Waldbewirtschaftung

Themenfeld Jagd

Die Bedeutung eines dem Forstbetrieb dienenden Jagdbetriebes stellt sich in allen Forstbetrieben immer mehr in den Vordergrund. Die  nie da gewesene Höhe von  Wildbeständen bei Rotwild, Schwarzwild und Rehwild erfordert für alle Waldbesitzer und  Besitzer von landwirtschaftlichen Flächen ein Umdenken zu einer Neuordnung des Jagdbetriebes.

Es geht darum, das Verständnis von unmittelbar und kurzfristig wirkenden Jagdpachteinnahmen durch Jagdvergabemodelle zu ersetzen, welche den Jagdbetrieb als Dienstleistung am Grundeigentum versteht. Augenscheinlich hohe Jagdpachteinnahmen bei überhöhten Wildbeständen und den entsprechenden Wildschäden müssen durch eine kostenneutrale Jagdausübung ohne unmittelbare Einnahme aber durch gesetzlich vorgeschriebene, angepasste  Wildbestände ersetzt werden. Die damit verbundene Erhöhung der Produktivität der Forstbetriebe geht weit über die entgangene Jagdpacht hinaus. 

Überhöhte Wildbestände produzieren wissenschaftlich belegt im Wald einen Schaden von 30-50 Euro/a/ha beim Rehwild und 150-250 Euro/a/ha beim Rotwild. 

Rechnet man die durchschnittlichen Pachteinnahmen im Rehwildrevier von ca. 10-20 Euro/a/ha und im Rotwildrevier von 20-100 Euro/a/ha den Schadensbeträgen entgegen, wird sofort deutlich, dass die Verantwortung zur Verbesserung der Einnahmesituation von Forstbetrieben in den Händen der Grundeigentümer (Waldbesitzer) liegt, da sie als Jagdrechtsinhaber die Organisation des Jagdbetriebes in Händen halten. 

Es ist demnach vielerorts an der Zeit, über alternative Jagdbetriebsformen außerhalb des klassischen Pachtmodells nachzudenken. Wir beraten Sie gerne darin und setzen auch die von Ihnen gewählten Modelle in der Praxis um. Es geht dabei um eine Erhöhung des Reinertrages bei Forstbetrieben von mindestens 3.000,- Euro bis 25.000,- Euro/100 ha Wald!

 

Denkbar wären z.B. folgende Modelle:

  • Klassisches Pachtmodell mit modifiziertem Pachtvertrag (Pachtreduzierung durch Abschuss, 100 %ige Beteiligung an Wildschutzmaßnahmen, etc.)
  • Jagdausübung in Eigenregie mit oder ohne Berufsjägeranstellung
  • Waldverpachtung inkl. Jagdausübungsrecht
  • Beteiligung der Jäger am forstbetrieblichen Erfolg
  • Jagdvereine
  • Zusätzliche Ausweisung von Eigenjagdbezirken
  • U.v.m.  

 

Wir bieten Ihnen an, funktionierende Beispielbetriebe gemeinsam mit Ihnen zu besichtigen um das für Sie passende Modell zu finden!

08 Juni 2017

Der Kindergarten Wirbelwind mit Liliane Tenhaef war bei uns im Wald zu Gast

Nach einer kleinen Anreise mit Busfahrt und Wanderung durch den Wald, sind sie bei der Holzernte-Maschine von Michael......

weiterlesen

29 März 2017

Biehlstein-Wiehl

Im gut besuchten Saal des Oberbantenberger Hofes in Wiehl fand am 29.03.17 die diesjährige Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Bielstein-Wiehl......

weiterlesen

25 März 2017

Zeitungsbericht Rhein-Zeitung

 

14 Februar 2017

Brennholzbestellungen Online

Unsere aktuellen Brennholzanzeigen sind online. Brennholz, Stammholz und Rundholz geliefert, "frei Weg" oder auf dem Stock. Hier sind......

weiterlesen

02 Februar 2017

Gemeinde Hallschlag kündigt Vertrag mit Landesforsten auf

Die Gemeinde Hallschlag in der Eifel hat den Geschäftsbesorgungsvertrag, der das Land Rheinland-Pfalz zum Holzverkauf ermächtigt, zum 30.09.2016......

weiterlesen

01 Februar 2017

Gemeinde- und Städtebund (GStB) warnt ausdrücklich vor Waldverpachtung

Die Fa. Schmitz-Waldwirtschaft steht aktuell mit mehreren Gemeinden in Rheinland-Pfalz bezüglich der Verpachtung des Gde.-Waldes in Verhandlungen. Der......

weiterlesen