzten. Und natürlich der Rhein-Zeitung, für den tollen Artikel.

Artikel aus der Rhein-Zeitung über Pflanztage in Altsstrimmig

31. Oktober 2019

Schlechte Kritik für die Arbeit des Forstamtes Kusel

Das unabhängige Forstbüro Klaus Remmy aus Pluwig schreibt in seinem jüngsten Gutachten zu dem Wald in Rothselberg, den wir nun als Pächter bewirtschaften, dem Forstamt Kusel ein schlechtes Zeugnis für dessen zurückliegende Arbeit aus und empfiehlt eine stärkere Verjüngung der dortigen Bestände. Das bestärkt uns natürlich in unserem Handeln.

Den originalen Artikel finden Sie unter: https://www.rheinpfalz.de/artikel/rothselberg-privater-waldgutachter-wirft-forstamt-kusel-versaeumnisse-vor

28. Mai 2019

Rückeunternehmer gesucht!

Suchen Rückeunternehmen mit Forwarder für Rücken von Kurzholz (Laub-und Nadelholz) in den Regionen Eifel, Hunsrück und Pfalz. Wir bieten Ihnen faire und schnelle Zahlung, sowie auf Wunsch ganzjährige Auslastung. Arbeitsqualität und Maschinen auf dem aktuellen Stand der Technik sind Voraussetzung. Bei Interesse freut sich unser Betriebsleiter Herr Mike Bruins unter 06557/90094-31 oder 0170/7925056 auf Ihren Anruf!

14. Mai 2019

Betriebsportrait – Forstbetrieb der Ortsgemeinde Großsteinhausen

Die Waldbestände im Forstbetrieb der Ortsgemeinde Großsteinhausen bestehen in der herrschenden Schicht zu über 80 % aus Buche und Eiche. Der Schwerpunkt der Waldbestände liegt in der 3. Altersklasse mit ansonsten gleichmäßiger Verteilung. Die Jungbestände sind fast ausschließlich Erstaufforstungen, ansonsten Naturverjüngungsvorräte (keine Kulturen). Diese sind infolge früherer Bewirtschaftung durch monotone Buchenanteile gekennzeichnet, entwickeln sich jedoch zunehmend zu Mischungen mit Edellaubholz und Eiche mit Weichlaubhölzern. Die Mischung mit Nadelholzanteilen soll langfristig durch natürliche und künstliche Anreicherung in inhomogen durchzupflegenden Wäldern stattfinden.

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30. April 2019

Jahresresümee: Altstrimmig höchst zufrieden

Die OG Altstrimmig wird nun seit einem Jahr von der Firma Schmitz Waldwirtschaft im Pachtmodell betreut. Sie ist höchst zufrieden mit dem Ergebnis, denn nicht nur das finanzielle Ergebnis ist hervorragend auch der Förster ist für alle anfallenden Tätigkeiten gern vor Ort und dem Wald geht es besonders gut.

Quelle Presseartikel: Rhein-Zeitung, Nr. 99 vom 29.04.2019, Ulrike Platten-Wirtz

17. April 2019

Pressemitteilung

Es rumort im Rechte-System von Rheinland-Pfalz:

Der Besitzer bestimmt normalerweise über seinen Besitz. Wie steht es mit der Gemeinde, die Waldbesitzer ist? Wo bleibt die Selbstbestimmung über ihren Besitz "Wald"?

Hier ein interessanter Artikel dazu aus dem Holz-Zentralblatt.

 Artikel als PDF »

Quelle: Holz-Zentralblatt, Nr. 15, S. 313, Ausgabe vom 12.04.2019

19. März 2019

Abschied von André´s LKW

Tanja Kessler hat ein wunderbares Video zusammegestellt. Es zeigt die schönen und zahlreichen Momente unseres besonderen LKW´s. Ihr Mann André ist langjähriger LKW-Fahrer der SO-Bois und fährt mit Leidenschaft das Holz von der Firma Udo & Michael Schmitz Waldwirtschaft GmbH & Co. KG. Sein hier im Video zu sehendes Schmuckstück hat gute Dienste geleistet und darf nun nach vielen Jahren in den wohl verdienten Ruhestand. André bekommt ab jetzt ein neues Fahrzeug. Wir sagen: Danke André für die vielen tollen Jahre. Wir freuen uns auf mehr und Danke auch an Tanja für das super Video.

 

Viel Spaß beim Ansehen (gerne Ton einschalten): https://youtu.be/F8p1MYFciME

2. Januar 2019

Willkommen OG Düngenheim!

Auch die Gemeinde Düngenheim aus dem Landkreis Cochem hat sich für eine Zusammenarbeit mit der Firma Schmitz Waldwirtschaft entschieden! Ab dem 01.01.2019 ist der knapp 120 ha große, Laubholz dominierte Gemeindewald (mehr als 75 %) verpachtet und soll naturnah bewirtschaftet werden. Im Vordergrund der künftigen Holznutzung steht die Brennholzversorgung der ortsansässigen Bevölkerung. So soll hier der Jahreseinschlag von ca. 300 Festmetern auch weiterhin komplett an die Anwohner als Brennholz verkauft werden. Anstelle eines unsicheren Betriebsergebnisses garantiert die Verpachtung der Gemeinde einen Gewinn und stellt damit eine gute Alternative zu Landesforsten dar.

Die Verwendung des Bildmateriales wurde vom Bürgermeister Herrn Bons freundlich genehmigt.

Bildquelle: http://www.duengenheim.de/index.php/2014-11-03-09-22-23/allgemeine-impressionen

Text: Kilian Klaewer, Förster der Schmitz Waldwirtschaft

19. Dezember 2018

Hahnenbacher Wald soll kleinen Gewinn machen.

Gemeinde unterzeichnet Forstvertrag, verlässt Revier Kirn und schließt sich Disibodenberg an.

Die Ortsgemeinde Hahnenbach verpachtet als erste Kommune der Verbandsgemeinde Kirn-Land ihren Wald an ein privates Forstunternehmen. ...  Artikel lesen (PDF) »

Quelle: Öffentlicher Anzeiger, Ausgabe Kreis Bad Kreuznach (West), 12.12.2018

15. Dezember 2018

Waldbegang im Gemeindewald Hallschlag 2018

Am 15.12.2018 wurde gemeinsam mit interessierten Bürgern der Gemeinde Hallschlag, dem Bürgermeister Dirk Weicker und Mitgliedern des Gemeinderates aus Hallschlag ein Waldbegang durchgeführt. Ebenfalls anwesend waren Geschäftsführer Michael Schmitz von der Firma Schmitz-Waldwirtschaft, FAL Wolfgang Witzel und Revierleiterin Anna Hahn vom Forstamt Gerolstein.

Erster Anlaufpunkt war eine Aufforstungsfläche, welche vom Rotwild stark verbissen wird. Am praktischen Beispiel konnte verdeutlicht werden, welche Ausmaße der Wildverbiss für den jungen Wald haben kann. In Kürze wird die Gemeinde Verbisschutzmaßnahmen an dieser Fläche selbst vornehmen.

Weiterhin wurde die geplante Waldpflegemaßnahme 2019 von Förster Sven Steinmetz vorgestellt. Am Beispiel eines ausgezeichneten Fichtenbestandes wurde das Waldbaukonzept der Firma Schmitz-Waldwirtschaft erläutert.

Auch ein neu aufgebautes Weisergatter wurde angesehen und die Borkenkäferproblematik aus dem Jahr 2018 kommuniziert. Dazu wurde ein „Käferloch“ aus dem September besichtigt, wo mit Borkenkäfer befallene Fichten gefällt und aus dem Wald gefahren wurden. Gemeinsam wurde über das mögliche Vorgehen in der Borkenkäferproblematik für das kommende Jahr 2019 diskutiert.

Zum Schluss wurden ca. 20 jährige Edellaubholzbäume begutachtet, die durch gezielte Ästungen in ihrem Wert gesteigert werden können.

Neben den oben beschriebenen Themen wurde stets über das Themenfeld Wald und Wild gesprochen. Die anwesenden Fostleute erläuterten die Kosten und den Nutzen von Schälschutzmatten und wiesen auf deutlich sichtbare rote Algen an Fichtenstämmen hin. Ebenso wurden die Teilnehmer auf kleine Besonderheiten im Gemeindewald, wie eine alte Köhlerplatte und eine „Spechtschmiede“ (Spechte hacken an dieser Stelle aus Fichtenzapfen die Samen heraus) aufmerksam gemacht.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für diesen interessanten und lehrreichen Vormittag im Gemeindewald Hallschlag.

Text: Sven Steinmetz

22. November 2018

Nachhaltige Waldwirtschaft ist nachhaltiger Naturschutz!

Hier finden Sie einen wichtigen Artikel dazu:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/oekologie-unser-wald-braucht-kein-ruhekissen-15752393.html?premium=0x0820be309d97f24ee9dec9b79266ba21&GEPC=s2

 

16. November 2018

Der Spindelige Rübling

"Der Spindelige Rübling - hier in Homburg entdeckt - kommt immer in Verbindung mit Holz vor, auch wenn er scheinbar am Boden wächst liegt das Myzel an in der Erde vergrabenem Holz oder reicht bis an höher liegende Hauptwurzeln seines Wirtsbaumes. Zumeist wächst er an Eichenstümpfen.
 
Auf den Stämmen und Wurzeln von lebenden Bäumen wachsend kann der Spindelige Rübling Weißfäule verursachen, daher ist er ein unbeliebter Waldschädling, der bereits für den Tod vieler Bäume verantwortlich zu machen ist. Außerdem ist er in Zusammenhang mit anderen negativen Faktoren für größere Eichensterben verantwortlich. Die Holzzerstörung kann schon am lebenden Stamm auftreten. Bei einer Weißfäule-Erkrankung bleibt das Holzgefüge weitgehend erhalten, das Holz wird jedoch heller, leichter, faseriger und stockig. Es entsteht eine gleichmäßige weißlich-graue Verfärbung, das Holz verliert an Glanz.
 
Hier hat unser Förster Oliver Linnebach im Rahmen des halbjährlichen Monitorings in Homburg ganze Arbeit geleistet. Er hat den Pilz und die Fäule erkannt und mit Hilfe unseres Subunternehmers die Eiche umgedrückt. An den Wurzeln im Bild kann man erkennen, wie wenig Stabilität sie hatte. Die mögliche Gefahr ausgehend von herbstlichen Stürmen ist nun gebannt. Danke an Herrn Linnebach für die großartige Arbeit."

Quelle Text: Wikipedia | Quelle Foto: O. Linnebach

10. November 2018

Große Jagd im Hunsrück

Am 10.11.2018 fand die große Drückjagd im Hunsrück statt.

Hiermit möchten wir allen Mitarbeiter, Jagdgästen, Schützen, Durchgehern und Hundeführern nochmal unseren ganz herzlichen Dank für die tatkräftige Mitarbeit bei der diesjährigen Drückjagd aussprechen. Leider war der Jagdtag von diversen Widrigkeiten begleitet, wie dichter Nebel und Niederschlag. Dennoch konnten insgesamt knapp über 30 Stücke Wild zur Strecke gebracht werden. Ohne Sie wäre das nicht möglich gewesen! Um die Jagd noch einmal visuell vor Augen zu haben, können Sie gerne auf unserer facebook-Seite Bilder zur Jagd ansehen.

Eine solch umfangreiche Jagd mit mehr als 120 Schützen erfordert sehr viel Zeit für Organisation und Logistik. Unzählige Arbeitsstunden vieler verschiedener Mitarbeiter der Firma Schmitz Waldwirtschaft waren nötig, um den Jagdtag positiv zu gestalten. Vieles hat sich schon sehr gut eingespielt, doch gibt es natürlich auch für uns immer noch Verbesserungspotenzial, um die nächste gr0ße Jagd noch erfolgreicher durchzuführen. Wir planen unter anderem, die Jagd terminlich etwas nach hinten zu schieben, sodass weniger Nebel im Revier ist und das Wild sichtbar und vor allem erlegbar wird. Auch werden wir mehr Hundemeuten motivieren, um das Wild auf die Läufe zu bekommen. Für jeden Hinweis zu guten Hundemeutenführern sind wir Ihnen sehr dankbar.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir alle diesjährigen Teilnehmer auch bei der kommenden Jagd wieder begrüßen dürfen und dieser besondere Tag wieder zu einem tollen Erlebnis wird.

19. Oktober 2018

Zeitungsartikel aus dem Landkreis-Kusel


10. September 2018

Gold für Großsteinhausen im Landeswettbewerb "UNSER DORF HAT ZUKUNFT" auf Landesebene.

Nachdem Großsteinhausen im Wettbewerb auf Kreisebene und auf Gebietsebene jeweils den ersten Platz
erzielen konnte, hat uns nun auch die Landeskommission bestätigt, dass unser Dorf Zukunft hat.

Die Ortsgemeinde bedankt sich hiermit bei allen die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben. Jeder der sich in
Vereinen oder bei Festen mit einbringt hat an diesem Erfolg einen großen Anteil. Aber auch die Bürgerinnen
und Bürger welche Ihre Häuser entsprechend der Dorferneuerungsvorschriften restaurieren leisten dadurch
einen großen Beitrag zum Sieg. Die Vereinsvorstände und Ihre Mitstreiter haben bei den Präsentationen gezeigt
was in Großsteinhausen möglich ist, auch dafür ein herzliches Dankeschön.

Ebenso möchte ich mich bei dem Landkreis Südwestpfalz, Frau Dr. Ganster, Frau Wagner, Frau Kylius, Frau Fürst, Herr Reichert, Herr Sprau,
Herr Sander und der Verbandsgemeinde Zweibrücken Land, Herr Gundacker, Herr Freiler, Herr Lauer und Frau Brenkmann für die Unterstützung
bedanken.

Ein weiterer Dank gilt unserem Förster Herrn Osterheld, der die beiden letzten Rundgänge durch seine Ausführungen im Außenbereich bereichert hat.

Im Bundesentscheid werden aber leider nur 4 Gemeinden aus der Haupt und Sonderklasse zusammen, aus den
Wettbewerben 2017 und 2018 das Land Rheinlandpfalz vertreten.
Rumbach hat im letzten Jahr Gold auf Landesebene gewonnen und wird deshalb am Bundesentscheid teilnehmen.

Trotzdem können alle Bürgerinnen und Bürger auf das erreichte sehr stolz sein.

Die Preisverleihung findet am 16. November, um 14:00 Uhr, in Kaiserslautern statt. Ich beabsichtige mit einem
Reisebus nach Kaiserslautern zu fahren und würde mich sehr freuen wenn viele Bürgerinnen und Bürger die
Gelegenheit nutzen würden und unseren Ort bei der Feier zu vertreten. Einen entsprechenden Aufruf werde
 nach Erhalt der offiziellen Einladung noch einmal veröffentlichen.

Im Namen der Ortsgemeinde,

Volker Schmitt


Pressemeldung, Innenministerium vom 07.09.2018

Die Ortsgemeine Großsteinhausen, die aufgrund ihrer Grenznähe zu Frankreich in der „Roten Zone“ lag und nach dem 2. Weltkrieg zu annähernd 80% zerstört war, zeichnet sich besonders dadurch aus, dass hier eine maßvolle Siedlungsentwicklung erfolgt ist, bei der viele regionaltypische Elemente Berücksichtigung fanden. So ist die ursprüngliche Siedlungsstruktur weitestgehend erhalten geblieben und ein dörflich/dorftypisch geprägtes Ortsbild entstanden. Großsteinhausen wurde bereits 1987 auf Grundlage eines qualifizierten Dorferneuerungskonzeptes als Dorferneuerungsgemeinde anerkannt. Im Jahr 2009 erfolgte die Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt in der Dorferneuerung, so dass 2010 auch ein neues Dorferneuerungskonzept erarbeitet und vom Ortsgemeinderat verabschiedet wurde. Der Dorferneuerungsprozess wurde durch eine professionelle Dorfmoderation und Bauberatung begleitet. Die Internetpräsentation der Ortsgemeinde unterscheidet sich von der anderer Wettbewerbsteilnehmer, weil hier eine sehr einfache Menüführung über „Pop-up“-Fenster möglich ist , mit der man als Anwender sehr schnell an die gesuchten Informationen gelangt. In Großsteinhausen befindet sich eine Vermittlungsstelle der TELEKOM, so dass die Breitbandversorgung durch Einsatz einer Vectoringtechnik zukünftig noch verbessert werden kann. Großsteinhausen verfügt über eine sehr gute Grundversorgung bei nur rd. 600 Einwohnern. Angefangen über Dorfladen, Metzgereifiliale, praktischem Arzt, Kindergarten und örtlicher Feuerwehr sind alle notwendigen Einrichtungen und Strukturen noch im Dorf vorhanden. Für kulturelle Veranstaltungen, Gemeindefeste und private Feiern, stehen Gebäude im Eigentum der beiden Kirchenkonfessionen und ein Sportheim zur Verfügung, so dass es auch bisher keine Notwendigkeit gab mit entsprechend hohem finanziellen Auf-wand ein Bürgerhaus oder eine Mehrzweckhalle zu bauen. Vorbildlich und wirtschaftlich von Vorteil ist auch die Kooperation mit der Nachbargemeinde Kleinstein-hausen, mit der man sich einen Gemeindearbeiter teilt.

Großsteinhausen hat viele aktive und gut funktionierende Vereine, wie z.B. "Großsteinhausen Aktiv", Kirchenchöre, Sportverein, Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr, Fördervereine etc. Hier wird der Zusammenhalt ganz groß geschrieben. Viele Räumlichkeiten werden unter den örtlichen Vereinen zur Nutzung geteilt und allen Einwohnern zur Verfügung gestellt. Auch die Kirchen arbeiten mit der Gemeinde zusammen und unterstützen z.B. mit der Aktion „Kinokirche“ positiv die Dorfgemeinschaft. Großsteinhausen hat ein ehemaliges Schulhaus aus Naturstein vorbildlich saniert, die zweiflügeligen weißen Holzsprossenfenster wirken besonders ansprechend in rotem Sandsteinmauerwerk. Das Gebäude wurde zu einem Kindergarten ungenutzt. 22 Maßnahmen wurden im Rahmen der Dorferneuerung durchgeführt. Hier findet man sehr schöne Natursteinwände oder verputzte Wände, die in Pastellfarbenen Mineralfarbenanstrichen gestaltet wurden, einen Sandsteinbrunnen und Sandstein-mauern. Die Gemeinde ist geprägt durch eine sehr lockere Bebauung im Ortskern mit großen Grundstücken. Die Lücken in der Ortsstruktur die durch Abriss in den vierziger Jahren entstanden waren, werden heute von großen Bäumen gegliedert und bieten eine sehr hohe Lebensqualität im Ortskern.

Beeindruckend große ortsbildprägende Bäume zusammen mit Sträuchern und Stauden ragen über die Grundstücksgrenzen raus und suggerieren beim Betrachter ein "Grünes Band", das durch das Dorf läuft. Im Neubaugebiet laufen die Gärten ohne Abgrenzung bis an die Straße ran. Die mächtigen Lindenbäume grünen den Dorfplatz schön ein und spenden Schatten für die Kneippanlage. Sehr angenehm für das Auge des Betrachters und die Natur. Man findet fast keine versteinten Vorgärten, dafür eine stattliche Anzahl von idyllischen Bauerngärten, ein echter Hingucker ist das liebevoll begrünte Buswartehäuschen.

Großsteinhausen liegt herrlich eingebettet auf einer Anhöhe über dem Trualbtal in einer von Offenland geprägten Mosaiklandschaft. Naturnahe bewirtschaftete Grünlandflächen ergänzen die Äcker, von denen manche mit insektenfreundlichen Blühstreifen umgeben sind, rund um das Dorf. Entlang der Straßen und Wege finden sich Raine und Böschungen mit schönem Bewuchs. Wanderwege führen u.a. zum idyllischen Bottenbächel oder über eine Anbindung zum Jakobsweg. Die Waldflächen werden von einem privaten Forstunternehmen, welches auch die sogenannten Mardellen pflegt, nach den Grundsätzen naturnaher Waldwirtschaft bewirtschaftet.

21. August 2018

Ihr besonderes Jagderlebnis - Information zum Jagderlaubnisschein

Sehr geehrte Damen und Herren,
hier haben Sie die einmalige Gelegenheit auf ein besonderes Jagderlebnis in einem gepflegten und überaus reizvollen Hochwild-Revier. Eine hervorragende Infrastruktur und die hohe Wilddichte im Rotwildkerngebiet des östlichen Hunsrücks laden unter professioneller Führung zu großartigen Jagderfolgen ein. Das Revier zeichnet sich ebenso durch eine verkehrsgünstige Lage mit direkter Autobahnanbindung zur A61 (Nähe 55442 Stromberg) aus. So kommen Sie schnell und unkompliziert zu Ihrem Ansitz.
Sie können die in der Anzahl begrenzten Jagderlaubnisscheine in individualisierter Ausgestaltung erstehen (s.Anhang). Das kollegiale Jagdteam vor Ort und unser jagdlich passionierter Förster stehen Ihnen mit großem jagdlichen Know-How zur Verfügung.

Die vorkommenden Wildarten sind Rotwild als Standwild, Rehwild und Schwarzwild, etc.. Bei Jagderfolg haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, das Wildbret zu übernehmen. Im Revier steht Ihnen eine gut ausgestattete Wildkammer zur Verfügung.

Die landschaftlich abwechslungsreiche Mischwald-Struktur des 750 ha großen Waldes ermöglicht Ihnen ein spannendes Jagderlebnis. Damit dieses nicht nach einem Tag vorbei sein muss, haben Sie die Möglichkeit einer Übernachtung mitten im Revier.

Pro Jahr werden zwei professionell organisierte Bewegungsjagden durchgeführt.

Bei Interesse oder Rückfragen senden Sie bitte eine Mail an annika.burger@schmitz-waldwirtschaft.de. Sie erhalten dann gerne weitere Informationen. Gerne können Sie ihn auch zu den üblichen Bürozeiten telefonisch kontaktieren unter 06557/ 90094 12.

Mit einem kräftigen Waidmannsheil
 

 Merkblatt für Jagdgäste (PDF) »

26. Juli 2018

Ortsgemeinde Krottelbach verpachtet ihren Wald an die Fa. Schmitz – Waldwirtschaft

Am 16.07.2018 unterzeichnete die Ortsgemeinde den Waldpachtvertrag mit der Fa. Schmitz – Waldwirtschaft und entschied sich damit für die Alternative zu den Landesforsten Rheinland-Pfalz.

Der rund 120 ha große Forstbetrieb, der hauptsächlich aus Laubholz besteht, wird zukünftig nach den Maßstäben der naturnahen Waldwirtschaft bewirtschaftet. Diese umfasst insbesondere eine kahlschlagsfreie und auf den Einzelbaum ausgerichtete, pflegliche Holzernte mit dem Ziel einen optimalen Wertzuwachs auf ganzer Fläche herzustellen. Neben der Holzernte soll durch die umsichtige Bewirtschaftung auch die Schutz- und Erholungsfunktion des Krottelbacher Gemeindewaldes verbessert werden.



7. Juli 2018

Jury lobt die harmonische Dorfgemeinschaft

Großsteinhausen ist Sieger im Gebietsentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Sonderklasse.

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Quelle: Die Rheinpfalz Nr.: 155, 07.07.18, Zweibrücker Land

25. Mai 2018

Ganerb e.V. betreibt Waldpflege

Die Forstbetriebsgemeinschaft „Waldbbauverein Ganerb e.V," der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen hat im Februar/März 2017 bereits die vierte Durchforstung im Privatwald durchgeführt.
Der Verein hat zzt. 445 Mitglieder, davon haben 210 Waldbesitzer eine Privatwaldfläche von knapp 90 ha an den Verein verpachtet. Da es sich überwiegend um Kleinstparzellen handelt (durchschnittliche Größe zwischen 0,1 ha und 0,2 ha) wurden alle Waldbesitzer (die nicht verpachtet haben) angeschrieben und angesprochen, um möglichst zusammenhängende Flächen zu erhalten. Es konnten zusätzlich 33 Eigentümer von der notwendigen Durchforstungsmaßnahme überzeugt werden; zusammen mit den bestehenden Pachtverträgen wurden 31 ha durchforstet, wobei aus 206 Grundstücken (102 Eigentümer) in gesamt 2.420 Festmeter geschlagen wurden (ca. 85% Kiefer- und 15% Laubholz).
Organisator der Maßnahme im Sinne der Nachhaltigkeit war wieder der stellvertretende Vorsitzende Ernst-Georg Heilmann, die fachliche Unterstützung von Förster Jürgen Render vom Forstamt Pfälzer Rheinauen wurde gerne in Anspruch genommen und war sehr hilfreich. Die ausführende Firma Schmitz - VValdwirtschaft unter der Leitung von Förster Uli Osterheld hat gewohnt gute und schonende Durchforstungsarbeit geleistet, sodass Anfang 2018 die fünfte und letzte Maßnahme in Angriff genommen werden kann.

Ernst-Georg Hellmann

Artikel WALDBESIZER Durchforstung WBV Garneb 2017

26. April 2018

Begehungsscheine Rotwildjagd zu vergeben

Begehungsscheine unterschiedlicher Ausgestaltung für Hochwildrevier mit ca. 750 ha in reizvoller und verkehrsgünstiger Lage unter professioneller Führung zu vergeben: Es handelt sich um ein Jagderlebnis im gepflegten und sehr gut ausgestatteten Revier mit hervorragender Infrastruktur im östlichen Hunsrück (Nähe 55442 Stromberg) und direkter Autobahnanbindung zur A61. Pro Jahr werden zwei gut organisierte Bewegungsjagden durchgeführt. Vorkommende Wildarten sind: Rotwild als Standwild, Rehwild, Schwarzwild, etc.. Ein kollegiales Jagdteam garantiert umfangreiche Unterstützung. Das Wildbret kann übernommen werden, eine Wildkammer ist vorhanden. Im Revier selbst besteht eine Möglichkeit zur Übernachtung.

Bei Interesse senden Sie bitte eine Mail an torven.bienhaus@schmitz-waldwirtschaft.de. Sie erhalten dann weitere Informationen. Gerne können Sie zu den normalen Bürozeiten telefonisch Kontakt mit Torven Bienhaus aufnehmen unter 0151/52622330.

20. April 2018

Waldschutz in der von Nell´schen Forstverwaltung

Im Rahmen des biologischen Waldschutzes haben unsere beiden fleißigen Mitarbeiter Ryszard und Christian Metel in dem von uns bewirtschafteten privaten Forstbetrieb der von Nell´schen Forstverwaltung in Seibersbach die bei den Stürmen der vergangenen Wochen entstandenen Einzelwürfe im Nadelholz geschält. Das Holz wurde abgestockt und die Spitzen der Bäume wurden mehrfach durchgeschnitten.

Dadurch trocknet das Holz schneller aus und Schädlinge wie z.B. der Borkenkäfer haben keine Möglichkeit mehr zu brüten. Das schützt den Wald vor weiterem Schädlingsbefall. Die Bäume werden dann bei der nächsten Maßnahme geerntet.

Dieses Verfahren wurde angewendet, weil es das für den Waldbesitzer kostengünstigste ist. Bei einer vollständgen Ernte der Einzelwürfe (auch Sammelhieb genannt), etwa mittels Seilschlepper, wären Kosten entstanden, die den Holzerlös bei weitem überschritten hätten.

26. März 2018

Förster will die Jagd zum Thema machen

Freisen. Im vergangenen Jahr habe er eher reagiert statt agiert. Zunächst musste sich der neue Förster des Freisener Gemeindewaldes, Oliver Linnebach, mit den Gegebenheiten vertraut machen, Ansprechpartner kennenlernen, auf Windbruch oder andere Schäden reagieren. Immerhin habe er mehr als 600 Hektar zu betreuen. Das sagte er dem Freisener Gemeinderat. In diesem Jahr will er nicht nur in Schwarzerden aufforsten, er will sich auch verstärkt dem Thema Jagd widmen: „Das ist ein großes Problem; in vielen Bereichen haben wir viel zu hohen Wildbestand.“ Daher will er das Gespräch mit den Jagdvorstehern suchen.
 
Außerdem will er die Förster-Sprechstunde fortführen. Gerade in den Wintermonaten werde diese sehr gut angenommen. Bis zu zehn Besucher schauten dann bei ihm vorbei, in erster Linie geht es dabei um Brennholz. Im Sommer hingegen „habe ich teilweise ganz allein dagesessen“. Daher denkt er darüber nach, die Sprechstunde nur noch im Winter anzubieten.
 
Quelle: Saarbrücker Zeitung | von Melanie Mai

21. März 2018

„Tag der offenen Reviere“ in der Gemeinde Freisen

Aufgrund des Jubiläums „30 Jahre naturnahe Waldwirtschaft im Saarland“ luden wir gemeinsam mit der Gemeinde Freisen die Bevölkerung zu einem gemeinsamen Waldspaziergang ein.

Bei bestem Wetter war die Resonanz hervorragend.  Über den Nachmittag verteilt durften unsere Förster Simon Becker und Oliver Linnebach an die 100 Waldbesucher begrüßen. Am zahlreichsten und lautstärksten ;-) waren hierbei die ganz Kleinen der KiTa Hand in Hand.

Höhepunkt für alle war das Holzrücken mit unserem Pferd Cado und dem Pferdeführer Ernst Linnebach. Hierfür hatten wir eine ca. 0,5 ha große Fläche durchforstet. Anhand dieser Fläche konnten die Grundsätze einer naturgemäßen Waldwirtschaft anschaulich vermittelt werden. Es ging um Dauerwald, Erhaltung der Bodenqualität, angepasste Wildbestände, Naturverjüngung, einzelbaumorientierte Pflege etc.

Viele Fragen wurden seitens der Besucher gestellt. Die schönste Frage kam natürlich von den Kleinen: Ob denn unser 7-Jähriges Rückepferd Cado nun auch in die Schule geht?

Nachdem die Kinder noch ein kleines Picknick auf den von unseren Waldarbeiten gesägten Stühlen und Holzklötzen zu sich nahmen, gab es noch ein paar Postkarten und Poster von PEFC als Erinnerung an den tollen Waldtag.

Für die Erwachsenen gab es noch einen Sack Anzündholz, Streichhölzer und Holz-Kugelschreiber.
Uns hat der Tag sehr viel Freude bereitet, gerne mal wieder!

8. März 2018

OG Kappeln im Landkreis Kusel lässt sich künftig privat bewirtschaften

Die Ortsgemeinde Kappeln hat sich als erste Gemeinde im Landkreis Kusel für eine privatwirtschaftliche Bewirtschaftung des etwa 76 ha großen Forstbetriebes entschieden. Der laubholzdominierte Wald der Gemeinde wir nun künftig naturnah bewirtschaftet. Als künftiger Bewirtschafter setzt die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft vor allem auf natürliche Verjüngung der vorhandenen Baumarten. Nach einer Anpassung des Wildbestandes auf ein für den Wald verträgliches Niveau, werden zusätzlich in Abstimmung mit der OG und dem Forstamt durch Pflanzungen gezielt Mischwaldstrukturen mit gefördert. Ausschlaggebend für den Wechsel in der Bewirtschaftung waren die künftig im Vergleich höheren und auch garantierten Erträge aus dem Wald.

Quelle: www.kappeln.de

16. Februar 2018

Holzrücken mit Pferd

Hier seht ihr unseren Kollegen Ernst Linnebach mit seinem 7jährigen Ardenner Rückepferd namens Cado. Ernst arbeitet und trainiert seit einem Jahr regelmäßig mit dem Pferd, auch wenn es nur Übungen zu Hause sind. So sind beide zu einem eingespielten Team geworden. Die geballten 700kg Kraft von Cado ziehen die Baumstämme schonend aus dem Wald der Gemeinde Lettweiler.

Für alle Interessierten, die wissen möchten, wie so ein Arbeitsablauf beim Pferderücken ausschaut: Zwei Kollegen mit Motorsägen fällen die schmalen Eichen. Die Stämme werden anschließend auf 4m Länge gesägt. Die so entstandenen Eichenbrennholzabschnitte werden von Ernst, dem Pferderücker, an einer Kette angehängt. Je nach Stärke (Größe und Durchmesser) der Abschnitte kann er 1-2 Stück anhängen. Nach dem Anhängen gibt er dem Pferd das Kommando, um die Abschnitte entweder bis an eine Rückegasse oder direkt an den Weg (je nach Entfernung) zu ziehen. Dort wird dann die Kette am Holzabschnitt wieder abgelöst und das Holz kann zum Beispiel vom LKW abtransportiert werden.

Hier seht ihr unsere beiden begabten und fleißigen Kollegen Ryszard und Krystian bei der motormanuellen Arbeit im Wald der Ortsgemeinde Lettweiler. Sie fällen die Eichen fachmännisch und schneiden sie gekonnt auf 4m-Abschnitte. Damit bereiten sie die Baumstämme für den Abtransport durch unseren Pferderücker Ernst Linnebach mit seinem Rückepferd Cado vor.

 

Fotos: Gerhard Fritz und Simon Becker

24. Januar 2018

Die Welle kommt in´s Rollen …

"… denn wir sorgen optimal unter allen Aspekten der Nachhaltigkeit für Ihren Wald als Gut für Sie, unsere Kinder und Kindeskinder. Zusätzlich bei uns ON-TOP: eine hohe Rentabilität für Ihre Gemeinde!

So lasset die Schneebälle rollen … wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!"

 Artikel als PDF »

Quelle: Rheinzeitung

18. Januar 2018

Ortsgemeinde Abtweiler verpachtet den Wald an Fa. Schmitz-Waldwirtschaft

Das kleine 200 Seelen-Dorf Abtweiler, gelegen im Landkreis Bad Kreuznach und in der VG Meisenheim verpachtet ab dem 01.01.2018 den Wald der Gemeinde an die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft. Der rund 24 ha große Wald besteht hauptsächlich aus Laubmischwald, aber auch die Douglasie ist mit einem nennenswerten Anteil auf der Fläche vertreten. Der Wald liegt unmittelbar angrenzend an den Wald der Gde. Staudernheim, der ebenfalls von der Fa. Schmitz-Waldwirtschaft gepachtet ist.
 

Im Bild sehen Sie das wunderschön restaurierte Gemeindehaus in Abtweiler. (Quelle: www.meisenheim.de)

30. November 2017

Altstrimmig verpachtet Wald an Privatfirma

Als erste Gemeinde im Landkreis geht Altstrimmig in Sachen Waldbewirtschaftung in Zukunft eigene Wege.

(Quelle: Rheinzeitung / Lokalteil Cochem Zell)

21. November 2017

Winnen verpachtet den Gemeindewald

Als erste Ortsgemeinde im Westerwald hat sich Winnen dazu entschlossen, ihren mehr als 60 Hektar großen Gemeindewald zu verpachten.

(Quelle: Amtl. Mitteilungsblatt)

(Quelle: Westerwälder Zeitung)

9. November 2017

Maschinenpräsentation von Ponsse

Für die Organisation der Maschinenpräsentation von Ponsse direkt bei uns im Wald danken wir Herrn Wagner von der Firma Wahler.

4. November 2017

Jagd in der von Nell´schen Forstverwaltung

Am 04.11.2017 haben wir die Jagd in der von Nell´schen Forstverwaltung in Stromberg bei Bingen am Rhein ausgerichtet. Wir haben über 700ha mit 110 Schützen bejagt. Zusätzlich hatten wir über 60 Hunde dabei. Es war eine höchst erfolgreiche Jagd mit tollen Ergebnissen. Endlich hat der Wald eine Chance auf durchkommende Naturverjüngung und damit einen schnelleren Vermögensaufbau für den Besitzer. Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal bei allen Jagdteilnehmern, Helfern und Kollegen bedanken, die alle einen großartigen Einsatz zeigten.

3. November 2017

Artikel aus dem Holz-Zentralblatt

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Quelle: Holz-Zentralblatt

25. Oktober 2017

Harvestereinsatz in Schweinschied

Harvestereinsatz im Oktober 2017 in Schweinschied. Clemens Witzel bedient gekonnt die große Maschine.

29. September 2017

Zeitungsbericht Rhein-Zeitung

Quelle: Rheinzeitung - Öffentlicher Anzeiger

27. September 2017

Artikel aus der Rheinpfalz Zeitung

 Ganzen Artikel lesen » (PDF)

Quelle: Rheinpfalz

15. August 2017

Gde. Odernheim am Glan entscheidet sich für unternehmerische Bewirtschaftung

Der Gemeinderat der Gde. Odernheim am Glan hat sich am 29.06.2017 zu einer Verpachtung des fast 300 ha großen Gemeindewaldes entschieden. Die Entscheidung erfolgte einstimmig. In der vergangenen Woche wurde nun vom Bürgermeister Achim Schick der Pachtvertrag unterzeichnet. Die Bewirtschaftung durch die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft beginnt ab dem 01.10.2017.

Ausschlaggebend war neben dem Bewirtschaftungskonzept der Fa. Schmitz, die Ökologischen Waldwirtschaft, sicherlich auch, dass die Gde. nun in Zukunft dauerhafte Erträge aus dem Wald erzielt. In der Vergangenheit hat der bisherige Bewirtschafter, das Forstamt Bad Sobernheim, trotz starker Holznutzung größtenteils Verluste für die Gemeinde "erwirtschaftet".

In Rheinland Pfalz kann der Wald einer Gde. bisher durch einen Förster des Landes betreut werden. Dies erfolgt auf Revierebene durch das Forstamt. Andererseits kann eine Gde. selbst einen Förster anstellen, also die Betreuung kommunalisieren. Das lohnt sich für viele Gemeinden wegen der Größe des Waldes nicht.

Die dritte Möglichkeit der Bewirtschaftung eines Gemeindewaldes ist die Verpachtung an einen unternehmerischen Dienstleister. Als Waldbesitzende obliegt der Fa. Schmitz als Pächterin dasjenige, was auch der Gde. als Verpächterin an Pflichten durch das Landeswaldgesetz auferlegt ist. Demgemäß ist die Fa. Schmitz für die Dauer des Vertrags in ihrer Eigenschaft als Waldbesitzerin - auch in der Erfüllung dieses Vertrags - insbesondere verpflichtet, den Wald ordnungsgemäß, nachhaltig, planmäßig und mit sachkundigem Personal zu bewirtschaften. Die Bewirtschaftung schließt die Umweltvorsorge ein. Es gilt den Wald in der Gesamtheit und Gleichwertigkeit seiner Wirkungen dauerhaft zu erhalten, zu schützen und zu mehren sowie durch Leistungen der Forstwirtschaft zu pflegen und weiterzuentwickeln.

Die Wirkungen des Waldes bestehen in seinem wirtschaftlichen Nutzen (Nutzwirkung), seinem Beitrag für die Umwelt, insbesondere für die nachhaltige Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, das Klima, den Wasserhaushalt, die Reinhaltung der Luft, die Bodenfruchtbarkeit, die Erhaltung der Genressourcen und das Landschaftsbild (Schutzwirkung) sowie seinem Beitrag für die Erholung (Erholungswirkung).


Interessierte Gemeinden können sich unter 06557/90094-11 über das Waldpachtmodell informieren.

 

Das Bild zeigt das im Jahr 1541 erbaute Rathaus der traditionsreichen Gemeinde.
http://www.odernheim.com | Bildquelle: mapio.net

14. August 2017

Darf ein Förster das …?

Die feine englische Art ist es wohl nicht, wie sich der Förster Frank Steines über die Bewirtschaftung eines Gemeindewaldes durch einen unternehmerischen Dienstleister in der Presse äußert …!

» Zeitungsartikel - Stellungnahme Peter Steines (PDF)
(Quelle: Rheinzeitung Öffentlicher Anzeiger, NR. 153 / 5.07.2017)

 

Unsere Stellungnahme dazu, die in leicht veränderter Form abgedruckt wurde,
 ... finden Sie hier (PDF)

 

Der Bürgermeister der Gde. Schweinschied, Herr Gerhard Fritz, hat dazu eine sehr treffende Meinung geschrieben:
» Zeitungsartikel - Stellungnahme des Bürgermeister Gerhard Fritz (PDF)

(Quelle: Rheinzeitung Öffentlicher Anzeiger, NR. 159. / 12.07.2017)

 

Ortsbürgermeister und Rat der Gde. Schweinschied sehen nicht ein, weshalb sie für den staatl. Revierdienst zahlen sollen.
Den Zeitungsartikel zu dem Thema Austritt aus dem Forstrevier - ... finden sie hier (PDF) 
(Quelle: Rheinzeitung Öffentlicher Anzeiger vom 11.08.2107)

 

8. August 2017

DER WALDBESITZER berichtet über die Waldpacht!

DER WALDBESITZER ist die unabhängige überregionale Forstzeitschrift für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Mit einer Auflagenhöhe von 15.500 Stück zählt DER WALDBESITZER zu den größten Forstzeitschriften in deutscher Sprache. Bezieher sind die privaten und kommunalen Waldbesitzer, somit auch die Landwirte und Forstunternehmer, die Forstbehörden, die Forstämter, Kreisverwaltungen, Verbandsgemeinden und weitere Dienststellen in Rheinland-Pfalz, Saarland und in den angrenzenden Bundesländern.  » weiterlesen...

 

waldpacht

24. Juni 2017

Waldbauseminar bei der Waldakademie Hümmel

Auf Einladung der Fa. Schmitz-Waldwirtschaft kamen erneut zahlreiche interessierte Waldbesitzer am 24.06.17 zu einem eintägigen Waldbauseminar bei der Waldakademie Hümmel zusammen. Förster und Buchautor Peter Wohlleben erläuterte detailliert und kurzweilig die wichtigsten Grundlagen der naturnahen Waldbewirtschaftung. Besonders bemerkenswert ist, dass naturnahe Waldwirtschaft mit hohen Erträgen im Wald einhergeht. Eine solche Symbiose kann man sich in anderen Wirtschaftsbereichen nur wünschen.

8. Juni 2017

Der Kindergarten Wirbelwind mit Liliane Tenhaef war bei uns im Wald zu Gast

Nach einer kleinen Anreise mit Busfahrt und Wanderung durch den Wald, sind sie bei der Holzernte-Maschine von Michael Schmitz angekommen. Sie konnten dem Harvester bei der Arbeit zusehen und lernten seine einzelnen Funktionen hautnah kennen. Das absolute Highlight war das selbstständige Besteigen der Maschine mit eigenem Foto für jedes Kind. Es war ein besonderes Erlebnis für alle! Anschließend gab es noch ein leckeres Picknick für die Kleinen.



29. März 2017

Biehlstein-Wiehl

Im gut besuchten Saal des Oberbantenberger Hofes in Wiehl fand am 29.03.17 die diesjährige Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Bielstein-Wiehl statt. Diese Forstbetriebsgemeinschaft wird seit Januar 2016 von der Fa. Schmitz-Waldwirtschaft in Ormont betreut. Der für die FBG verantwortliche Förster ist Herr Max Lingslebe. Er stellte in seiner Präsentation die Ergebnisse des ersten Jahres in der Bewirtschaftung vor. Die Schwierigkeit in der Waldpflege liegt in der hohen Anzahl der Waldbesitzer mit einer Vielzahl kleiner Parzellen, die zudem noch schwer zugänglich sind.

Mit tatkräftiger Unterstützung des Vorstandes konnten so von Januar 2016 bis März 2017 insgesamt etwas mehr als 5.000 fm Holz im Rahmen zweier Waldentwicklungsmaßnahmen genutzt werden. Das ist ein hervorragendes Ergebnis in diesen schwierigen Verhältnissen. Freundlicherweise erklärte sich die ortsansässige Fa. Baldus mit der Befahrung ihres firmeneigenen Waldweges einverstanden. Nur dadurch wurde eine Waldpflegemaßnahme überhaupt möglich. Der Fa. sei an dieser Stelle nochmals gesondert gedankt. Viele Waldbesitzer können sich glücklich schätzen, denn nur dadurch hatten sie überhaupt die Möglichkeit der Nutzung des eigenen Holzes.

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Lingslebe präsentierte Forstassessorin Frau Marion Jacoby die Ergebnisse ihrer Einschätzung. Sie führt das Monitoring der Maßnahmen der Fa. Schmitz im Auftrag der FBG Bielstein-Wiehl durch. Die Schäden durch die maschinelle Holzernte schätzt sie als gering ein. Ganz zu vermeiden sind sie nicht, denn wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Die verhältnismäßig hohe Nutzung im Vergleich zu den Ansätzen der gültigen Forsteinrichtung erklärte sie durch die sehr geringe Nutzung in der Vergangenheit und durch die aktuelle Neuanlage der Erschließung. Sie hätte sich eine noch vorsichtigere Nutzung gewünscht. Der Bestockungsgrad liegt nach den Waldentwicklungsmaßnahamen im Schnitt dennoch bei etwa 1,0, was dem Optimum entspricht. Durchforstet wurde vom schlechten Ende, so wie im Waldbaukonzept der Fa. Schmitz-Waldwirtschaft vorgesehen.

Nach den beiden Vorträgen wurde Fa. Schmitz und Frau Jacoby verabschiedet. Herr Willmeroth vom Vorstand der FBG dankte für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Herr Udo Schmitz dankte abschließend den Waldbesitzern für die entgegenkommende Bereitschaft zur Zusammenarbeit, dem Vorstand und Herrn Lingslebe für das hohe Engagement und  Frau Jacoby für ein Monitoring mit Feingefühl und Augenmaß.

 

25. März 2017

Zeitungsbericht Rhein-Zeitung

 

2. Februar 2017

Gemeinde Hallschlag kündigt Vertrag mit Landesforsten auf

Die Gemeinde Hallschlag in der Eifel hat den Geschäftsbesorgungsvertrag, der das Land Rheinland-Pfalz zum Holzverkauf ermächtigt, zum 30.09.2016 gekündigt. Das Holz aus der etwa 306 ha großen forstlichen Betriebsfläche darf das Forstamt somit nicht mehr vermarkten. Zum 01.01.2017 hat die Gde. den Forstbetrieb an die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft aus dem Nachbarort Ormont verpachtet. Die Entscheidung dazu fiel im Gemeinderat einstimmig. Die Gde. ist sicher, mit dieser Lösung eine dauerhaft ertragreiche und gleichzeitig nachhaltigere Bewirtschaftung sicherstellen zu können. Ausschlaggebender Punkt war auch die Rechtssicherheit, die ein solcher Pachtvertrag bietet. Er ist im BGB hinreichend geregelt. Der Pächter darf die Pachtsache nicht verschlechtern, andernfalls ist er schadensersatzpflichtig.


Langfristig erhofft sich die Gde. eine Lösung der Wildproblematik. Der hohe Bestand an Rotwild und Rehwild im Jagdrevier führt zu ständig hohen Verbiss- und Schälschäden. Dadurch ist aktuell eine natürliche Verjüngung der am Standort vorhandenen Baumarten nicht möglich. Der Wald soll aber aus eigener Kraft auch für die nächsten Generation noch Erträge generieren und seiner anderen vielfältigen Funktionen für die Bevölkerung gerecht werden.  

Bild: Tim Bützer, Hallschlag

1. Februar 2017

Gemeinde- und Städtebund (GStB) warnt ausdrücklich vor Waldverpachtung

Die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft steht aktuell mit mehreren Gemeinden in Rheinland-Pfalz bezüglich der Verpachtung des Gde.-Waldes in Verhandlungen. Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz (GStB) hat am 05.12.2016 ein Schreiben zur "Verpachtung von Gemeindewald an Forstdienstleistungsunternehmen" veröffentlicht und warnt ausdrücklich vor einer Verpachtung des Gemeindewaldes (siehe PDF » Verpachtung von Gemeindewald).

Nahezu gleichzeitig hat das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEFF) eine Schreiben zur gleichen Thematik lanciert (siehe PDF » MUEFF – Waldverpachtung durch Kommunen) und geht in der Anlage zu diesem Schreiben auf vergaberechtliche Risiken ein (siehe PDF » MUEFF – Vergaberechtliche Einschätzung). Ministerium und GStB haben die Schreiben laut eigener Aussage miteinander abgestimmt. 

Zusammenfassend vorab: Die Schreiben ändern nichts und bringen auch nichts Neues. Eine Gde. darf Ihren Wald verpachten. Die geringen Risiken bezüglich der Betriebskosten übernimmt Fa. Schmitz-Waldwirtschaft für die verpachtende Gde.. Vergaberechtlich ist eine Verpachtung vollkommen unproblematisch.

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30. Januar 2017

Völlig blau in den Hang

Die Zeitschrift Forstmaschinenprofi berichtet in der Januarausgabe 2017 exklusiv über das von Schmitz-Waldwirtschaft engesetzte Holzerntesystem für den Steilhang.

„Schmitz Waldwirtschaft setzt Rottne-Maschinen mit Traktionswinden von Herzog ein Bevor irgendwelche Gerüchte aufkommen: Natürlich ist Michael Schmitz stocknüchtern, als er seine Arbeit nahe der Ortschaft Niersbach in der Osteifel aufnimmt. „Völlig blau“ zeigt sich nur die Technik: Der Forstunternehmer erntet mit einem Rottne H11C, sein Angestellter Jefto Trninic rückt mit einem nagelneuen Rottne F15D. Beide Maschinen wurden per Traktionswinde fit für den Hangeinsatz gemacht." …

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23. Januar 2017

Schweinschied verpachtet Wald nun privat

Gemeinde Vertrag mit Forstamt Bad Sobernheim ist aus finanziellen Gründen aufgekündigt worden

 

Schweinschied. Paukenschlag in der waldreichsten Gemeinde der VG Meisenheim: Schweinschied kündigt den Vertrag mit dem Forstamt Bad Sobernheim. Zuvor hatte der Gemeinderat den vorliegenden Forstwirtschaftsplan, der für dieses Jahr ein Defizit von mehr als 16 000 Euro vorsieht, einstimmig abgelehnt. Ortsbürgermeister Gerhard Fritz unterzeichnete in der Gemeinderatssitzung nach einstimmigem Votum des Gremiums einen Pachtvertrag, der eine Bewirtschaftung des Gemeindewaldes durch ein privates Unternehmen aus der Eifel nach sich zieht.  Ausgaben sind zu hoch

Der Forsthaushalt 2016 schloss zwar mit einem kleinen Plus von 192 Euro, doch der seit November vorliegende Forstwirtschaftsplan 2017 weist ein Defizit von 13 205 Euro aus. Hinzu kommen laut Revierförster Stefan Gesse weitere 3000 Euro für die Instandsetzung der beschädigten Wege zu den festgelegten Rettungspunkten. Den dicksten Brocken – rund 10 800 Euro – stellen Fixkosten wie der Betriebskostenbeitrag für Landesforsten und der Beitrag für die Berufsgenossenschaft dar. Für Verkehrssicherungsmaßnahmen – im Wesentlichen im Bereich der Kreisstraße 67 in Richtung Hundsbach – sind rund 7000 Euro eingeplant. Da die Vermarktung des eingeschlagenen Holzes (305 Festmeter in der Planung) nicht den erhofften Ertrag bringt, verbleiben lediglich 30 Prozent der Einnahmen in der Gemeinde. 70 Prozent sind für Lohnbeziehungsweise Maschinenkosten zu zahlen. Rechnet man die Fixkosten hinzu, steht ein dickes Minus im Raum. „Aufgrund der finanziellen Situation der Ortsgemeinde kann einem Haushaltsabschlussmit einem Defizit in dieser Höhe auf keinen Fall zugestimmt werden“, unterstrich  Ortsbürgermeister Gerhard Fritz. Er rechnete vor, dass der Gemeinde von rund 180 000 Euro Steuereinnahmen nach Abzug der Umlagen für Kreis, VG und Kita gerade einmal 10 Prozent bleiben – etwa 18 000 Euro. Davon 16 205 Euro für den Forst aufzubringen, sprenge den finanziellen Rahmen. Er kam zu dem Schluss: „Eine Reduzierung des Defizits im Forsthaushalt der Ortsgemeinde, geschweige denn eine Gewinnerzielung, kann aus Sicht und Bewertung der Ortsgemeinde sowie nach vorliegenden Aussagen des Forstamtes bei weiterer Zusammenarbeit mit dem Forstamt Bad Sobernheim als Verwertungs- und Vermarktungsstellen und im Hinblick auf den hohen Betriebskostenanteil von knapp 9000 Euro nicht erreicht werden.“ Das Defizit werde in den nächsten Jahren vermutlich noch steigen, da das Forstamt nach eigener Aussage nicht in der Lage sei, das Brennholz entsprechend zu vermarkten. „Aus den genannten Gründen, insbesondere den finanziellen, muss die Ortsgemeinde Schweinschied den Vertrag über die Übertragung der Verwertung der Walderzeugnisse nach Paragraf 27 Absatz 3 Landeswaldgesetz mit dem Forstamt Bad Sobernheim kündigen“, sagte Fritz. Auch bemängelte er im Einvernehmen mit dem Rat, dass laut Forstwirtschaftsplan bei den Verkehrssicherungsmaßnahmen an der K 67, vom Ruppertsweg bis zur Hundsbacher Grenze, ein Kahlschlag durchgeführt werden soll, obwohl keine akute Gefahr für Leib und Leben bestehe. Ein eigens von der Ortsgemeinde Schweinschied beauftragter Gutachter empfehle lediglich die Entnahme einzelner Bäume in dem betreffenden Streckenabschnitt. Bereits seit dem Vorliegen des Forstwirtschaftsplanes im November hatte sich der Gemeinderat unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Fritz um Alternativen der Holzvermarktung bemüht und ist dabei ebenso wie andere Gemeinden – beispielsweise Großsteinhausen bei Zweibrücken, Nohfelden und Freisen im Saarland – auf das Unternehmen Udo und Michael Schmitz Waldwirtschaft aus Ormont gestoßen. Nach mehreren Gesprächen und einer Waldbegehung legte diese Firma einen Pachtvertrag vor, welcher der Gemeinde Schweinschied eine jährliche Pacht von 7500 Euro zusichert und somit Einnahmen statt Ausgaben bei der Bewirtschaftung der rund 220 Hektar großen kommunalen Waldfläche verspricht. Dem Pachtvertrag, der ab 1. Februar gelten soll, stimmte der Gemeinderat einmütig zu. Der Vertrag mit dem Forstamt Bad Sobernheim wird zum 30. September gekündigt.

Quelle: Rheinfpalz Koblenz Reporterin: Roswitha Kexel

 

10. Januar 2017

Zeitungsbericht aus der Rheinpfalz

Quelle: Rheinpfalz, 10.01.2017

 

9. Januar 2017

Neuer Weg in der forstlichen Bewirtschaftung des Gemeindewaldes Freisen

Mitte November war die Geschäftsführung der Firma Schmitz aus Ormont in der Eifel zu Gast im Rathaus in Freisen. Anlass war die Unterzeichnung des Waldbewirtschaftungsvertrages zwischen der Gemeinde Freisen und dem Forstunternehmen Schmitz.
Mit Abschluss dieses Vertrages übernimmt die Firma Schmitz ab 1. Jan. 2017 die Bewirtschaftung der forstlichen Betriebsflächen der Gemeinde, die bisher im Dienstleistungsvertrag zwischen der Gemeinde Freisen, dem Forstbetriebsverband Oberthal-Namborn und dem SaarForst Landesbetrieb geregelt war. 
Die Firma Schmitz hat in einer Sondersitzung am 29. Sept. 2016 den Ratsmitgliedern ihr Konzept der Waldbewirtschaftung vorgestellt. In der Sitzung des Gemeinderates am 3. Nov. 2016 wurde dann einstimmig die künftige Bewirtschaftung der im Eigentum der Gemeinde befindlichen Waldflächen an diese Firma beschlossen. Laut Vertrag übernimmt die Firma für die Gemeinde den kompletten Betriebsvollzugsowie die Durchführung sämtlicher Forstbetriebsarbeiten selbständig und auf eigene Verantwortung. Gebrauch, Nutzung, Fruchtziehung und Ertragsverwertung stehen dabei der Firma zu. Im Gegenzug erhält die Gemeinde hierfür eine feste monatliche Pauschale für die Bereitstellung der Flächen. Insgesamt ist durch den Abschluss dieses Vertrages eine Entlastung des defizitären Gemeindehaushaltes von ca. 30.000 € jährlich zu erwarten. Grundlage für die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes ist das ebenfalls am 3. Nov. 2016 vom Gemeinderat beschlossene Forsteinrichtungswerk. Durch diese Betriebsplanung ist die Nachhaltigkeit sicherzustellen und darüber hinaus ein den wirtschaftlichen Verhältnissen des Waldeigentümers Rechnung tragender Holzvorrat mit bester Leistungsfähigkeit anzustreben. Die Betriebsplanung für die kommenden 10 Jahre sieht einen jährlichen Holzeinschlag im Gemeindewald in Höhe von fast 1.900 Festmeter vor. Das Forsteinrichtungswerk liegt inzwischen der Forstbehörde beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zur Genehmigung vor.
Herr Linnebach als zuständiger Förster wird monatlich eine Sprechstunde im Rathaus Freisen abhalten und wird überdies für Brennholzbedarf o. a.Anliegen telefonisch zur Verfügung stehen. Quelle: Gde. Freisen

 

 

 

13. September 2016

Biodiversität und Schalenwildmanagement in Wirtschaftswäldern

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21. Juni 2016

Erster Rottne H11 mit Traktionswinde in Deutschland an Fa. Schmitz Waldwirtschaft ausgeliefert

Im Mai wurde der erste Rottne H11 mit Traktionswinde in Deutschland ausgeliefert. Der Rottne H11c ist ein leichter, zuverlässiger und dennoch sehr leistungsstarker Harvester für Durchforstungen in leichtem bis mittelstarkem Holz. Wir haben uns für diese kleine Maschine entschieden, da die Bodenverdichtung und damit die Schäden im Boden deutlich weniger ausgeprägt sind als mit einer schweren. Das wird unterstützt durch die 8-Rad-Ausführung bzw. die vier Achsen, die das Gewicht gleichmäßig und bodenschonend verteilen.
Die Herzog-Traktionswinde ermöglicht es dem Harvester in Hanglagen ebenso bodenschonend zu arbeiten. Die Winde unterstützt die Maschine, indem sich der Seileinzug an die Fahrgeschwindigkeit anpasst. Dadurch werden Boden- und Wurzelschäden im Hang vermieden bzw. deutlich reduziert. Ausserdem kann die Maschine dadurch sicher in steilen Hanglagen arbeiten.


Das Harvesteraggregat SP 561 LF der Fa. SP Maskiner AB arbeitet sehr schnell und zuverlässig. Es ist ein Hochleistungs-Allroundaggregat und konstruiert für variierende Arbeitsaufgaben. Es bietet ausgezeichnete Eigenschaften für die Durchforstung von Schwachholzbeständen. Die äußerst kompakten Abmessungen in Kombination mit einer perfekten Entastung bis herunter auf 30 mm bewirken, dass die Durchforstungen schnell, effektiv und mit höchster Qualität und Quantität erledigt werden können. 
Der Rottne H11c ist neben dem bei uns bereits eingesetzten Rottne H20 (ebenfalls mit Herzog Traktionswinde) das zweite System, welches für die Arbeiten in steilen Hanglagen geeignet ist.  


Das Bild unten rechts zeigt den Geschäftsführer Michael Schmitz, der die Maschine bedienen wird, den Maschinenspezialisten der Fa. Rottne "Rolle" Rolf Nilsson und den Mitarbeiter Marco Kosack vom deutschen Rottne- Importeur bei der Schulung der neuen Harvester-Software.

 

Rottne H11 mit Traktionswinde

 

8. Juni 2016

Uli Osterheld - Leiter der Waldbewirtschaftung bei der Udo & Michael Schmitz Waldwirtschaft GmbH & Co.KG

„Für die Waldbesitzer von heute eine nachhaltige Dienstleistung in der Waldbewirtschaftung für morgen aufbauen“, so erläutert Dipl. Forstingenieur Uli Osterheld seine Aufgabe als Leiter der Waldbewirtschaftung der Udo & Michael Schmitz Waldwirtschaft GmbH & Co.KG, einem privaten Unternehmen, welches privaten und kommunalen Waldbesitzern eigens beim Unternehmen angestellte Förster zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Seite stellt.

Der Betrieb, welcher Inhaber eines PEFC-Produktkettenzertifikates ist, ...
Weiter geht es hier:

https://pefc.de/uber-pefc/geschichten/uli-osterheld-leiter-der-waldbewirtschaftung-bei-der-udo-michael-schmitz-waldwirtschaft-gmbh-cokg

21. April 2016

Universitätsklinik Homburg wird nun durch Schmitz-Waldwirtschaft betreut

Das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg hat die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft zum 01.04.2016 mit der Durchführung des forstlichen Betriebsdienstes betraut. Hierzu gehören die Überwachung der Verkehrssicherung, die Umsetzung der Verkehrssicherungsmaßnahmen und die Bewirtschaftung des klinikeigenen Waldes. Die Verkehrssicherung spielt in dem natürlichen und mit zahlreichen Bäumen bepflanzten Klinikgelände eine besondere Rolle.
Durch die enge Zusammenarbeit kann das Klinikum die Verkehrssicherungskosten deutlich senken. Der Wald wird durch die regelmäßige Pflege für die nachfolgenden Generationen erhalten. Die Universitätsklinik wird umfassend beraten und kann sich in allen forstlichen Belangen durch uns vertreten lassen.

 

16. März 2016

FBG Bielstein entscheidet sich für unternehmerische Beförsterung

Die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Bielstein (NRW) haben sich auf der gestrigen Jahreshauptversammlung dazu entschieden, künftig von der Fa. Schmitz-Waldwirtschaft betreut zu werden. Ab sofort sind wir für alle Waldbesitzer in der FBG Bielstein die Ansprechpartner in allen Fragen rund um ihren Wald. Die Beförsterung umfasst die Betriebsleitung, die Betriebsausführung, die Planung und das Berichtswesen. Ferner sind wir zuständig für die Vorbereitung und die Durchführung sämtlicher Pflegemaßnahmen im Wald, wozu insbesondere Ertrag bringende Durchforstungen zählen. Das Holz wird über unsere bestehenden Verträge mit den holzverarbeitenden Betrieben vermarktet.

Der Wald soll soweit wie möglich naturnah bewirtschaftet werden. Waldbauliche Grundlage dieser Bewirtschaftung ist unser Konzept der Ökologischen Waldwirtschaft, welches betriebswirtschaftliche Grundsätze mit denen des naturnahen Waldbaus vereint.

Die FBG Bielstein verfügt über eine forstliche Betriebsfläche von etwa 530 Hektar bei ca. 300 Mitgliedern. Unser Förster Max Lingslebe ist der zuständige Ansprechpartner vor Ort. Wir freuen uns auf diese Aufgabe und darauf, unser waldbauliches Können erneut unter Beweis zu stellen.  

27. Januar 2016

Erste Gde. im Saarland in Befürsterung durch Schmitz-Waldwirtschaft

Als erste Gde. im Saarland hat sich Nohfelden für eine Betreuung der Forstflächen durch die Fa. Schmitz Waldwirtschaft entschieden. Ab dem 01.01.2016 befinden sich 264,6 ha Holzbodenfläche in Betreuung. 78,9 ha sind ARB-Flächen, also Außer Regelmäßigem Betrieb. Bewirtschaftet werden demnach 185,7 ha Wald. Gleichzeitig ist eine Verwertung der Walderzeugnisse durch uns gewollt. Dafür erhält die Gde. Nohfelden jährlich eine feste Vergütung.

Die Flächen werden entsprechend unserer Waldbaukonzeption, der Ökologischen Waldwirtschaft, bearbeitet. Sie verbindet naturnahen Waldbau mit betriebswirtschaftlichen Denkweisen. Langfristiges Ziel ist ein artenreicher und altersstrukturierter Dauerwald, der bei minimalem Betriebsrisiko dauerhaft den höchsten Ertrag erzielt.

Der Wald der Gde. Nohfelden ist zu etwa 2/3 mit Laubholz und zu etwa 1/3 mit Nadelholz bestockt. Die Baumbestände sind überwiegend mittelalt und liegen hauptsächlich in einer Höhe zwischen 400 und 500 m ü.NN.
 

26. Januar 2016

Rechtsgutachten zum LWaldG RLP - Staatl. Kommunalwaldbewirtschaftung in derzeitiger Gestaltung rechtswidrig!

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26. Januar 2016

Presserklärung zum Rechtsgutachten

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21. September 2015

Kesseltreiben auf Bürgermeister, Jagdgenossen und Jagdpächter


Wie fast alle Gemeinden braucht Großsteinhausen jeden Cent. Die Verantwortlichen beschließen, ihr Vermögen „Gemeindewald" besser zu nutzen. Eine gute Sache. Das finden alle - bis auf die alteingesessenen länger vor Ort. Die folgen, angeführt vom Kreisjagdmeister, einer ganz eigenen Agenda: Sie torpedieren massiv den Waldumbau im gemeinschaftlichen Jagdbezirk Großsteinhausen (460 ha, davon 120 ha Wald).
Die ÖKOJAGD sprach mit Volker Schmitt, dem Bürgermeister von Großsteinhausen
Wie fing die ganze Sache denn an?
Ortsbürgermeister Schmitt: Durch einen Zufall bin ich im Jahr 2013 auf die Fa. Schmilz und Herrn Osterheld aufmerksam geworden. Der Bürgermeisterkollege aus dem Nachbarort Boltenbach hat mir die Adresse gegeben und so kamen Herr Lauer, unser Beigeordneter, und ich mit Herrn Osterheld zu einem ersten Treffen in Großsteinhausen im Juli 2013 zusammen. Nach einem einstündigen Gespräch haben wir uns dann noch zusammen den Wald angeschaut und uns zu einem weiteren Termin verabredet. In mehreren Sitzungen des Gemeinderates wurde das Thema Waldverpachtung besprochen und sehr intensiv beraten. Letztlich waren wir uns im Gemeinderat sicher, den Wald zu verpachten, was unserer Gemeinde unter dem Strich zwischen 2.000 € und 5.000 € jährliche Mehreinnahmen bescheren würde. Der Landesforst hat nach wie vor die hoheitlichen Aufgaben zu machen, das heißt, den jährlichen Einschlag zu genehmigen und zu überwachen, so dass die Gemeinde von staatlicher Seite her schon eine Sicherheit hat. Darüber hinaus wird ein jährliches Forstgutachten zeigen, wie die Entwicklung in unserem Wald sein wird, das ist dann unsere zweite Sicherheit. Laut Pachtvertrag wird unser Wald in 10 Jahren einen Wertzuwachs erfahren.
Wie kam es dazu, dass Sie einen neuen Jagdpächter gesucht haben?
OB Schmitt: Im März 2011 ist der Jagdpachtvertrag mit unserem bisherigen Pächter ausgelaufen. Da es von Seiten der Pächter kein Interesse mehr gegeben hat, die Jagd weiter zu betreiben, mussten wir uns auf die Suche nach neuen Jagdpächtern machen. In Großsteinhausen leben zu diesem Zeitpunkt 10 Personen, die im Besitz eines Jagdscheines sind und da lag es nahe, sich mit den Leuten darüber zu unterhalten, ob Interesse an unserer Jagd besteht. Nur ein Jäger, der vorher schon die Jagd für den ehemaligen Jagdpächter gemacht hatte, gab ein Gebot ab, das aber leider nicht in der Höhe war, wie wir es akzeptieren konnten. Nach Absprache mit diesem wurde die Jagd ausgeschrieben. An dem Tag der Jagdvergabe lagen zwei Angebote vor, das eine von dem ortsansässigen Jäger, der 1500 € und eine Wildschadensdeckelung von 500 € angeboten hat und das zweite von Förster Osterheld, der einen Betrag von 5100 € ohne Wildschadensdeckelung angeboten hat. Herr Osterheld hat sein Jagdkonzept, welches auch Bestandteil des schriftlichen Angebotes war, dieser Versammlung vorgetragen und hat den Zuschlag bekommen.
Der neue Pächter hat ernst gemacht und angefangen den Rehbestand abzusenken. Was ist darauf hin passiert?
OB Schmitt: Wir hätten es nicht gedacht, dass in unserem Jagdbezirk 80 Rehe in nur einem Jahr geschossen werden können, wobei uns Forstamtsleiter Ringeisen vom Forstamt Westrich im September schon gesagt hat, dass es in Großsteinhausen möglich ist, 60 - 80 Rehe zu schießen und es dann immer noch genügend gäbe. Nach einer Drückjagd im November haben sich die Jäger aus den Nachbarorten zusammengetan und gegen Pächter Osterheld, die Jagdgenossenschaft und die Ortsgemeinde mobil gemacht, Beleidigungsschreiben gingen in den Jägerkreisen rum, in denen Herr Osterheld und die Verantwortlichen der Jagdgenossenschaft und der Gemeinde hart angegriffen wurden.
Wie haben Sie und die Großsteinhausener Jagdgenossen sich da gefühlt?
OB Schmitt: Es war für uns Verantwortliche eine Situation, die ich keinem Menschen wünschen möchte. Vor jedem Bürger in unserer Gemeinde mussten wir, wenn auch oft nur gedanklich, Rechenschaft für unsere Entscheidungen ablegen.
Was haben Sie gegen dieses Störfeuer unternommen und von wem haben Sie Unterstützung bekommen?
OB Schmitt: Als dann im Dezember noch ein Rundschreiben an die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde verteilt wurde, mussten wir reagieren und haben zwei Tage vor Weihnachten eine, für das Frühjahr 2015 geplante, Informationsveranstaltung vorgezogen. Als Ortsbürgermeister hatte ich von meinem Hausrecht Gebrauch gemacht, die Veranstaltung war ausschließlich für Großsteinhausener Bürger und geladene Gäste gedacht. Ca. 30 Jägern aus den Nachbargemeinden habe ich den Zutritt verweigert, weil die 10 Großsteinhausener Jäger anwesend waren und diese ihre Bedenken ja vorbringen konnten. Auch den Kreisjagdmeister Henner haben wir nicht in den Saal gelassen, da er ein paar Tage vor der Versammlung in einem Zeitungsinterview aus dem Beleidigungsschreiben zitiert hatte. Mit solchen Leuten kann man keine vernünftige Diskussion führen, die sind voreingenommen, das hatten wir schon dem Zeitungsartikel entnehmen können. Die Veranstaltung war mit rund 100 Personen besucht und nahm letztlich auch einen guten Verlauf. Udo Ferber vom Waldbauverein Zweibrücken war uns an diesem Abend eine große Unterstützung, Uwe Bißbord von der Bauern- und Winzergenossenschaft unterstützt uns auch weiterhin.
Landtagsabgeordneter Fred Konrad und sein Mitarbeiter Norbert Pohlmann haben sich der Sache ebenfalls angenommen und MdL Anna Neuhof, Jagd- und forstpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/ die Grünen, zu einem Pressegespräch nach Großsteinhausen eingeladen. Bei diesem Gespräch ist vor allem aufgefallen, dass die gesetzlichen Vorgaben des Landesjagdgesetzes an der Basis nicht berücksichtigt werden. Herr Baron und Herr Braun vom ÖJV haben uns auch in unserem Tun immer wieder bekräftigt, wofür wir sehr dankbar sind.
Unterm Strich nach einem Jahr, wie hat es sich entwickelt?
OB Schmitt: In mehreren Waldbegehungen mit Förster Ringeisen vom Forstamt Westrich, mit Förster Osterheld und mit Förster Eichenlaub, der uns ein Waldgutachten erstellen wird, hat sich ganz klar herausgestellt, dass in den letzten Jahren die jungen Bäume fast alle Verbissschäden aufgewiesen haben, was in diesem Frühjahr nur sehr selten der Fall ist. Dadurch hat sich auch gezeigt, dass die Vorgehensweise unseres Pächters sehr zu empfehlen ist. Auch die Jagd an sich ist für das Wild viel schonender als das vorher war. Die Angriffe der Jäger aus den umliegenden Orten haben sich bis auf die unqualifizierten Aussagen des Kreisjagdmeisters in Zeitungsartikeln und bei Kundgebungen der Jäger beruhigt. Leider hat meine Bitte an den Landrat Duppre, den Kreisjagdmeister von seinem Amt zu entbinden, bislang noch kein Gehör gefunden. Diesbezüglich werde ich weiterhin die Obere und die Oberste Jagdbehörde unterrichten, um zu erfahren, was die Ämter denn unternehmen werden, damit solche unqualifizierten Leute nicht Kreisjagdmeister sein können, und was Sie unternehmen werden, damit die erlassenen Gesetze an der Basis auch umgesetzt werden.
Was würden Sie einem Bürgermeister-Kollegen raten, der vor der gleichen Ausgangssituation steht wie Sie?
OB Schmitt: Die Verantwortlichen müssen sich Gedanken machen, was sie wollen. Wir wollten eine bessere Bewirtschaftung unseres Waldes. Dass dabei die Jagd eine so große Rolle spielt, hätten wir vor einem Jahr nicht gedacht. Grundsätzlich muss ich sagen, wir haben den richtigen Weg gewählt und ich kann das auch nur empfehlen.
Die ÖKOJAGD sprach auch mit dem Jagdpächter von Großsteinhausen, Uli Osterheld
Wie kam es dazu, dass Sie Interesse an der Jagdpacht des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Großsteinhausen hatten?
Jagdpächter Osterheld: Ich bin gelernter Forstingenieur und betreue private und kommunale Waldbesitzer. Unsere erfolgreichsten Betriebe führen den Jagdbetrieb als Teil des Forstbetriebes in einer Hand durch. Es war eine Folge der Logik und der Konsequenz, dass wir nach dem Abschluss eines Waldpachtvertrages mit der Gemeinde Großsteinhausen die Chance des abgelaufenen Jagdpachtvertrages nutzten und ein Angebot zur Pacht des Jagdbetriebes abgaben. Damit gewährleisten wir dem kommunalen Waldbesitzer den maximal möglichen Nutzen für das Eigentum seiner Bürger.
Was haben Sie denn In Ihrem Jagdbetrieb anders als der Vorpächter gemacht?
JP Osterheld: Zunächst betrachten wir den Jagdbetrieb frei von „freizeitlichen" Vorstellungen. Ein Jagdteam aus der Region wurde zusammengestellt und nach den Kriterien einer an der Wildbiologie und der Effizienz der Jagdmethoden orientierten Jagd geführt. D.h., wir verzichten auf die Kirrjagd des Schwarzwildes, möglichst auch auf die Nachtjagd, Ausnahmen nur als sporadische Wildschadensverhütung auf landwirtschaftlichen Flächen. Unsere Jagdausübung orientiert sich nicht an Trophäen, sie erfolgt intervallmäßig in den Hauptaktivitätsphasen des Wildes und beinhaltet insbesondere professionell vorbereitete und durchgeführte Bewegungsjagden mit ausgewählten Schützen.
Das sind doch eigentlich handwerkliche Dinge, die auch woanders angewendet werden. Wieso war das etwas Besonderes?
JP Osterheld: Da wir keine Vorstellung vom Wildbestand im Revier hatten, wurde ein Mindestabschussplan von 22 Stück Rehwild vereinbart, in Orientierung an die Abschussvereinbarung des Vorjahres mit dem Vorpächter. Diese war Anfang Juni erfüllt, so dass wir wussten, dass der Bestand viel zu hoch ist, und wir am Ende dann 80 Rehe erlegt hatten. Ohne Anstrengung! Auch 8 Sauen kamen zur Strecke, im Gegensatz zu 1-2 aus den Vorjahren.
Warum ist dies in der örtlichen Jägerschaft nicht gut angekommen?
JP Osterheld: Wir haben damit gezeigt, wie hoch der eigentliche Wildbestand im Revier und damit in der Region ist. Ich denke, wir lagen da bei ca. 120 Stück Rehwild auf 120 ha Wald!
Das sind illegal hohe Wildbestände, die gegen das Landesjagdgesetz verstoßen.
Ich bin ein schwarzes Schaf in der Jägerschaft, das dies aufgedeckt hat. Der Kreisjagdmeister als Berater der Unteren Jagdbehörde war nun aus der Jägerschaft aufgefordert, meinem Treiben ein Ende zu bereiten. Nach etlichen gescheiterten Versuchen der Einflussnahme auf die Jagdgenossenschaft ging es bis zu persönlichen Angriffen in der Presse. Dort wurde ich der Wilderei bezichtigt, ohne dass es ein Verfahren diesbezüglich gibt. Nun läuft ein Verfahren wegen falscher Verdächtigung, Rufschädigung, übler Nachrede etc...
Wie konnten Sie persönlich diesem Druck standhalten?
JP Osterheld: Mir wurde klar, dass dieser Weg nur beibehalten werden kann, wenn das eigene Netzwerk funktioniert und man immer wieder den Rücken von Personen aus dem eigenen Umfeld gestärkt bekommt. Mein Arbeitgeber stand immer 100% hinter mir, meine Kollegen aus dem Forstbereich, dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) und des ÖJV Rheinland Pfalz und mein Elternhaus unterstützten mich, wo immer möglich. Außerdem bin ich geschult, mit solchen Dingen umzugehen ..(lacht).
Wie wird es aus Ihrer Sicht nun weitergehen?
JP Osterheld: Ohne Veränderung. Es stehen wieder 22 Stück Rehwild als Mindest-Abschussvereinbarung für das kommende Jagdjahr geschrieben. Dies entspricht ungefähr dem momentanen Rehwildbestand von 44 Stück, sollten keine Rehe aus den Nachbarjagdbezirken zuwandern.
Das wird aber sicher der Fall sein, so dass wir noch nicht wissen, wo die Reise dieses Jahr enden wird. Da war die Frage der Jagdgenossenschaft an die Untere Jagdbehörde schon berechtigt, wie die Behörde gedenkt, die Jagdgenossenschaft mit deren grundsätzlicher Wildschadensersatzpflicht davor zu schützen, dass aus illegal hohen Wildbeständen aus den Nachbarrevieren Rehwild verstärkt zuwandern wird!
Ich sehe schon. Sie verfolgen einen viel tieferen Sinn in Ihrer Funktion als Jagdpächter. Worin liegt Ihre Vision?
JP Osterheld: Ich möchte zusammen mit meinem langjährigen Jagdfreund Jean Pierre Baron als Vorstandsmitglied im ÖJV Rheinland Pfalz mit unserem neu gegründeten Unternehmen JAGDKONZEPT die Jagd als Dienstleistung am Grundeigentum und damit als vermögenssteigernder Betriebsteil des privaten und öffentlichen Grundeigentums marktfähig machen. Ich bin überzeugt davon, dass die vom Gesetzgeber neu eingeschlagenen Wege in der Jagdgesetzgebung den gesellschaftlichen Anforderungen an die Jagd eher gerecht werden, als die Werte der konservativen Jägerschaft. Wenn wir nach deren Vorstellungen weiter jagen, wird uns die Gesellschaft das Jagen verbieten und die Politik die Bestandsregulierung der zu Schaden gehenden Wildtierbestände über Anti-Baby-Pille und dergleichen einführen.


Das Interviews führte
Gerald Braun, Geschäftsstelle ÖJV Rheinland-Pfalz
Quelle: ÖKOJagd 3-2015
 




7. Mai 2015

Hoffen auf klärendes Wort aus Mainz

Gespräch mit Grünen-Abgeordneter Anna Neuhof zum Großsteinhauser Jagd-Streit

Gesundheit der Tiere, Bäume und anderer Pflanzen erfordern eine vernünftige Regulierung des Wildbestandes. Das fordert auch das neue rheinland-pfälzische Jagdgesetz. Gerade weil er diese Vorgaben einhält, fühlt sich der Großsteinhauser Pächter aber an den Pranger gestellt.

Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech

Großsteinhausen. Geht es um die Jagd, dann fühlen sich die Großsteinhauser an den Pranger gestellt. „Ich komme mir vor wie ein Geisterfahrer auf der Autobahn, obwohl ich in die richtige Richtung fahre", brachte Ortsbürgermeister Volker Schmitt es gestern Nachmittag bei einem Fachgespräch mit Anna Neuhof, der zuständigen Sprecherin der Mainzer Landtagsfraktion der Grünen, auf den Punkt. Nach deren Besuch erhofft er sich nun Rückendeckung von der Landesregierung. Hintergrund sind die Angriffe von Kreisjagdmeister Rolf Henner, der den Großsteinhauser Jagdpächter Uli Osterheld sogar der Wilderei bezichtigt haben soll. Dabei handele dieser strikt nach dem 2010 geänderten Landsjagdgesetz, das eine Bestandsregierung vorsehe, um die Gesundheit der Tiere im Wald nicht zu gefährden, so Schmitt. „80 Rehe sind viel - es sind aber immer noch welche da", machte Schmitt deutlich, dass eine Reduzierung des Bestandes dringend notwendig gewesen sei.
Neuhof, deren Besuch der regionale Landtagsabgeordnete Fred Konrad vermittelt hatte, sieht die Jagd stets in Zusammenhang mit der Waldbewirtschaftung. Es gelte nach der gesetzlichen Regelung eine Artenvielfalt zu schaffen und die Bäume und anderen Pflanzen klimafest zu machen. „Wir haben hier eine volkswirtschaftliche Verantwortung", unterstrich die Jagd-Sprecherin der Grünen die Bedeutung der Gesetzesänderung. Sie verwies auf Wildschäden von rund einer Million Euro  jährlich. Ursache hierfür sei die große Wilddichte. Auch sei  eine Steigerung  der Zahl der  Verkehrsunfälle durch Wild festzustellen, wie der Großsteinhauser Beigeordnete Berthold Lauer bemerkte. Osterheld selbst betont, dass er immer nach dem Landesjagdgesetz handele. Als „Belohnung" würden ihm vom Kreisjagdmeister Straftaten vorgeworfen. Uwe Bißbort, Vorsitzender des Bauernverbandes in der Südwestpfalz, stellt in den meisten Gemeinden eine Jagdsituation „wie vor 30 Jahren" fest. Die alteingesessenen Jäger würden die Neuerungen nicht beachten. Er stellte deshalb die Frage, wie eine Gemeinde reagieren soll, wenn die Aufsichtsbehörde - wie in der Südwestpfalz - die Verstöße gegen das Jagdgesetz nicht unterbinde. Lauer schlug vor, der unteren Jagdbehörde Fachleute aus dem Forst zur Seite zu stellen. Neuhof will den Großsteinhauser Fall dem zuständigen Umweltministerium darstellen und sagte: „Wer nach dem Gesetz handelt, macht alles richtig." Bißbort regte eine Veranstaltung für die Ortsbürgermeister an, während der diese über die Regeln einer ordnungsgemäßen Jagd und über die Bewirtschaftung des Waldes informiert werden solle.

Quelle: Pfälzischer Merkur vom 07.05.2015

5. Mai 2015

Duppré stellt sich hinter Kreisjägermeister


Großsteinhauser Rat scheitert mit Antrag, ihn wegen Kritik an Jagdpächter abzusetzen
Ortsbürgermeister, Ortsbeigeordneter und Ratsmitglieder in Großsteinhausen wollen wegen der Jagd nicht weiter „am Pranger" stehen. Sie ärgern sich über den Vorwurf des Kreisjagdmeisters, Jagdpächter Uli Osterheld sei ein Wilderer.

Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Schwarz

Großsteinhausen. Das Tischtuch zwischen der Gemeinde Großsteinhausen und der örtlichen Jagdgenossenschaft einerseits und dem Kreisjagdmeister Rolf Henner andererseits ist wegen der Vorkommnisse um die neue Jagdverpachtung zer¬schnitten. Persönliche Angriffe auf die Verwaltungsspitze, die Ratsmitglieder und die Verantwortlichen der Jagdgenossenschaft stehen im Raum. Äußerungen des Kreisjagdmeisters
Henner bei einer großen Jägerzusammenkunft in Winterbach vor Wochen führten dazu, dass Ortsbürgermeister Volker Schmitt bei Landrat Hans Jörg Duppre schriftlich darum bat, dass Rolf Henner als Kreisjagdmeister von seinem Amt entbunden wird. Antrag und Schreiben wurden jetzt in der letzten Ratssitzung eifrig diskutiert.
Für ziemliches Entrüsten in den Reihen der Ratsmitglieder sorgte die Stellungnahme von Landrat Duppre auf diesen Antrag. Dessen Hintergrund sind Äußerungen, die Rolf Henner bei einer Jägerversammlung in Winterbach gemacht haben soll. Ortsbürgermeister Volker Schmitt in seinem Schreiben an den Landrat: „Wie in der Presse zu lesen war, hat sich Herr Kreisjagdmeister Henner bezüglich der Jagdmethoden unseres Jagdpächters gegenüber sehr negativ geäußert und Herrn Osterheld der Wilderei beschuldigt. Ich als Ortsbürgermeister der Gemeinde Großsteinhausen und als stellvertretender Jagdvorsteher lege Wert darauf, dass  Herr Henner die Anschuldigungen öffentlich zurücknimmt oder beweisen kann, was er von sich gegeben hat. Da er beides nicht tun möchte, bitte ich Sie als seinen Dienstherren, die nötigen Schritte einzuleiten um Herrn Henner von seinem Amt als Kreisjagdmeister zu entbinden..." Der Kreisjagdmeister habe seine Meinung als privater Jäger kundgetan, heißt es im Antwortschreiben, das jetzt Volker Schmitt im Rat verlas. Ein Mandat der unteren Jagdbehörde habe es dafür nicht gegeben. Noch heftiger wurden im Rat jedoch die Stellungnahme des Landrates zu den Jagdmethoden diskutiert. Dazu lautet die Antwort aus Pirmasens: „Soweit auch die Jagdmethoden angesprochen werden, weisen wir darauf hin, dass es bislang hier nicht der Tradition der jagdlichen Übung entsprach in Abschussvereinbaren bzw. Abschusszielsetzungen für Rehwild als Ziel die Zuwanderung aus Nachbarjagdrevieren, durch maßlose Dezimierung des Wildbestandes im eigenen Revier erzielt, auszugeben. Des Weiteren wird dann sogar noch die „Abschöpfung" dieser Wildzuwanderung zum Oberziel erklärt. Dies bedeutet, um es deutlich zu sagen, wohl nichts anderes als die gezielte Bejagung auf Kosten anderer, also der Nachbarjagdbezirke. Ob dies noch gutem, althergebrachten Jagdethos entspricht mag an dieser Stelle einmal dahingestellt bleiben".
Gerd Schnöder, Ratsmitglied und Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Großsteinhausen meinte: „Wir von der Gemeinde und der Jagdgenossenschaft stehen am Pranger." Auch die Oberste Jagdbehörde ist mit den Vorgängen in Großsteinhausen vertraut und nach vielen Wortbeiträgen waren sich die Ratsmitglieder darin einig, dass vor weiteren Aktionen die Stellungnahmen von dort zunächst abgewartet werden

Quelle:Pfälzischer Merkur 05.05.2015

28. Januar 2015

Jäger wollen gegen neuen Jagdpächter protestieren

GROSSSTEINHAUSEN: Wald und Jagdpacht in der Hand eines Unternehmens - Pächter sieht Jagd mehr als Dienstleistung und weniger als Hobby

VON ARTUR DRESSLER

Dass Großsteinhausen im Oktober den Gemeindewald für zehn Jahre an die Firma Schmitz-Forstservice aus Ormont in der Eifel verpachtet hat (wir berichteten am 18. Oktober), sorgt für Ärger. Nach dem Willen des neuen Jagdpächters, der für die Firma arbeitet, soll auch die Jagd im Revier professioneller werden. Das kommt nicht bei allen Jägern in der Umgebung gut an. Außerdem geht es um die Frage, ob Großsteinhausen weiterhin 3000 Euro an den Forst für die Aufsicht zahlen muss.
Dass eine Gemeinde ihren Wald an ein Unternehmen verpachtet ist ungewöhnlich, und Großsteinhausen betritt hier Neuland. Normalerweise kümmert sich das Forstamt um die Bewirtschaftung des Waldes. Durch die Verpachtung erhofft sich die Gemeinde deutlich höhere Einnahmen. Außerdem gibt es Planungssicherheit: Wahrend die Einnahmen der Gemeinde im Forstwirtschaftsplan von Jahr zu Jahr schwanken, bleibt der Pachtzins, den die Firma aus der Eifel zahlt, gleich. „Ein weiterer wichtiger Motivationsgrund für die Gemeinde Großsteinhausen war eine gesicherte, flexible Versorgung der Bevölkerung mir Brennholz, auch in kleineren Mengen", schreibt Schmitz-Forstservice auf seiner Internetseite.
Großsteinhausen wollte von dem „Schwarze-Null-Konzept der Forstverwaltung weg. Bürgermeister Volker Schmitt betont, dass die Entscheidung im Rat einstimmig getroffen wurde. Wir sind der erste Gemeindewald, der nicht von Landesforsten Rheinland-Pfalz bewirtschaftet wird", sagt er. Laut Landeswaldgesetz habe das Forstamt Westrich als untere Forstbehörde aber weiterhin die fachforstliche Aufsicht. Für die Revierdienstkosten soll Großsteinhausen weiterhin 3000 Euro zahlen. Für Schmitt gehört die Kontrolle jedoch den hoheitlichen Aufgaben der Forstbehörde, und "die sind laut Bundeswaldgesetz kostenfrei". Schmitz-Forstservice hat den Waldpachtvertrag wegen dieser Frage um ein außerordentliches Kündigungsrecht erweitert. Zur Not will Großsteinhausen die Sache vor Gericht klären lassen.

-Ob das Forstamt weiter Geld bekommt, will die Gemeinde zur Not vor Gericht klären-

Bürgermeister Schmitt fragt sich: „Kann es sein, dass, wenn auf der Hackmesserseite eine Gemeinde ausschert, die übrigen Gemeinden mehr zählen müssen, obwohl die Arbeit weniger wird?" Ja. sagt Forstamtsleiter Theodor Ringeisen und erklärt dies damit, dass im Forst mit Durchschnittskosten von 45 bis 50 Euro pro Hektar gerechnet wird. Beim Revier Großsteinhausen würden rund 60 Hektar Fläche zugrunde gelegt. „Wenn nun Fläche weggeht, steigen folglich die Durchschnittskosten für die anderen Gemeinden." Zum Forstrevier Hackmesserseite gehören Großsteinhausen, Kleinsteinhausen, Kröppen. Obersimten. Riedelberg, Schweix, Trulben, Vinningen und Walshausen.
Für die Eifeler Firma betreut Uli Osterheld als Abteilungsleiter Beförsterung den Privatwald der Region Pfalz. In Großsteinhausen übernahm er für Schmitz den kompletten Betriebsvollzug und den Holzverkauf. Schmitt freut sich: „Der Forstingenieur bewirtschaftet auch die fünf Hektar Klamme. Dort liegt auch Geld drin." Die staatliche Forstverwaltung habe in der Vergangenheit gesagt, dies sei zu teuer.
Eine weitere Besonderheit ist die gleichzeitige Verpachtung der Jagd, die die Gemeindewaldflächen einschließt, an die Firma Schmitz-Forstservice". schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite. Durch die regelmäßige Wildbestandskontrolle sei eine reine natürliche Verjüngung der vorhanden Baumarten einfach möglich, da der Wildverbiss auf ein Minimum reduziert werde. Gleichzeitig ist ein Pflanzen- oder Verbissschutz, wie er vielerorts durch mangelhafte Bejagung notwendig ist, unnötig." Das spare deutlich Kosten und bedeute „eine maximale Ausnutzung der Zuwachsmöglichkeiten". Schmitz-Forstservice habe garantiert, dass der Wald nach zehn Jahren einen erheblichen Wertzuwachs hat, so Schmitt.
Laut Gerhard Schnöder, Vorstand der Jagdgenossenschaft Großsteinhausen ist nicht die Firma Schmitz, sondern der angestellte Forstingenieur Osterheld der Jagdpächter. Da der vorherige Pächter die Jagd nicht mehr gewollt habe, habe man sie in der Jägerzeitung ausgeschrieben. Osterheld hat ein passendes Angebot abgegeben, und da er den Wald so und so macht, haben wir sie ihm gegeben."
Förster und Jäger Osterheld sieht Wald und Jagd als Einheit. Wobei er den Jagdbetrieb als dem Forstbetrieb dienend sieht. Die vielerorts hohen Wildbestände an Rehwild, Rotwild und Schwarzwild erforderten ein Umdenken bei der Jagd. Durch zu viel Rehwild entstehe; Schätzungen zufolge jährlich im Forst ein Schaden von bis 50 Euro pro Hektar, durch zu viel Rotwild seien es bis zu 250 Euro. Osterheld: Jagd als Dienstleistung spielt zunehmend eine Rolle. Das Hobby tritt mehr in den Hintergrund. Es geht nicht länger an, die Jagd vorzuhalten für seine Jagdpartner." Durch  Alternative Jagdbetriebsformen lasse sich der Reinertrag eines Forstes deutlich steigern. „Wir zeigen Dinge, über die Jäger nicht sprechen", sagt der Vorderweidenthaler.

-Der neue Jagdpächter hat in kurzer Zeit sogar mehr Tiere geschossen als gefordert-

Die Haltung von Schmitz und Osterheld lässt sich auch anders ausdrücken: Je mehr Wild geschossen wird,  desto weniger Rehe gibt es, desto weniger Rehe können die Bäume fressen. Mit seiner Ansicht von „Jagd als professionelles Handwerk" kommt Osterheld nicht bei allen Freizeit-Jägern gut an. In seiner kurzen Jagdpächter-Zeit hat er den vereinbarten Mindestabschussplan schnell erfüllt, ja sogar übererfüllt. Ein Teil der Jägerschaft befürchtet nun, dass durch die Abkehr vom klassischen Jagdverständnis das stabile Gleichgewicht der Natur gestört wird. Sie planen bereits öffentlichkeitswirksame Protest-Aktionen.
Des einen Leid, des anderen Freud; Die Landwirte jedenfalls freuen sich, dass durch die Abschüsse weniger Wildschweine Schaden auf ihren Äckern und Wiesen anrichten können. Und Bürgermeister Schmitt bringt ein weiteres Argument: „Früher hatten wir rund 20 Wildschäden an Autos. Dieses Jahr waren es bisher nur drei

Quelle: „Die Rheinpfalz - Zweibrücker Rundschau" v. 10. Dez. 2014

23. Januar 2015

Reform und Refombedarf in der deutschen Forstwirtschaft

»Staat im Staate«: Bundeswaldgesetz darf nicht missbräuchlich geändert werden

Von Karl Giesen, Koblenz

Im Streit mit Landesforstverwaltungen setzt sich das Bundeskartellamt durch: Nicht der Staat, sondern der Wettbewerb ist Ordnungsfaktor auf dem Holzmarkt und im Sektor forstwirtschaftlicher Dienstleistungen. Der in der deutschen Forstwirtschaft verfestigte Staatsinterventionismus ist noch nicht überwunden.

Obwohl die fiskalischen Forstliegenschaften der Bundesländer als sogenannter Staatswald gesetzlich definiert - nach der jüngsten Bundeswaldinventur lediglich 29% der Gesamtwaldfläche Deutschlands einnehmen, üben die Staats- bzw. Landesforstverwaltungen noch immer lenkenden Einfluss auf die gesamte deutsche Forstwirtschaft aus. Bezeichnenderweise vertritt der Deutsche Forstwirtschaftsrat - er ist kein Interessenverband wie die Waldbesitzerverbände, sondern ein mittelbares Ratsgremium unterschiedlicher Interessen - unter ausgeprägter Dominanz der Staatsforstverwaltungen nach wie vor staatlich-korporatistische Ordnungsideen. Das ist umso bemerkenswerter, als nach interner und öffentlicher Kritik verschiedene Bundesländer zum Teil tiefgreifende Organisationsänderungen ihrer früheren staatlichen Einheitsverwaltungen durchgeführt haben: Trennung hoheitlicher Aufsichtsfunktion von staatseigener Bewirtschaftung und beratenden Aufgaben, Überführung des Staatsforstbetriebes in sogenannte Eigenbetriebe gemäß § 26 Haushaltsordnung oder in separate Anstalten des öffentlichen Rechts. Einige Bundesländer halten aber noch an ihrer staatlich-behördlichen Einheitsorganisation fest, andere wiederum haben Mischformen etabliert, sodass sich das organisatorische Spektrum bundesweit auseinanderentwickelt hat.
In einigen Forstgesetzen der alten und der neuen Bundesländer kann nur mit Mühe eine nach Art. 12 Abs. l (freie Berufswahl), Art. 14 (Gewährleistung des Eigentums) und Art. 28 Abs. 2 Grundgesetz (Garantie kommunaler Selbstverwaltung) ausgerichtete verfassungsmäßige Ordnung ausgemacht werden, an die gemäß Art. 20 Abs. 3 Grundgesetz jegliche Gesetzgebung gebunden ist. Insbesondere in den anachronistisch anmutenden Organisationsformen staatlich-behördlicher Forstverwaltungen sind die ordnungspolitischen Verformungen und Defizite nicht zu übersehen. Nicht wenige Organisationsvorschriften - etwa die kommunale Selbstverwaltung einschränkende Bestimmungen - verstoßen ganz offensichtlich gegen höherrangiges Recht.
Kartellrechtliche Rundholzverfahren
Hierzu gehört auch die unzulässige Konzentration der Rohholzmengen durch staatliche Landesforstverwaltungen verschiedener Bundesländer (Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Thüringen), die ihr Holzangebot durch Verträge mit privaten und kommunalen Waldeigentümern vereinheitlichend zusammenfassen.
Die Marktdominanz des staatlich (behördlichen) Holzverkaufs und die dadurch bewirkte beinahe vollständige Beschränkung des Anbieterwettbewerbs führt zur Vereinheitlichung der Verkaufspreise und der Verkaufskonditionen. Die Nachfrager sind gezwungen, Preis- und Verkaufsverhandlungen nahezu ausschließlich mit den Beamten der jeweiligen Staatsforstverwaltung zu führen. Die wenigen verbleibenden nicht über die staatliche Forstverwaltung vermarktenden Holzanbieter orientieren sich zudem an den Preisvorgaben der staatlichen Forstverwaltung. Ein Anbieterwettbewerb ist beinahe vollständig ausgeschlossen. Das aber verstößt gegen das Kartellverbot des § l des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und Art. 101 Abs. l des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV). Eine Freistellung nach § 2 GWB und Art. 101 Abs. 3 AEUV kommt nicht in Betracht. Nach mehrjährigen Ermittlungen verfügte daher das Bundeskartellamt gegen den erbitterten Widerstand betroffener Landesforstverwaltungen Verbote gegen den Gesetzesverstoß verbunden mit konkreten Auflagen zur notwendigen Trennung staatlichen Holzverkaufs von dem des Privat- und Körperschaftswaldes. Dem Land Baden-Württemberg einschließlich den bei den Landkreisen angesiedelten unteren Forstbehörden wurde die waldbesitzübergreifend gebündelte Holzvermarktung untersagt. Hierzu gehören auch die den Holzverkauf vorbereitende Dienstleistungen, das Waldbestandsauszeichnen, die Organisation der Holzernte, das Holzrücken und das Erstellen der Holzverkaufsliste. Vorausgegangen waren vier Ermittlungs- und Untersagungsverfahren der Zweiten Beschlussabteilung des Bundeskartellamtes: Baden-Württemberg 9. Dezember 2008, Nordrhein-Westfalen 29. Januar 2009, Rheinland-Pfalz 3. März 2009, Thüringen 17. September 2009 und ein Beschlussentwurf für Baden-Württemberg vom 17. Dezember 2013. Die betroffenen Landesforstverwaltungen verpflichteten sich, die Professionalisierung privater und kommunaler forstwirtschaftlicher Kooperationen (Zusammenschlüsse) mit dem Ziel zu fördern, diese zum selbstständigen Marktauftritt beim Holzverkauf zu befähigen. Es komme vorrangig und auf längere Sicht auf die Stärkung und Entwicklung der Marktfähigkeit der privaten und kommunalen Waldbesitzer außerhalb des staatlichen Holzvermarktungssystems an. In mehrfachen langwierigen und harten Verhandlungsrunden zwischen Bundeskartellamt und Landesregierung Baden-Württemberg setzte sich das Bundeskartellamt 2014 endgültig durch. Nach einer Kabinettsitzung vom 25. November 2014 bestätigte der Ministerpräsident auf der Grundlage eines Eckpunktepapiers die Verpflichtungszusage zur strukturellen Trennung zwischen Staatswald einerseits und Körperschafts-und Privatwald andererseits. Um ihre angestammte Dienstleistungskompetenz zu legalisieren, initiierten die Ministerialforstabteilungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz einen Vorstoß, mittels eines Artikelparagrafen, der dem Bundeswaldgesetz angehängt werden soll, diese genannten mit dem Holzverkauf unmittelbar zusammenhängenden Dienstleistungsbereiche aus dem kartellrechtlichen Verbotskatalog auszuklammern.
Gegen die Änderung des Waldgesetzes
Obwohl die Agrarministerkonferenz der Bundesländer, in die dieser Vorstoß lanciert wurde, nach einer langen Tagesordnung zustimmte, lehnte der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am 12. November 2014 einen entsprechenden Antrag der Grünen und der Linken ab. Die Ablehnung erfolgte ausdrücklich ohne Beschlussempfehlung. In einer Stellungnahme des Bundeskartellamtes an das Bundes-wirtschaftsministerium wird die Ergänzung des Bundeswaldgesetzes auch unter Würdigung des EU-Rechts ausführlich begründet abgelehnt. Während das Präsidium des Forstwirtschaftsrates der Gesetzesänderung in einer kurzen Stellungnahme allerdings mit einschränkender Auflage zustimmte, lehnten die betroffenen forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse (Bundeskongress 2014) wie auch der betroffene Bundesverband freiberuflicher Forstsachverständiger (BvFF) die Änderung des Bundeswaldgesetzes ab (Stellungnahme mit Begründung vom November 2014).
Verstoß staatlicher Forstdienstleistungen gegen Wettbewerbsregeln
Private und kommunale Forstbetriebe, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sowie forstliche Dienstleistungsunternehmen stehen in der Wahrnehmung forstwirtschaftlicher Dienstleistungen in unmittelbarem Wettbewerb mit Staats- bzw. Landesforstverwaltungen. Die Verletzung deutschen und europäischen Wettbewerbsrechts (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb [UWG]: Behinderung von Mitbewerbern durch Verdrängungs- und Vernichtungsunterbietung; GWB und AEUV: Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung, Beihilfeverbot) treffen die privaten Organisationsformen und Unternehmen in zweierlei Hinsicht: Durch Angebote staatlicher Dienstleistungen unter Marktpreis und durch missbräuchliche Verbindung  hoheitlicher mit unternehmerischer Tätigkeit. Der dadurch bewirkte Verdrängungswettbewerb wird staatlicherseits mit dem unzutreffenden Argument gerechtfertigt, es handele sich bei den Leistungen der Landesforstverwaltungen um Maßnahmen im Interesse der „Daeinsvorsorge". Sie seien der Anwendung der Wettbewerbsregeln entzogen. Die Landesforstverwaltungen handelten als öffentliches Unternehmen. Eine unternehmerische Tätigkeit liege nicht vor, weil keine über die bloße Vermögensverwaltung hinausgehende selbstständige Betätigung mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben werde. Es fehle die für die unternehmerische Betätigung notwendige Entscheidungsfreiheit (so die Argumentation der Bundesregierung vom 31. Juli 2001 an die Europäische Kommission). In einem Rechtsgutachten von Prof. Dr. Dr. Ernst-Joachim Mestmäcker, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg, wird im Einzelnen dargelegt, dass diese Argumentation mit dem geltenden Gemeinschaftsrecht und den Mitteilungen der EG-Kommission zur Daseinsvorsorge unvereinbar ist. Dem im Recht der Mitgliedsstaaten besonders umstrittenen Begriff der „Daseinsvorsorge" kann kein normativer Gehalt zugewiesen werden; er ist gemeinschaftsrechtlich unerheblich und ist allein bezogen auf die dem Staat vorbehaltene Erfüllung von Grundbedürfnissen wie zur Wahrung der inneren und äußeren Sicherheit, der Justizverwaltung, der Pflege auswärtiger Beziehungen und anderer hoheitlicher Aufgaben. Die Argumentation, die Landesforstverwaltungen besäßen keine organisatorische Selbstständigkeit, ist in diesem Zusammenhang unerheblich, denn das Fehlen von Gewinnerzielungsabsicht und die Verfolgung nichtwirtschaftlicher Zwecke schließen die Unternehmenseigenschaft nicht aus; sie sind Unternehmen im Sinne der Wettbewerbsregeln. Hinzu kommt die in den letzten Jahren vorgenommene Überführung des Staatswaldes einiger Bundesländer in die Rechtsform eines Eigenbetriebes oder einer ausgegliederten Anstalt des öffentlichen Rechts. Weiterhin wird gegenargumentiert, die Dienstleistungen der Landesforstverwaltungen erfolgten im „allgemeinen wirtschaftlichen Interesse", sie seien durch das Bundeswaldgesetz hiermit „betraut" worden. Dies genügt den Erfordernissen jedoch nicht; vielmehr müssen den Unternehmen besondere Aufgaben durch Hoheitsakte übertragen sein. Eine durch Gesetz übertragene Aufgabe genügt nicht. In besonderer Weise verfälschen die Landesforstverwaltungen den gebotenen Wettbewerb durch Verknüpfung von hoheitlichen mit unternehmerischen Tätigkeiten (gemäß AEUV Verbot des Missbrauchs beherrschender Stellungen). Aus dem Prinzip des unverfälschten Wettbewerbs folgt - so der Europäische Gerichtshof - das Gebot der Chancengleichheit von öffentlichen und privaten Unternehmen im Wettbewerb. Die Landesforstverwaltungen verstoßen gegen die Chancengleichheit im Wettbewerb, wenn sie ihre eigenen Interessen zu Lasten von Wettbewerbern durch Ausüben von Verwaltungsaufgaben fördern. Solche Überschneidungen treten auf, weil ihre Leistungen zugleich Informationen liefern, die Grundlage für Verwaltungsmaßnahmen sind, beispielsweise bei Befürwortung von Fördermitteln oder Genehmigung von Wirtschaftsplänen. Sie unterbieten gezielt Angebote privater Betriebe oder Forstsachverständiger mit subventionierten Niedrigpreisen. Die Folgen sind Verdrängungswirkungen durch missbräuchliche Verbindung hoheitlicher und unternehmerischer Tätigkeit.
Bundesgesetzliche Regelung unzulässig
Eine bundesgesetzliche Ausnahmeregelung für landesspezifischen Verwaltungsvollzug ist gesetzessystematisch abwegig, verfassungsrechtlich fragwürdig und wettbewerbsrechtlich unzulässig. Die treibenden Kräfte der Staatsforstverwaltungen (Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg) erliegen ihrem Berufsstandsdenken. Kompetenzerhaltung motiviert sie, die mit herbeigezogenen ökologischen Argumenten und nicht einschlägigen Definitionskriterien (EUHolz-Handels-Verordnung, Holzhandels-Sicherungs-Gesetz) unterfüttert wird. Obwohl die Verknüpfung hoheitlicher Aufgaben der Staatsforstverwaltungen mit ihren subventionierten Dienstleitungsaufgaben wettbewerbs¬rechtlich evident unzulässig ist, wird ar-gumentiert, die Ausklammerung der staatlichen Dienstleistungen aus dem Kartellrecht sei lediglich ein optionales Angebot. Diese angebliche Nur-Option ist jedoch nicht gegeben, weil die staatliche Dienstleistung als Offizialberatung unter Marktpreis angeboten und durchgeführt wird. Die Wettbewerbsverzerrung ist strukturell verfestigt. forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, private und kommunale Forstbetriebe oder private Forstsachverständige sind systematisch wettbewerbsbenachteiligt. Die zur Begründung aufgeführte „Wahlfreiheit" bei der Beanspruchung der Forstdienstleistungen besteht gerade und ausdrücklich nicht. Umgekehrt wäre es richtig: Der Staat sollte die private Initiative und den privaten Sektor, Eigenständigkeit und Selbstverwaltung, nicht nur nicht benachteiligen, sondern aktiv fördern. Das Bundeskartellamt kündigte an, es werde bereits in diesem Jahr nach Baden-Württemberg für die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz in einem Zuge wettbe-werbsrechtliche Verfahren zur Schaffung rechts- und marktkonformer Strukturen anordnen. Für die Forstpolitik besteht die Chance, den verfestigten Reformrückstand aufzuarbeiten und gewaltenteilende Strukturen zu schaffen, damit die Waldeigentümer ihre verfassungsmäßige Verantwortung wahrnehmen können

* Forstdirektor a.D. Karl Giesen war von 1989 bis zu seiner Pensionierung 2002 Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW).

Quelle: Holzzentralblatt 09.01.2015

16. Dezember 2014

Die Lust am Beute machen

"Die Lust am Beute machen"


Interview: Jean-Pierre Baron ist Unternehmer. Er entwickelt Immobilienprojekte wie die Germersheimer Marina oder das neue Zentrum in Kandel. Er ist aber auch passionierter Jäger. Seine Mission: Er möchte die Jagd professionalisieren. Zum Wohl des Waldes und zum Wohl der Tiere, wie er sagt.
Sein Konzept hat der 35-Jährige, der die Jagden am Lindelbrunn (330 Hektar) und in Godramstein (450 Hektar) gepachtet hat, kürzlich dem Landauer Hauptausschuss vorgestellt. Birgit Schwarz sprach mit ihm über die Lust am Jagen, gesellschaftlichen Nutzen und Berührungsängste.
Herr Baron, einen Jäger habe ich mir irgendwie anders vorgestellt. Älter vielleicht. Gibt es in Ihrem Bekanntenkreis viele, die jagen? Wir sind tatsächlich ein recht junges Team. Ich selbst habe mit 16 Jahren begonnen. Mein Opa, meine Mutter, mein Vater, alle sind auf die Jagd gegangen.
Aber fällt man da als junger Mensch mit solch einem Hobby nicht aus der Reihe? Den Begriff Hobby finde ich schwierig, ich betrachte die Jagd als ein Handwerk. Aber ich habe daraus nie ein Geheimnis gemacht. Nicht alle können das nachvollziehen. Die Frage, warum ich jagen gehe, ist leicht zu beantworten. Es ist das Naturerlebnis, die Arbeit mit dem Hund, vor allem jedoch etwas, das nur die Jagd bedient: die Lust am Beute machen. Bei der Frage, warum Jagd sinnvoll ist, war es mir nicht von Beginn an so klar wie heute.
Warum? Um das Jagen grundsätzlich zu rechtfertigen, musste es für mich einen gesellschaftlichen Nutzen haben. Und den hat es. Wildtierpopulationen müssen in einer Kulturlandschaft kontrolliert werden. Zur Vermeidung von Schäden in der Forst- und Landwirtschaft, oder sogar im privaten Bereich der Menschen. Durch die Bewirtschaftung der Wildbestände generieren wir zudem hochwertiges Fleisch, ohne Massentierhaltung.
Tierschützer werden aufschreien ...Obwohl der Fokus in meinen beiden Revieren auf der Unterstützung des Forstbetriebes liegt, habe ich auch die Lebensumstände der Wildtiere im Blick. Wir müssen die Schalenwildpopulation, also Rotwild und Rehe, herunterfahren, sonst ist naturnaher Waldbau nicht möglich. Wir sind gesetzlich verpflichtet, so zu regulieren, dass sich die Hauptbaumarten ohne Schutz verjüngen können. Großraubtiere wie Luchs und Wolf gibt es in unserer Gegend nicht mehr. Die Selbstregulierung der Natur funktioniert zwar, aber eben nicht so, wie es uns Menschen nutzt. Nehmen wir als Beispiel die Schweinepest. Jagd kann dies hingegen leisten. Unsere Jagdstrategien belassen die natürlichen Lebensbedingungen des Wildes, das bestätigen mir auch Tierschützer. Worin unterscheidet sich Ihr Konzept denn von konventionellen Modellen? Wir jagen nur zu bestimmten Jahreszeiten, also in Intervallen, dann jedoch entschlossen. Dazwischen lassen wir den Tieren Ruhephasen. Wir jagen nur tagsüber und in der Dämmerung, nie nachts. In reinen Waldrevieren ohne Feldschäden ist das auch nicht notwendig. Für die Tiere ist es mit wesentlich weniger Stress verbunden. Wie sehr die nächtliche Beunruhigung in das Verhalten der Tiere eingreift, zeigt sich an den Wildschweinen. Sie sind vor allem durch die Bejagung zu nachtaktiven Tieren geworden. Zudem setzen wir sehr stark auf Bewegungsjagden im Winter.
Vor einem Jahr haben Sie die Jagd in Godramstein gepachtet, den Lindelbrunn schon länger. Funktioniert Ihr Modell? Ja. Mittlerweile finden im Revier Lindelbrunn Fachexkursionen statt, um die Verjüngung des Waldes anzuschauen. Auf dem Lindelbrunn hat sich der Zustand des Waldes schon unglaublich verbessert. Wie sehr der Verbiss den Wald beeinträchtigt, sehen Sie an gezäunten Verjüngungsflächen. Innen gedeiht die Verjüngung, am Rand scheint die Vegetation mit der Heckenschere abgeschnitten. Um unsere Erfolge zu belegen, haben wir im Godramsteiner Wald um die Errichtung von Weiserzäunen gebeten. Wenn innen und außen ähnliche Verjüngung entsteht, haben wir unsere Sache gut gemacht.
Alleine können Sie die Jagden ja nicht stemmen. Haben Sie Unterstützer? Es geht nur im Team. Wir bemühen uns gezielt, Nachwuchs zu suchen und junge Jäger anzusprechen. Oft sind es auch Leute, die unsere Ziele teilen, beispielsweise Studenten der Forstwirtschaft. Ich bin Vorstandsmitglied im ökologischen Jagdverband, auch hierüber finden wir Mitstreiter. Eine Professionalisierung der Jagd muss beim Nachwuchs ansetzen. Und wir schulen unsere Leute. Wissenstransfer ist ein entscheidender Baustein. Traditionen der Jagd werden aber auch bei uns gepflegt, insbesondere wo sie das Handwerk nicht beeinträchtigen. Wie die Sprache oder das Verblasen der Strecke mit Jagdhörnern. Hierarchien spielen hingegen kaum eine Rolle.
Was wollten Sie den Stadtratsmitgliedern bei Ihrem Besuch im Hauptausschuss vermitteln? Mir ist es ein besonderes Anliegen die öffentlichen Waldbesitzer, in diesem Fall die Kommunen, über ihre Möglichkeiten zu informieren. Sie verwalten sehr wertvolle Immobilien, den Landauer Stadtwald schätze ich ganz grob auf rund 25 Millionen Euro. Wildschäden sind eine ganz entscheidende Variable bezüglich der Betriebsergebnisse und der Wertentwicklung. Die Quittung hierfür bekommen künftige Generationen. Pachterlöse hingegen spielen betriebswirtschaftlich keine größere Rolle. Im Stadtwald Landau-Godramstein haben wir daher ein Modell entwickelt, dass die Höhe der Pacht, an die erfolgreiche Kontrolle der Schalenwildbestände koppelt. Mir als Bürger ist jedoch vor allem eines wichtig: Der kommunale Waldbesitzer sollte wissen, dass er alleine bestimmen kann und muss, wie die Jagd auf seinen Flächen abläuft.
Besteht da nicht die Gefahr, den Wildbestand zu sehr zu dezimieren? Durch die Jagd, wie sie hier praktiziert wird, können Sie den Bestand der Hauptwildarten niemals existenziell gefährden. Insbesondere bei Schalenwildbeständen, die es vielleicht nie zuvor in dieser Höhe gegeben hat.
Quelle
Ausgabe    Die Rheinpfalz - Pfälzer Tageblatt - Nr. 290
Datum    Montag, den 15. Dezember 2014
Seite    17

15. Dezember 2014

Metalle, Wald und Wertpapiere

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27. November 2014

Großsteinhauser Wald wird an Firma aus der Eifel verpachtet

Großsteinhausen, Der Großsteinhauser Wald wird an die Firma Schmitz OHG aus Ormont in der Eifel verpachtet. Das hat gestern Abend der Ortsgemeinderat beschlossen. Damit beschreitet Großsteinhausen einen völlig neuen Weg, wie auch der Gemeinde-und Städtebund festgestellt hat. Denn der Forstservice wird nur, von einem privaten Unternehmen übernommen anstatt wie bisher der staatlichen Forstbehörde. Strittig ist allerdings, ob Großsteinnausen weiterhin die jährlich 3000 Euro Revierkosten an den Forst bezahlen muss, obwohl dieser nun weniger Arbeit hat. Die Forstbehörde sei auch nicht bereit gewesen, den Betrag auf einen Teil zu senken sagte Ortsbürgermeister Volker Schmitt. Deshalb könne es unter Umständen auf eine gerichtliche Entscheidung hinauslaufen. „Das wäre dann ein Präzedenzfall." Die Gemeinde bräuchte das nicht zu scheuen, da die Firma Schmitz OHG bereits zugesichert habe, die Anwaltskosten zu übernehmen. Im Fall einer Niederlage behalte sie sich aber die Aufhebung des Pachtvertrages vor. Der Bürgermeister betonte, Pacht und Organisation für den 67 Hektar großen Forst seien klar getrennt. Die gesetzliche Aufsicht obliege weiter der Forstbehörde. Das Unternehmen lege Ende November einen Wirtschaftsplan vor. Holznutzung und Verkaufsangaben müssten klar ausgewiesen sein. Schmitt kann sich vorstellen, dass auch andere Gemeinden im Revier Hackmesserseite sich überlegen, die Forstbewirtschaftung an ein privates Unternehmen zu vergeben. Die Firma Schmitz OHG habe bereits Interesse gekundet.
 
Quellenverweis (Pfälzischer Merkur vom 17. Oktober 2014)
Homepage www.pfaelzischer-merkur.de

 

15. November 2014

"Wieviel Jagd brauchen wir" Bericht aus der ARD Sendung W wie Wissen

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28. Oktober 2014

Schmitz-Forstservice leistet Pionierarbeit in der Gemeindebefürsterung

Die Gde. Großsteinhausen im Landkreis Südwestpfalz hat sich zur Verpachtung des Gemeindewaldes an die Fa. Schmitz-Forstservice entschlossen. Hintergrund dieser Entscheidung sind zum Einen deutlich höhere jährliche Einnahmen aus dem Gemeindewald im Vergleich zur Beförsterung durch Landesforsten. Zum Anderen unterliegen die Einnahmen keinen Schwankungen mehr, da der Pachtzins jährlich in gleicher Höhe bleibt. Sie sind damit fest kalkulierbar. Ein weiterer wichtiger Motivationsgrund für die Gemeinde Großsteinhausen war eine gesicherte, flexible Versorgung der Bevölkerung mit Brennholz, auch in kleineren Mengen.

Größte Sorge der Kommune gegenüber einem privaten Bewirtschafter war die Sicherung nachhaltigen Bewirtschaftung des Kommunalwaldes sowie die Gewährleistung der Umweltvorsorgeleistungen. Diese Bedenken konnten durch ein überzeugendes Qualitätsmanagementprogramm innerhalb des Bewirtschaftungskonzeptes ausgeräumt werden. Es verspricht zukünftig deutliche Verbesserungspotentiale gegenüber der bisherigen Wirtschaftsweise.
 Durch den Abschluß des Waldpachtvertrages ist der Revierdienst privatisiert worden. Fa. Schmitz-Forstservice stellt das dazu notwendige Personal im Sinne des §8 LWG zur Verfügung und übernimmt durch den Förster Herrn Dipl.-Forstingenieur (FH) Uli Osterheld den kompletten Betriebsvollzug, die Durchführung sämtlicher Forstbetriebsarbeiten, die Vertretung der Gde. nach aussen, den Holzverkauf und den Verkauf von sonstigen Walderzeugnissen und Dienstleistungen aus dem Wald. Hierzu wurde ein detailliertes Bewirtschaftungskonzept für den Gemeindewald erarbeitet, welches Grundlage des Waldpachtvertrages ist.
 Die verpachteten Waldflächen sind nach den Grundsätzen des Landeswaldgesetzes sowie nach dem geltenden Forsteinrichtungswerk nachhaltig im Sinne von Massen- und Wertnachhaltigkeit ordnungsgemäß zu bewirtschaften. Die Fa. Schmitz-Forstservice verpflichtet sich unter Wahrung der gesetzlichen Vorschriften zum Schutz des Waldes (BWaldG, LWaldG) der Umwelt, der Natur, der Pflanzen, des Bodens, der Gewässer sowie zur Landschaftspflege/Naturschutzpflege und in Erfüllung der öffentlich rechtlichen und nachbarrechtlichen Schutz-, Unterhaltungs- und Pflegeverpflichtungen. Gleichzeitig verpflichtet sich der Pächter zur Bestandspflege des heimischen Waldes im Sinne des Bundesjagdgesetzes und dazu, den einschlägigen Artenschutzgesetzen Rechnung zu tragen. Die forstfachliche Leitung verbleibt beim Forstamt. Inwieweit die Gde. noch Kosten aus der Leitungsfunktion und der hoheitlichen Tätigkeit zu tragen hat, bleibt abschließend zu klären.
Eine weitere Besonderheit ist die gleichzeitige Verpachtung der Jagd, die die Gemeindewaldflächen einschließt, an die Fa. Schmitz-Forstservice. Durch die regelmäßige Wildbestandskontrolle ist eine reine natürliche Verjüngung der vorhanden Baumarten einfach möglich, da der Wildverbiss auf ein Minimum reduziert wird. Gleichzeitig ist ein Pflanzen- oder Verbissschutz, wie er vielerorts durch mangelhafte Bejagung notwendig ist, unnötig geworden. Das bedeutet eine deutliche Reduktion der Kosten für den Waldschutz und eine maximale Ausnutzung der Zuwachsmöglichkeiten.
 
Interessierte Gemeinden können sich zwecks weiterer Informationen gerne an uns wenden.

27. November 2013

1500 Besitzer unter einen Hut bringen

DIE RHEINPFALZ - NR. 275

KREIS SÜDLICHE WEINSTRASSE  MITTWOCH, 27. NOVEMBER 201 3

GOSSERSWEILER-STEIN/DARSTEIN: Großprojekt zum Durchforsten des Privatwalds. Knapp 670 Hektar Wald gehören auf den Gemarkungen Gossersweiler-Stein und Darstein privaten Besitzern. Oft sind die Grundstücke zerstückelt und kaum genutzt. Das soll sich nun mit einem groß angelegten Durchforstungsprojekt ändern. Seit gut einem Monat sind Förster Uli Osterheld und sein Team hier schon im Wald und arbeiten sich Stück für Stück vor. Den Wald wieder profitabel machen, seinen Wert erhöhen, ist sein Ziel. Das heißt, die schlechten Bäume werden gefällt, damit die guten mehr Platz und Nährstoffe haben, um sich besser entwickeln zu können und in Zukunft mehr Holz abzuwerfen. 60 Prozent mehr Kronenwachstum könne man so erreichen, berichtet der diplomierte Forstingenieur, der die Zweigstelle Wasgau am Lindelbrunn der privaten Holz-Firma Schmitz-Holz aus der Eifel leitet. Für die Waldbesitzer sei dies mit keinen Kosten verbunden. Osterheld verkauft das Holz, davon wird die Firma bezahlt und der restliche Erlös landet beim Privatmann. Die Preise könnten die Besitzer je nach Holzsorte vorher einsehen.

1463 Waldbesitzer gibt es auf der Gemarkung von Darstein und Gossersweiler-Stein. Für das Großprojekt haben Osterheld und sein Team von August bis Oktober alle 1463 Waldbesitzer angeschrieben, die im Liegenschaftsbuch ausfindig zu machen waren. Zirka 100 hätten sich bislang zurückgemeldet. Für ihn rentiere sich die Arbeit ab zirka 500 Festmeter Holz im räumlichen Zusammenhang. Wenn also einige Besitzer ihr Einverständnis geben, könne er loslegen. Wie auf Gossersweiler und Steiner Gemarkung, wo seine Arbeiter seit einigen Wochen mit Motorsäge und Seilschlepper
an steilen und unwegigen Flächen unter¬wegs sind. Mit dem Vollernter soll es dann großflächig weitergehen. Osterheld schätzt, dass er mit diesem Projekt mehrere Jahre beschäftigt sein wird. Dem Vorwurf der Profitgier und des Raubbaus am Wald, der ihm durchaus auch gemacht werde, hält er entgegen, dass nachhaltiges Arbeiten im Wald gesetzlich vorgeschrieben sei. Es werde nur so viel geerntet wie auch nachwachse. Beim ersten Durchforsten rechnet Osterheld mit rund 100 Festmeter Holz, die geschlagen werden, da im Wald zumeist seit 50 Jahren nichts passiert sei, später sei es dann weniger. Gerade durchlaufe er die zweite Durchforstungswelle im Privatwald von Vorderweidenthal und Oberschlettenbach, wo er vor einigen Jahren schon einmal klar Schiff gemacht hatte. „Wir wollen eine Langzeitbindung zu den Besitzern für die spätere Ernte",  sagt Osterheld. Ein weiteres Großprojekt war die Durchforstung von 200 Hektar an den Hängen über Ramberg und Dernbach (wir berichteten). Nach einigen Differenzen zwischen der Holzfirma und der Gemeinde wegen des Wegebaus habe er das Projekt aber im Frühjahr erst einmal auf Eis gelegt, wie Osterheld berichtet. Da aber noch Auftraggeber warteten, dass es weitergehe, wolle er im nächsten Sommer den noch ausstehenden Weg ausbauen, um dann mit schwerem Gerät zu den verbliebenen Grundstücken gelangen zu können und diese zu bearbeiten, kündigt er an. Rund 23.000 Euro habe die Firma hier schon für den Ausbau von Waldwegen ausgegeben. Drei Euro pro Kubikmeter Holz behält Osterheld vom Holzerlös dafür ein.

70 bis 80 Prozent der Waldbesitzer sind Erbengemeinschaften.

In Gossersweiler-Stein würden wohl auch noch Wege ausgebaut und verbreitert werden. Die Kooperation mit der Gemeinde funktioniere gut, berichtet Osterheld. Er betont, dass die Wege, im Frühjahr nachdem die Maschinen darauf gefahren sind, von der Firma wieder in Ordnung gebracht würden. Ein zeitweise nicht sicher begehbarer Wanderweg war Stein des Anstoßes in Dernbach gewesen. Ein anderes Problem gibt es dafür beim jetzigen Projekt. Hinter 70 bis 80 Prozent der Waldbesitzer verbergen sich Erbengemeinschaften. Das heißt, die Firma hat es nicht mit einem Besitzer zu tun, sondern diese müssen erst untereinander abklären, wer zu der Erbengemeinschaft dazu gehört und ob sich diese an dem Projekt beteiligen will - was die Angelegenheit durchaus zähflüssig machen kann. Doch täglich kämen neue Anfragen hinzu, sagt Osterheld zuversichtlich, (höj)

11. September 2013

Neues Pachtmodell für Waldbesitzer

Rheinische Post Nr. 211 - Ausgabe Geldern vom 11.09.2013

Lokales

Von Stefan Kriegel

Neues Pachtmodell für Waldbesitzer

Ein Forst-Unternehmen mit Sitz in Straelen bietet privaten Waldbauern ein umfassendes
Servicepaket an. Damit können beispielsweise auch erhöhte Kosten durch die Berufsgenossenschaft
aufgefangen werden. Auch Pflegekosten entfallen.
Von Stefan Kriegel
Straelen / Gelderland Wenn für Privatleute oder Kommunen der Kostendruck immer weiter steigt, kommen automatisch Überlegungen auf, den Druck zu senken. Aus diesen Gründen hat das Unternehmen Udo & Michael Schmitz OHG aus Ormont in der Eifel ein Modell entwickelt, das es nun privaten Waldbesitzern anbieten. Christian Philipzig aus Straelen vertritt das Unternehmen am Niederrhein und stellt das Model vor. „Seit Anfang des Jahres hat es bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft einige Änderungen gegeben", berichtet der gelernte Forstwirt, der bei der Stadt Krefeld seine Ausbildung absolvierte. Danach sei auch bei den kleinsten Waldflächen eine Befreiung von den Mitgliedsbeiträgen nicht mehr möglich. Es bestehe eine Melde- und Versicherungspflicht. Der Fachmann macht eine Beispiel-Rechnung auf: Für einen Hektar Wald muss ein Grundbetrag von 60 Euro bezahlt werden. Hinzu kommen ein Mindestsatz von zehn Euro je Hektar und noch ein Beitrag für die Forstbetriebsgemeinschaft von zwölf Euro. Das sind 82 Euro pro Jahr. Der Straelener rechnet das auf zehn Jahre hoch, wenn der nächste Holzeinschlag erfolgt. Das sind dann 820 Euro. Der reine Erlös könnte dann aber für den Waldbesitzer bei einem einfachen Kiefernbestand bei nur etwa 1000 Euro liegen, so dass für den Eigentümer nicht mehr viel übrig bleibt. Vor diesem Hintergrund haben die Mitarbeiter der Firma Schmitz folgendes Modell entwickelt: Die Gesellschaft pachtet den Wald von den privaten oder kommunalen Eigentümern. Dann entfallen die Gebühren für die Berufsgenossenschaft, weil das Unternehmen mit seinen großen Flächen anders bewertet wird. Außerdem erhält der Eigentümer ein „Rundum-sorglos-Paket", wie es Philipzig ausdrückt. Er und seine Kollegen kümmern sich unter anderem um die Pflege des Waldes, bekämpfen Schädlinge und Pilze. Auch die Verkehrssicherungspflicht obliegt dann dem Pächter. „Die Waldwege werden ebenfalls von uns in Schuss gehalten. Denn ein gepflegter, strukturierter Wald ist wertvoller", ist der 29-Jährige fest überzeugt. Der Pachtpreis richtet sich nach mehreren Faktoren und reicht von einem bis zu rund 300 Euro pro Hektar und Jahr. Wichtig dabei ist der Baumbestand mit Art, Alter und Qualität. Hinzu kommen die Lage der Parzelle und Befahrbarkeit. Wege-, Erschließungs- und notwendige Pflanzkosten müssen in den Pachtpreis einberechnet werden. Natürlich sind auch sämtliche Kosten des Unternehmens im Pachtpreis enthalten. Das sind unter anderem Einschlags-, Rücke- und Transportkosten. Danach richtet sich auch der Gewinn des Unternehmens. „Wir schließen gerne relativ kurze Pachtverträge über fünf Jahre ab",
erklärt der Mitarbeiter eines Unternehmens, das 2000 Privatkunden und bereits 1500 Hektar Wald nach dem beschriebenen Modell betreut. Das Forstamt sei bei diesem Modell jedoch nicht außen vor. Denn die staatlichen Förster müssten auch weiterhin die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung überprüfen.

Datum:      20130911

7149771, RP, 11.09.2013, Words: 456, NO: 20130911014750000034163862

© GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH

14. August 2013

Optimierungssystem Fa. Moto-E-Motion

Nun setzt die Fa. Schmitz-Forstservice in allen Maschinen das Optimierungssystem der Fa. moto-e-motion ein.
Dadurch verringern wir den Kraftstoffverbrauch um mindestens 10% und erhöhen die Maschinenleistung deutlich.

Der größte Effekt ergibt sich aber aus der Optimierung der Kraftstoff-Verbrennung.
Dadurch wird der Schadstoffausstoß auf ein Minimum reduziert und wir schonen so unsere Umwelt.

Weil wir so begeistert sind von dieser Technologie, können Sie diese über uns beziehen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.moto-e-motion.de.


11. August 2013

Kundenmeinung Andreas Müller / Lieg

Förster: Alexander Schöneberg
Meinung:
Die Abwicklung / Holzerntemaßnahme in meinem Privat Wald ist reibungslos
und sauber nach meinen Vorstellungen vollzogen worden.
Preise und Arbeit waren OK.
Kann die Fa. Schmitz somit weiterempfehlen.

11. Juli 2013

Skoda taucht ein!

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30. April 2013

Der Robin Hood der Eifel

Bericht aus der National- graphic Deutschland

www.nationalgeographic.de


22. Februar 2013

Formal zulässige Holzernte

Ein Artikel aus den Aachener Nachrichten.

www.aachener-nachrichten.de

7. Februar 2013

Starke Zahlen, große Sorgen ...

Große Sorgen ... sind unnötig. Die Firma Schmitz-Holz stellt die professionelle und kompetente Bewirtschaftung des Privatwaldes überregional und nachhaltig sicher.

Zum Artikel des Trierischen Volksfreunds »

31. Januar 2013

Klar Schiff im Privatwald

Ruckel, ruckel, das Allrad-Auto von Uli Osterheld hat ganz schön zu kämpfen. Die Wege sind schmal und verdienen einen Preis als beste Buckelpiste des Jahres. „Dabei haben wir hier die Wege schon ausgebaut“, erklärt der diplomierte Forstingenieur. Das sei eben schon etwas anderes als die gut angelegten Wege im Staats- und Kommunalwald.

Am "Hühnerberg" im Wald oberhalb von Ramberg machen wir an einem großem Platz, auf dem sich bereits Holzstämme in die Höhe stapeln, Stopp. Ab hier geht’s nur noch zu Fuß weiter. In der Ferne vernehme ich ein Geräusch wie Straßenlärm. Genau da wollen wir hin. Eine Viertelstunde stolpern wir am verschneiten und laubbedeckten Hang nach oben. Dicke Winterstiefel – gute Idee, maximal drei Millimeter Profil – schlechte Idee, merke ich. Rutschigkeit kennt keine Grenzen, Rutschigkeit kennt kein Pardon. Bis wir unser Ziel erreicht haben, lande ich etwa 20 Mal wahlweise auf Nase oder Hosenboden. Osterheld und sein fünf Mann starkes Team haben solche Probleme nicht. Sie bewegen sich im Wald, als ob es ihr Wohnzimmer wäre.

Dann tauchen sie auf, die großen Maschinen im idyllischen puderzuckerweißen Winterwald. Der tonnenschwere Vollernter wirkt ein bisschen wie die Action-Figuren aus dem Film „Transformers“. Der Greifarm des Gefährts schnappt sich einen Baum, sägt den Stamm durch, dieser kracht zu Boden und wirbelt eine riesige Wolke aus Schneeflöckchen und Sägespänen auf. Rumdrehen, Augen zu. Ritsch-ratsch, vor und zurück durch den Greifer, wird der Kiefernstamm entastet und in 2,5 Meter lange Stücke zerteilt. Dann lädt das Transportfahrzeug sie auf und bringt sie zu dem Platz, von dem wir kamen.

Das ist das tägliche Geschäft von Osterheld und seiner Truppe. Im Privatwald bei Ramberg und Dernbach machen sie derzeit klar Schiff. Heißt, alle schlechten Bäume kommen weg, damit die guten mehr Platz und Nährstoffe haben, um sich besser zu entwickeln, und in Zukunft mehr Holz abwerfen. Etwa 50 Hektar von 40 unterschiedlichen Privatbesitzern bearbeitet die Firma Schmitz-Holz aus Ormont gerade – ein Großprojekt, wie es der Förster bisher noch nicht erlebt ORTSTERMIN: An den Hängen über Ramberg und Dernbach liegen etwa 200 Hektar Privatwald. Sie gehören gut 800Menschen und die haben überwiegend lange nichts mehr im Wald gemacht. Das tut seit zwei Wochen eine Holz-Firma aus der Eifel für sie. Vom größten privaten Durchforstungsprojekt in der Pfalz spricht Förster Uli Osterheld, der für die Firma arbeitet.

Bis zum Frühling wird das Team noch beschäftigt sein, dann erst wieder ab Herbst. Im Winter lasse sich besser arbeiten, so Osterheld, der die Zweigstelle Wasgau der Holz-Firma am Lindelbrunn betreibt.

So eine private Durchforstung bedeutet für ihn in erster Linie Verwaltungsaufwand. Drei Jahre liefen die Planungen und dauern an. Alle Besitzer, die er über das Liegenschaftsbuch und durch Nachfragen im Ort ausfindig machen konnte, schrieb er an und versuchte sie von dem Projekt zu überzeugen. Denn diese haben meist gar keine Waldwirtschaft betrieben. Den Anstoß gab vor vier Jahren das Forstamt Haardt, das den zerstückelten Bereich zwar offiziell betreut, aber für solche großen Einsätze im Privatwald nicht genug Personal hat. Nicht selten stößt er bei seinem Anliegen auf Skepsis, Raubbau am Wald befürchten die Leute oder sagen, dass sie lieber alles selbst machen wollen. „Und dann komme ich Jahre später wieder und der umgefallene Baum liegt immer noch da, verfault und ungenutzt“, kommentiert Osterheld.

Die Durchforstung ziele auf eine nachhaltige Nutzung des Forsts, sagt Osterheld. Hier, wo seit bestimmt 80 Jahren nichts mehr gemacht worden sei, kämen gut ein Viertel bis Drittel der 300 bis 400 Kubikmeter Holz pro Hektar unter die Säge. Mit dem Vollernter braucht das Team dafür einen halben bis einen Tag, per Hand mit Motorsäge in schwierigem Gelände eine Woche. Sechs bis acht Kubikmeter wachsen pro Jahr und Hektar nach, heißt in zehn Jahren kann wieder neu geerntet werden. Wie mache ich den Wald auf lange Zeit profitabel, darum geht es.

Kosten tue es die Waldbesitzer im Endeffekt nichts, rechnet Osterheld vor. Das geschlagene Holz werde verkauft, davon die Firma bezahlt und der Reinerlös landet beim Privatmann. Etwa 1000 bis 2500 Euro pro Hektar. Je mehr er hier arbeite, desto mehr Privatleute entschieden sich mitzumachen. Etwa ein neuer pro Tag, so Osterheld. Auch wenn einer der Privatleute sein Grundstück verkaufen will, kommt Osterheld zum Einsatz und vermittelt es an andere Kunden. „Damit betreiben wir auch Flurbereinigung.“

Im Moment macht ihm aber die Erschließung des Geländes die größten Probleme. Dort, wo ein Lkw das Holz abtransportieren soll, sind die Wege in dem Zustand, als noch Pferd und Kuh darauf trampelten. Deswegen schiebt sich seit zwei Wochen eine Raupe durch den Wald, verbreitert Wege beziehungsweise legt sie neu an. Die Pisten seien zu etwa 70 Prozent aber Gemeindewege, so Osterheld. Doch diese habe hier nichts gemacht. So müsse der Besitzer letztlich dreimal für die Erschließung bezahlen. Über Jagdpacht, Wegebeiträge und nun über ihn. Drei Euro pro Kubikmeter Holz behält er dafür vom Holzerlös ein. „Hier am Hühnerberg werden wir 5000 bis 8000 Euro für die Wege brauchen.“

Und auf eben diesen geht es – ruckel, ruckel – nun wieder zurück. Osterheld und seine Mannen bleiben noch eine Weile.

Quelle: DIE RHEINPFALZ Nr. 287

 

29. Januar 2013

Paul Panzer ist Forstwirt

Paul Panzer ist Forstwirt: Sein Auftrag: In der Eifel soll der knallharte Paul als Forstwirt Bäume fällen. Keine leichte Aufgabe. Schon beim ersten Baum hakt die Sache. Die Axt will nicht so wie Paul. Aber für den Jobexperten gibt es keine Probleme. Zum Schluss darf er die sogenannte Harvester-Maschine fahren, die einen Baumstamm gleichzeitig von Ästen befreit und den Stamm in Stücke schneidet. Ein echter Männertraum.

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30 November 2021

Tierisch viel im Wald geschuftet

Gemeinsam sind wir stark! Eine beispielhafte Pflanzaktion in der Gemeinde Nohfelden. Politik, Kids, Cado der kraeftige......

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19 November 2021

Die Arbeit im Wald steht nicht still! Beispiel aus der Ortsgemeinde Freisen

08 November 2021

Naechtlicher Holztransport

Auch unter nächtlichen Bedingungen zeigt hier unser LKW-Fahrer Sven, dass er auch ein guter Kranführer ist.Hier beim Abladen......

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20 Oktober 2021

Lob fuer unseren Revierfoerster Simon Becker

16 Juli 2021

Försterinterview mit Alexander Mayer

1. Warum bist Du Forstwirt/Förster geworden? Ich habe Forstwirt zu meinem Ausbildungsberuf gewählt, da ich von Kind an sehr......

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14 Juli 2021

Erfreuliche Nachricht: Neuer Pachtvertrag mit der Ortsgemeinde Matzenbach

  Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass wir die Ortsgemeinde (OG) Matzenbach von unserem Waldbewirtschaftungskonzept überzeugen konnten......

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12 Juli 2021

Waldverjüngung mit Hilfestellung

Wenn sich unsere Waldbäume natürlich verjüngen, hat das vielerlei Vorteile. Oft gelingt dies ohne Zutun jedoch nicht. „Verjüngungshindernisse“......

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24 Juni 2021

Schnappschuss während Käferholzernte..

Dieser Schnappschuss stammt aus der FBG Bielstein und wurde Anfang der Woche von unserem Förster aufgenommen. Auf dem......

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15 Juni 2021

Neuer Pachtvertrag mit der OG Matzenbach

Quelle: Die Rheinzeitung Nr. 134

10 Juni 2021

Wildvogel wieder aufgepeppelt...

Unser Förster Simon hat dieses kleine Kerlchen (junger Eichelhäher) in der Gemeinde Rothselberg gefunden. Nach 2 Stunden saß......

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07 Juni 2021

Gesehen am Swister Türmchen in Swisttal.

25 Mai 2021

Neues Waldbrand- Warnstufenschild für die OG Düngenheim

Dieses Waldbrand- Warnstufen Schild und drei weitere Schilder mit unterschiedlichen Warnstufen wurden mit unserer finanziellen Unterstützung für die......

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25 Mai 2021

Neuer Pachtvertrag mit der OG Dasburg

Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass wir die Ortsgemeinde (OG) Dasburg von unserem Waldbewirtschaftungskonzept überzeugen konnten......

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30 April 2021

Müll verschmutzt unsere Wälder..

Liebe Waldbesucher mit diesem Beitrag möchten wir auf vermüllte Wälder aufmerksam machen und an alle appellieren, ihren Müll......

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29 April 2021

Zeitungsartikel aus dem öffetnlichen Anzeiger..

23 April 2021

Bikepark in der Gemeinde Freisen..

Dieser Bikepark in der Gemeinde Freisen ist das Ergebnis einer tollen Zusammenarbeit. Unser Förster Oli hat mit der Gemeinde......

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23 April 2021

Försterinterview mit Susan..

1. Warum bist Du FörsterIn geworden? Das Studium als Grundvoraussetzung für diesen Beruf habe ich mehr oder weniger durch......

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16 April 2021

Lesermeinungen- Wald in Not und forstwirtschftliche Staatsgläubigkeit

Quelle: Holz- Zentralblatt Nummer 14

 

07 April 2021

Flächen nach der Räumung von Käferholz

  Käferholz Flächen: Nach der Zwangsnutzung und der flächigen Räumung von Fichten-Käferholz, sieht es für viele Bürger und auch Gemeinderatsmitglieder......

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26 März 2021

Försterinterview mit Simon..

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24 März 2021

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19 März 2021

Duales Studium BSc. Forstwirtschaft

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04 März 2021

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Diese Bilder sind bei einer Spezialfällung an Häusern ganz in der Nähe unseres Firmensitzes entstanden. Auch das gehört zu......

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24 Februar 2021

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22 Februar 2021

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18 Februar 2021

Würdigung unseres Praktikanten..

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12 Februar 2021

Auch an kalten Tagen, darf die Arbeit nicht stillstehen..

 

Eine kühle Impression von Jan Wiederstein beim Rücken - wir danken!

11 Februar 2021

Stichprobeninventur OG Großsteinhausen – Vergleich 2015 und 2020

Beim Monitoring setzen wir die Stichprobeninventur als freiwilliges Werkzeug ein. Dabei werden Stichprobenpunkte vermarkt und damit als permanente......

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05 Februar 2021

Verkehrssicherungsmaßnahme in Altstrimmig

  Die Verkehrssicherungsmaßnahme entlang der L202 in Altstrimmig fand vom 13.01.- 15.01.2021 auf 3 Km Strecke statt. Mehr als......

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04 Februar 2021

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  Erfahrungsbericht Schmitz-Waldwirtschaft Die letzten drei Monate habe ich im Zuge eines studienintegrierten Praktikums bei der Firma Schmitz-Waldwirtschaft gearbeitet. Gern......

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01 Februar 2021

Aktuell wird wieder für Forstzweckverbände geworben - wir warnen!

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25 Januar 2021

Gutachter lobt Wald- Pächter ..

  Seit Jahren ist der Großsteinhauser Gemeindewald an die Forstfirma Schmitz privat verpachtet. Andreas Eichenlaub, der selbstständige Forstsaachverständige, ist......

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22 Januar 2021

Wunderschöner Pfälzer Wald..

  Dieses wunderschöne Foto hat unser Praktikant Moritz im November im Pfälzer Wald zur "goldenen Stunde" aufgenommen. Besonders einladend......

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18 Januar 2021

Toller Schnappschuss von unserem Förster Olli..

  Dieses spannende Bild hat unser Förster Olli in der Gemeinde Freisen im Ortsteil Grügelborn in Ortsrandlage beim Auszeichnen......

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02 Dezember 2020

Die Gemeinde Freisen ist sehr zufrieden...

Die Gemeinde Freisen ist sehr zufrieden mit der Art, wie die Privatfirma Schmitz den Gemeindewald seit mehreren Jahren......

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10 November 2020

Aufforstung im Gemeindewald Freisen

Aktuell finden im Gemeindewald mehrere Aufforstungen statt. Vorrangig auf Flächen, in denen in den letzten 3 Trockenjahren Fichten......

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09 November 2020

Waldlehrpfad in Grosssteinhausen Projekt des Monats

Der von uns geplante Waldlehrpfad in Grosssteinhausen wurde von der Kreisverwaltung Südwestpfalz zum Projekt des Monats Oktober 2020......

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24 August 2020

Durchgeher mit Hund gesucht!

Am 28. November 2020 findet wieder die große Bewegungsjagd der Firma Udo & Michael Schmitz Waldwirtschaft im Hunsrück......

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24 August 2020

Podcast-Hörempfehlung zum Thema Jagd

Waldsterben 2.0 - so heißt es momentan aufgrund großflächig absterbender Wälder in Deutschland. Alle Baumarten sind betroffen -......

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24 August 2020

Neu: Walderlebnispfad für Großsteinhausen

Wir können auch Waldpädagogik: Gerne haben wir die Gemeinde Großsteinhausen bei der Planung eines neuen "Walderlebnispfades" unterstützt, der......

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28 April 2020

Neuer Pachtbetrieb in der Eifel - Waldgut Schirmau

Nun ist es offiziell: der Pachtvertrag für das Waldgut Schirmau in Oberdürenbach beim Nürburgring wurde unterzeichnet! Bei dem Waldgut......

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04 März 2020

Bürgerwald für Freisen

Die Gemeinde Freise erhält einen Bürgerwald. Die Auswahl des entsprechenden Gebietes hat bereits stattgefunden, am 20. März......

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01 Februar 2020

Ein voller Erfolg: Pflanztage in Altstrimmig

An insgesamt zwei "Pflanztagen" in Altstrimmig halfen zahlreiche Bürger im Dezember bei der Aufforstung einer 0,8 Hektar großen......

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31 Oktober 2019

Schlechte Kritik für die Arbeit des Forstamtes Kusel

Das unabhängige Forstbüro Klaus Remmy aus Pluwig schreibt in seinem jüngsten Gutachten zu dem Wald in Rothselberg, den......

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28 Mai 2019

Rückeunternehmer gesucht!

Suchen Rückeunternehmen mit Forwarder für Rücken von Kurzholz (Laub-und Nadelholz) in den Regionen Eifel, Hunsrück und Pfalz. Wir......

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14 Mai 2019

Betriebsportrait – Forstbetrieb der Ortsgemeinde Großsteinhausen

Die Waldbestände im Forstbetrieb der Ortsgemeinde Großsteinhausen bestehen in der herrschenden Schicht zu über 80 % aus Buche......

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30 April 2019

Jahresresümee: Altstrimmig höchst zufrieden

Die OG Altstrimmig wird nun seit einem Jahr von der Firma Schmitz Waldwirtschaft im Pachtmodell betreut. Sie......

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17 April 2019

Pressemitteilung

Es rumort im Rechte-System von Rheinland-Pfalz: Der Besitzer bestimmt normalerweise über seinen Besitz. Wie steht es mit der Gemeinde,......

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19 März 2019

Abschied von André´s LKW

Tanja Kessler hat ein wunderbares Video zusammegestellt. Es zeigt die schönen und zahlreichen Momente unseres besonderen LKW´s. Ihr......

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02 Januar 2019

Willkommen OG Düngenheim!

Auch die Gemeinde Düngenheim aus dem Landkreis Cochem hat sich für eine Zusammenarbeit mit der Firma Schmitz Waldwirtschaft......

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19 Dezember 2018

Hahnenbacher Wald soll kleinen Gewinn machen.

Gemeinde unterzeichnet Forstvertrag, verlässt Revier Kirn und schließt sich Disibodenberg an. Die Ortsgemeinde Hahnenbach verpachtet als erste Kommune der......

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15 Dezember 2018

Waldbegang im Gemeindewald Hallschlag 2018

Am 15.12.2018 wurde gemeinsam mit interessierten Bürgern der Gemeinde Hallschlag, dem Bürgermeister Dirk Weicker und Mitgliedern des Gemeinderates......

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22 November 2018
16 November 2018

Der Spindelige Rübling

"Der Spindelige Rübling - hier in Homburg entdeckt - kommt immer in Verbindung mit Holz vor, auch wenn......

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10 November 2018

Große Jagd im Hunsrück

Am 10.11.2018 fand die große Drückjagd im Hunsrück statt. Hiermit möchten wir allen Mitarbeiter, Jagdgästen, Schützen, Durchgehern und Hundeführern......

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19 Oktober 2018

Zeitungsartikel aus dem Landkreis-Kusel


10 September 2018

Gold für Großsteinhausen im Landeswettbewerb "UNSER DORF HAT ZUKUNFT" auf Landesebene.

Nachdem Großsteinhausen im Wettbewerb auf Kreisebene und auf Gebietsebene jeweils den ersten Platzerzielen konnte, hat uns nun auch......

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21 August 2018

Ihr besonderes Jagderlebnis - Information zum Jagderlaubnisschein

Sehr geehrte Damen und Herren,hier haben Sie die einmalige Gelegenheit auf ein besonderes Jagderlebnis in einem gepflegten und......

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26 Juli 2018

Ortsgemeinde Krottelbach verpachtet ihren Wald an die Fa. Schmitz – Waldwirtschaft

Am 16.07.2018 unterzeichnete die Ortsgemeinde den Waldpachtvertrag mit der Fa. Schmitz – Waldwirtschaft und entschied sich damit für......

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07 Juli 2018

Jury lobt die harmonische Dorfgemeinschaft

Großsteinhausen ist Sieger im Gebietsentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Sonderklasse.  Artikel als PDF » Quelle:......

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25 Mai 2018

Ganerb e.V. betreibt Waldpflege

Die Forstbetriebsgemeinschaft „Waldbbauverein Ganerb e.V," der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen hat im Februar/März 2017 bereits die vierte Durchforstung im Privatwald......

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26 April 2018

Begehungsscheine Rotwildjagd zu vergeben

Begehungsscheine unterschiedlicher Ausgestaltung für Hochwildrevier mit ca. 750 ha in reizvoller und verkehrsgünstiger Lage unter professioneller Führung......

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20 April 2018

Waldschutz in der von Nell´schen Forstverwaltung

Im Rahmen des biologischen Waldschutzes haben unsere beiden fleißigen Mitarbeiter Ryszard und Christian Metel in dem von uns......

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26 März 2018

Förster will die Jagd zum Thema machen

Freisen. Im vergangenen Jahr habe er eher reagiert statt agiert. Zunächst musste sich der neue Förster des Freisener......

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21 März 2018

„Tag der offenen Reviere“ in der Gemeinde Freisen

Aufgrund des Jubiläums „30 Jahre naturnahe Waldwirtschaft im Saarland“ luden wir gemeinsam mit der Gemeinde Freisen die Bevölkerung......

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08 März 2018

OG Kappeln im Landkreis Kusel lässt sich künftig privat bewirtschaften

Die Ortsgemeinde Kappeln hat sich als erste Gemeinde im Landkreis Kusel für eine privatwirtschaftliche Bewirtschaftung des etwa 76......

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16 Februar 2018

Holzrücken mit Pferd

Hier seht ihr unseren Kollegen Ernst Linnebach mit seinem 7jährigen Ardenner Rückepferd namens Cado. Ernst arbeitet und trainiert......

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24 Januar 2018

Die Welle kommt in´s Rollen …

"… denn wir sorgen optimal unter allen Aspekten der Nachhaltigkeit für Ihren Wald als Gut für Sie, unsere......

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18 Januar 2018

Ortsgemeinde Abtweiler verpachtet den Wald an Fa. Schmitz-Waldwirtschaft

Das kleine 200 Seelen-Dorf Abtweiler, gelegen im Landkreis Bad Kreuznach und in der VG Meisenheim verpachtet ab dem......

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30 November 2017

Altstrimmig verpachtet Wald an Privatfirma

Als erste Gemeinde im Landkreis geht Altstrimmig in Sachen Waldbewirtschaftung in Zukunft eigene Wege. (Quelle: Rheinzeitung / Lokalteil Cochem......

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21 November 2017

Winnen verpachtet den Gemeindewald

Als erste Ortsgemeinde im Westerwald hat sich Winnen dazu entschlossen, ihren mehr als 60 Hektar großen Gemeindewald zu......

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09 November 2017

Maschinenpräsentation von Ponsse

Für die Organisation der Maschinenpräsentation von Ponsse direkt bei uns im Wald danken wir Herrn Wagner von der......

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04 November 2017

Jagd in der von Nell´schen Forstverwaltung

Am 04.11.2017 haben wir die Jagd in der von Nell´schen Forstverwaltung in Stromberg bei Bingen am Rhein ausgerichtet.......

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03 November 2017
25 Oktober 2017

Harvestereinsatz in Schweinschied

Harvestereinsatz im Oktober 2017 in Schweinschied. Clemens Witzel bedient gekonnt die große Maschine.

29 September 2017

Zeitungsbericht Rhein-Zeitung

Quelle: Rheinzeitung - Öffentlicher Anzeiger

27 September 2017
15 August 2017

Gde. Odernheim am Glan entscheidet sich für unternehmerische Bewirtschaftung

Der Gemeinderat der Gde. Odernheim am Glan hat sich am 29.06.2017 zu einer Verpachtung des fast 300 ha......

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14 August 2017

Darf ein Förster das …?

Die feine englische Art ist es wohl nicht, wie sich der Förster Frank Steines über die Bewirtschaftung eines......

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08 August 2017

DER WALDBESITZER berichtet über die Waldpacht!

DER WALDBESITZER ist die unabhängige überregionale Forstzeitschrift für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Mit einer Auflagenhöhe von 15.500 Stück......

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24 Juni 2017

Waldbauseminar bei der Waldakademie Hümmel

Auf Einladung der Fa. Schmitz-Waldwirtschaft kamen erneut zahlreiche interessierte Waldbesitzer am 24.06.17 zu einem eintägigen Waldbauseminar bei der......

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08 Juni 2017

Der Kindergarten Wirbelwind mit Liliane Tenhaef war bei uns im Wald zu Gast

Nach einer kleinen Anreise mit Busfahrt und Wanderung durch den Wald, sind sie bei der Holzernte-Maschine von Michael......

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29 März 2017

Biehlstein-Wiehl

Im gut besuchten Saal des Oberbantenberger Hofes in Wiehl fand am 29.03.17 die diesjährige Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Bielstein-Wiehl......

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25 März 2017

Zeitungsbericht Rhein-Zeitung

 

02 Februar 2017

Gemeinde Hallschlag kündigt Vertrag mit Landesforsten auf

Die Gemeinde Hallschlag in der Eifel hat den Geschäftsbesorgungsvertrag, der das Land Rheinland-Pfalz zum Holzverkauf ermächtigt, zum 30.09.2016......

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01 Februar 2017

Gemeinde- und Städtebund (GStB) warnt ausdrücklich vor Waldverpachtung

Die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft steht aktuell mit mehreren Gemeinden in Rheinland-Pfalz bezüglich der Verpachtung des Gde.-Waldes in Verhandlungen. Der......

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30 Januar 2017

Völlig blau in den Hang

Die Zeitschrift Forstmaschinenprofi berichtet in der Januarausgabe 2017 exklusiv über das von Schmitz-Waldwirtschaft engesetzte Holzerntesystem für den Steilhang. „Schmitz......

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23 Januar 2017

Schweinschied verpachtet Wald nun privat

Gemeinde Vertrag mit Forstamt Bad Sobernheim ist aus finanziellen Gründen aufgekündigt worden   Schweinschied. Paukenschlag in der waldreichsten Gemeinde der......

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10 Januar 2017

Zeitungsbericht aus der Rheinpfalz

Quelle: Rheinpfalz, 10.01.2017

 

09 Januar 2017

Neuer Weg in der forstlichen Bewirtschaftung des Gemeindewaldes Freisen

Mitte November war die Geschäftsführung der Firma Schmitz aus Ormont in der Eifel zu Gast im Rathaus in......

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13 September 2016

Biodiversität und Schalenwildmanagement in Wirtschaftswäldern

Bericht ansehen

21 Juni 2016

Erster Rottne H11 mit Traktionswinde in Deutschland an Fa. Schmitz Waldwirtschaft ausgeliefert

Im Mai wurde der erste Rottne H11 mit Traktionswinde in Deutschland ausgeliefert. Der Rottne H11c ist ein leichter, zuverlässiger......

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08 Juni 2016

Uli Osterheld - Leiter der Waldbewirtschaftung bei der Udo & Michael Schmitz Waldwirtschaft GmbH & Co.KG

„Für die Waldbesitzer von heute eine nachhaltige Dienstleistung in der Waldbewirtschaftung für morgen aufbauen“, so erläutert Dipl. Forstingenieur......

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21 April 2016

Universitätsklinik Homburg wird nun durch Schmitz-Waldwirtschaft betreut

Das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg hat die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft zum 01.04.2016 mit der Durchführung des forstlichen Betriebsdienstes......

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16 März 2016

FBG Bielstein entscheidet sich für unternehmerische Beförsterung

Die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Bielstein (NRW) haben sich auf der gestrigen Jahreshauptversammlung dazu entschieden, künftig von der Fa.......

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27 Januar 2016

Erste Gde. im Saarland in Befürsterung durch Schmitz-Waldwirtschaft

Als erste Gde. im Saarland hat sich Nohfelden für eine Betreuung der Forstflächen durch die Fa. Schmitz Waldwirtschaft......

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26 Januar 2016

Rechtsgutachten zum LWaldG RLP - Staatl. Kommunalwaldbewirtschaftung in derzeitiger Gestaltung rechtswidrig!

Rechtsgutachen ansehen

 

26 Januar 2016
21 September 2015

Kesseltreiben auf Bürgermeister, Jagdgenossen und Jagdpächter

Wie fast alle Gemeinden braucht Großsteinhausen jeden Cent. Die Verantwortlichen beschließen, ihr Vermögen „Gemeindewald" besser zu nutzen. Eine......

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